Liu Jia scheitert im Achtelfinale an der Nummer 2

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Für Österreich ist der Einzelbewerb des Olympischen Tischtennis-Turniers zu Ende.

Liu Jia scheitert als letzte verbliebene ÖOC-Athletin im Achtelfinale. Die 34-jährige Linzerin muss sich Tianwei Feng (SIN) klar mit 1:4 geschlagen geben.

Die ersten drei Sätze sind eine klare Sache für die Nummer 2 des Turniers. Im vierten Satz schöpft Liu Jia kurz Hoffnung, aber Feng lässt sich das nicht mehr nehmen. Das Spiel endet 6:11, 6:11, 7:11, 11:6 und 4:11.

"Nicht richtig enttäuscht"

"Susi hatte Probleme mit der Service-Annahme. Feng hat viele schnelle Tempowechsel gespielt, das hat ihr Probleme gemacht", erklärte Trainer Liu Yan Jun.

"Sie ist nicht so richtig enttäuscht, weil sie alles gegeben hat und sie weiß, dass sie gegen die Nummer 2 der Welt gespielt hat", sagte der Coach.

"Gegen sie spiele ich ungern"

Liu Jia gestand die Überlegenheit ihrer Gegnerin an. "Sie ist eine Gegnerin, gegen die ich ungern spiele. Sie war einfach besser. Ich habe alles versucht", erklärte die Oberösterreicherin, die sich über lautstarke Unterstützung freuen durfte.

"Heute hat die Halle für mich gebebt. Es tut mir so leid, dass ich es nicht geschafft habe", sagte sie im ORF-Interview.

Persönliches Ziel nicht erreicht

Dennoch konnte sie mit dem erstmaligen Einzug ins Olympia-Finale auch positiv bilanzieren. "Ich bin stolz, dass ich heute das erste Spiel gewonnen habe, das war auch ein harter Kampf", meinte Liu Jia und hoffte auf mehr Erfolge mit dem Team.

"Ich habe mein persönliches Ziel nicht erreicht, jetzt kommt die Mannschaft. Ich hoffe, dass wir Mädels alle miteinander eine gute Leistung für die Mannschaft bringen können", sagte die Teamleaderin.

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