Marach/Peya gewinnen Olympia-Auftakt

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Alexander Peya und Oliver Marach ziehen beim Olympischen Doppelbewerb in die zweite Runde ein.

Der 36-jährige Wiener und sein steirischer Alterskollege gewinnen ihr Auftakt-Spiel gegen die weißrussische Paarung Alexander Bury/Max Mirnyi  in zwei Sätzen mit 7:6 (4) und 7:5.

In der nächsten Runde bekommen es Peya/Marach nun entweder mit den an vier gesetzten Franzosen Jo-Wilfried Tsonga/Gael Monfils oder den US-Amerikanern Brian Baker/Rajeev Ram zu tun.

"Ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung, jetzt schauen wir auf unser nächstes Match", sagte Marach. Gespielt wurde Sonntagmittag bei großer Hitze auf einem Nebencourt im Tennis-Center des Olympischen Parks in Barra. Und die Aufgabe war für die rot-weiß-roten Routiniers alles andere als einfach, auch wenn Mirnyi/Bury kein wirklich eingespieltes Duo sind.

"Es war zu erwarten, dass es schwierig wird. Das sind zwei sehr aufschlagstarke Spieler, da gibt es normalerweise nicht viele Breaks. Wir haben in jedem Satz eines gemacht, eines selber bekommen. Und uns zum Glück im Tiebreak im ersten Satz auch durchgesetzt. Am Ende ist es ein sehr enges Match geworden", rekapitulierte Peya, der sich beim Einschlagen eine leichte Bauchmuskelzerrung zuzog. "Ich kann beim Aufschlag nicht voll durchstrecken."

Keine Abstimmungsprobleme dank Erfahrung

Bei einigen Teams bei Olympia handle es sich um Paarungen, die nicht so oft zusammenspielen. Dank der Erfahrung gäbe es aber keine Abstimmungsprobleme, meinte Peya. Das trifft auf ihn und Marach genauso zu. Sie sind kein Standard-Doppel, beide zudem bereits 36, Mirnyi 39. Die Österreicher holten aber zwei ihrer Turniersiege gemeinsam und überzeugten auch im Davis Cup.

Marach/Peya gelang im ersten Satz ein frühes Break zum 2:1, das Rebreak nahm der steirische Olympia-Debütant Marach auf seine Kappe. "Ich habe ein dummes Game gespielt. Aber wir haben das Tiebreak sehr gut gespielt und im zweiten Satz das letzte Game auch sehr gut."

In der nächsten Runde am Montag wartet der Gewinner der Begegnung Brian Baker/Rajeev Ram (USA) gegen Gael Monfils/Jo-Wilfried Tsonga (FRA-4).

"Keine g'mahte Wiesn"

"Die Franzosen sind zwei sehr, sehr gute Einzelspieler. Tsonga ist sicher auch der bessere Doppelspieler von den beiden, er hat Silber in London gewonnen. Aber ich glaube, dass es nicht so eine leichte Runde für die ist, weil Baker/Ram zwei sehr gute Doppelspieler sind. Ram steht erste Acht mit seinem Partner im Race, er hat Semifinale in Wimbledon gespielt. Das ist noch keine g'mahte Wiesn, wie man bei uns sagt", ist Peya gespannt, wer sich durchsetzen wird.

Marach/Peya durften bisher einmal mit brasilianischen Trainingspartnern auch auf dem Centre Court üben. Geht es nach Marach, will er auch ein Match dort haben. "Der ist wirklich spektakulär, unglaublich schön. Aber das dauert noch, bis wir da spielen, da müssen wir noch ein paar Matches gewinnen."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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