Durant: "Ich lebe hier meinen Traum"

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Kevin Durant ist in aller Munde. Nicht nur durch seinen umstrittenen Mega-Transfer von Oklahoma City Thunder zu den Golden State Warriors, der ihm in den kommenden zwei Jahren 54 Millionen US-Dollar einbringt.

Sondern auch, weil er bei Olympia das US-Team anführt und der Fokus vorerst klar den Sommerspielen gilt. "Ich lebe hier meinen Traum", bestätigt der Forward nach dem lockeren 119:62-Auftaktsieg über China.

Der siebenmalige All-Star will in Rio de Janeiro unbedingt sein zweites Olympia-Gold.

"Einfach einer der besten Spieler der Welt"

Nach der ersten Olympia-Gala von Durant in Rio de Janeiro fehlten selbst dem hoch dekorierten US-Coach Mike Krzyzewski die Worte.

Gegen China stellte der 27-Jährige am Samstag eindrucksvoll unter Beweis, warum er der größte Superstar im Team der amerikanischen NBA-Profis ist.

"KD ist einfach KD", sagte der zweimalige Olympiasieger-Trainer Krzyzewski, um nach kurzer Bedenkzeit zu ergänzen: "Mann, er ist einfach einer der besten Spieler der Welt. Er spielt defensiv stark, und wenn er heiß offensiv heiß läuft, ist das sehr schön anzusehen."


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Nach den Absagen von LeBron James, Stephen Curry und Co. und seinem umstrittenen Wechsel steht Durant diesen Sommer mehr denn je im Fokus.

Durant auf Titeljagd

Gegen völlig überforderte Chinesen dominierte er aber nach Belieben, war mit 25 Punkten bester Werfer, traf fünf seiner acht Dreipunktewürfe, verteilte sechs Assists und holte vier Rebounds.

"Nachdem der erste reinging, haben sie mir einfach gesagt, dass ich immer weiter werfen soll und Kyrie (Irving) hat mir immer wieder den Ball gegeben", erklärte Durant.

Viermal sicherte sich der 2,06-Meter-Mann bereits die Topscorer-Krone einer NBA-Saison.

Während er in der besten Profiliga der Welt immer noch auf den ersten Team-Titel wartet, peilt er nach der WM 2010 und Olympia 2012 den dritten großen Coup mit den Nachfolgern des Dream Teams an - im Gegensatz zu zahlreichen anderen Topstars.

"Wollten Statement an den Rest der Welt senden"

Öffentlich will Durant seine prominenten US-Kollegen dafür jedoch nicht kritisieren. "Steph, LeBron, CP3 (Chris Paul), James (Harden) - sie sind immer noch Teil der Familie", sagte er und sprach von einer "Bruderschaft der Goldmedaillen".

So sind Durant und Carmelo Anthony überhaupt noch die einzigen verbliebenen Mitglieder der Siegerauswahl von London 2012, als Durant im Finale gegen Spanien mit 30 Punkten schon bester Werfer war. Doch für die starken Ansagen ist eher Anthony als ältestes Teammitglied zuständig.

"Wir wollten einfach ein Statement an den Rest der Welt senden", betonte der 32-Jährige nach dem Olympia-Start gegen China. "Wir wollten hier rauskommen und jeden wissen lassen, dass wir fokussiert sind und dass wir diesen Trip hier ernst nehmen."

LAOLA Meins

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