Gereizter Neymar: Zoff mit Journalist

Aufmacherbild Foto: © GEPA

Neymar zeigt sich im Rahmen einer Pressekonferenz mit Brasiliens Olympia-Team gereizt.

Als er von einem Journalisten auf sein ausschweifendes Privatleben angesprochen wird, geht er in die Offensive: "Man sollte nur das beurteilen, was ich auf dem Platz mache. Abseits des Platzes ist mein Privatleben, das sollte nicht wichtig sein. Entschuldige, magst du mir in die Augen schauen, wenn ich mit dir rede? Danke. Du hast schließlich gefragt. Ich finde, das gehört sich dann auch so, nicht?"

"Warum sollte ich nicht ausgehen?"

"Für meine Leistungen kannst du mich kritisieren. Ich habe kein Problem, über Gelbe Karten oder Platzverweise zu sprechen. Aber ich habe ein Privatleben. Ich bin 24, habe meine Erfolge und eigene Angelegenheiten", erklärt der Star des FC Barcelona. "Ich bleibe ruhig und kann mit  Kritik umgehen. Ich mache auch Fehler. Ich bin nicht perfekt."

Neymar über das olympische Fußball-Turnier:
(Artikel wird unterhalb des Videos fortgesetzt)


Schließlich spricht er doch noch über sein Privatleben, spielt die Bedeutung aber herunter: "Klar, ich gehe gerne aus, habe gerne Spaß mit meinen Freunden. Ich habe eine Familie und viele Freunde. Warum sollte ich auch nicht ausgehen und mich auf Partys amüsieren? Ich kann es und werde das auch weiterhin tun."

"Solange mir bewusst ist, was am nächsten Tag ist, sehe ich da kein Problem. Das ist privat."

"Deine Frage war gemein"

"Auf dem Platz ist das etwas Anderes", lenkt er ein. "Wenn ich das Spielfeld betrete, gebe ich alles, da will ich immer das Beste. Klar, ich mache noch Fehler, aber das ist doch normal für einen Menschen. Auch wenn ich 24 bin und hier die meiste Erfahrung habe, bin ich nicht perfekt."

Zum Ende seiner Brandrede nimmt er sich den Medienvertreter nochmals zur Brust: "Entschuldigung, aber meiner Meinung nach war deine Frage gemein. Ich möchte dich sehen, wenn du in meinen Schuhen steckst. Mit gerade 24, all den Erfolgen die ich schon gehabt, allem was ich schon erreicht habe. Würdest du dann nicht das gleiche machen wie ich?"

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