McLeod wird Favoritenstellung gerecht

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Omar McLeod wird seiner Favoritenstellung über 110 m Hürden gerecht und sichert sich bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro überlegen die Goldmedaille.

Der 22-jährige Jamaicaner setzt sich in 13,05 Sekunden klar vor dem Spanier Orlando Ortega (13,17) und Europameister Dimitri Bascou aus Frankreich ( 13,24) durch.

Im Hochsprung holt der Kanadier Derek Drouin mit 2,38 m Gold.

Die Kenianerin Faith Kipyegon setzt sich über 1.500 m in 4:08,92 Minuten vor Weltmeisterin Genzebe Dibaba (ETH) durch.

Auf den ersten 50 Metern mit dem Spanier Orlando Ortega und Dimitri Bascou aus Frankreich noch gleichauf, setzte sich McLeod ab der siebenten Hürde schier unwiderstehlich ab. Am Ende rannte er zwölf Hundertstelsekunden früher über die Ziellinie als der Zweite Ortega. Europameister Bascou holte Bronze.

"Alles geht über den Charakter"

"Auf den Hürdenstrecken geht alles über den Charakter. Ich habe hart gearbeitet, hart gebetet und den Moment genützt", meinte McLeod nach seinem größten Triumph. Nach all den Entbehrungen war für den Jamaikaner rasch klar, wie er sich belohnen würde: "Jetzt werde ich so viel Eis und Kuchen essen, wie ich kann."

In Abwesenheit von Weltrekordhalter Aries Merrit fiel sein Sieg klar aus, dabei war es die langsamste Siegerzeit seit Barcelona 1992. Damals hatte der später für Österreich laufende Kanadier Mark McKoy 13,12 Sekunden gebraucht. Merrit, der Olympiasieger von London 2012, war bei den Vorausscheidungen in den USA gescheitert.

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