ÖTTV kann Rio-Kontingent ausschöpfen

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Österreich wird im Tischtennis-Turnier von Rio 2016 mit vier Akteuren im Einzel und beiden Teams vertreten sein.

Nachdem sich Liu Jia ihr Ticket über das Qualifikationsturnier in Halmstad (SWE) sichern konnte, dürfen Stefan Fegerl, Robert Gardos und Sofia Polcanova dank ihrer Weltranglisten-Plätze nach Brasilien.

Da bei Herren und Damen beide möglichen Einzel-Teilnehmer qualifiziert sind, darf der ÖTTV dank der Team-Rangliste (Herren 9., Damen 12.) auch bei dieser Medaillenentscheidung mitwirken.

Das bedeutet, dass je ein dritter Mann bzw. eine dritte Frau nominiert werden kann, die allerdings nur zu diesem Zweck mitreisen. Die Ausfüllung beider Startplätze im Einzel war Voraussetzung dafür. In den Individual-Wettbewerben ist die Teilnahme auf zwei Spieler pro Nation begrenzt worden, um die hohe Wahrscheinlichkeit, nur Chinesen am Podium zu finden, zu brechen.

Teilnahme dank konstanter Leistungen

Die Olympia-Teilnahme für Gardos, Fegerl und Polcanova hat das Qualifikations-System möglich gemacht: Nach den kontinentalen Qualifikationsturnieren bleiben 22 Plätze übrig, die nach bereinigter Mai-Weltrangliste vergeben werden. Dabei wurden alle Athleten gestrichen, die sich bereits über ein Turnier qualifiziert hatten oder nicht zu den zwei besten Vertretern ihres Landes gehören.

Fegerl (WRL 23) schafft es in diesem Klassement auf Rang 11, Gardos (WRL 44) auf die 16. Polcanova (WRL 57) ist als 17. Damen noch dabei.

"Olympia ist ein absoluter Karriere-Höhepunkt. Man arbeitet lange Zeit auf dieses Event hin, wenn man sich dann qualifiziert, ist das natürlich ein super Gefühl", freut sich Debütant Fegerl.

"Wir sind selbstverständlich stolz, zum zweiten Mal in Folge mit dem größtmöglichen Aufgebot zu den Olympischen Spielen reisen zu können. Der Umstand, dass wir uns drei Startplätze über die ausgezeichnete Weltranglistenposition sichern konnten, untermauert auch die Tatsache, dass unsere Teams in den vergangenen Monaten und Jahren ausgezeichnet gearbeitet haben", betont ÖTTV-Präsident Hans Friedinger.

Wer als Ergänzung für den Teambewerb mitreisen darf, ist noch nicht bekannt. Österreich teilt sich den Erfolg, alle möglichen Startplätze auszufüllen, aus europäischer Sicht nach jetzigem Stand nur mit Portugal und Schweden.

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