CAS bringt Russen-Entscheidung zu Fall

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Und dann ist doch wieder alles anders. Der CAS, der oberste Sportgerichtshof, kippt den Olympia-Ausschluss von in der Vergangenheit gedoptem russischen Athleten. Dieser wird als "nicht durchsetzbar" abgelehnt.

Das Gericht gibt damit der Schwimmerin Julia Jefimowa und den beiden Ruderern Anastassija Karabelschtschikowa und Iwan Podschiwalow recht, die Einspruch gegen diese Doppelbestrafung eingelegt hatten. Die drei Athleten waren in der Vergangenheit wegen Dopings gesperrt worden, haben diese Strafen aber bereits verbüßt.

Das Internationale Olympische Komitee hat im russischen Dopingskandal nicht nur entschieden, dass die internationalen Sportfachverbände jeden nominierten Sportler aus Russland überprüfen sollen, ob er nachweislich sauber ist und an den Rio-Spielen teilnehmen darf. Vielmehr hat das IOC auch verfügt, dass ehemals gedopte Russen ein Start bei den Sommerspielen verweigert wird.

"Der CAS hat sich primär nur auf die Rechtmäßigkeit des Paragrafen 3 der IOC-Entscheidung fokussiert", heißt es in der Urteilsbegründung. Dabei sei festgestellt worden, dass der Paragraf 3 nicht rechtmäßig sei, weil das Grundrecht der Athleten nicht respektiert werde.

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