US-Basketballer nach Sieg gegen Spanien im Finale

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Topfavorit USA steht im Finale des olympischen Basketball-Turniers in Rio. Angeführt von Klay Thompson, der 22 Punkte erzielt, gewinnen die Amerikaner am Freitag im Halbfinale gegen Spanien mit 82:76 (45:39).

Vor allem dank ihrer klaren Rebound-Überlegenheit spielen DeAndre Jordan (16 Rebounds) und Co. früh eine Neun-Punkte-Führung heraus.

Die Spanier, 2008 und 2012 im Finale jeweils den USA unterlegen, kommen zwischenzeitlich auf bis zu drei Zähler heran, schaffen die Wende aber nicht.

Im zweiten Halbfinale fertigt Serbien Australien mit 87:61 (35:14) ab.

Hitzige erste Hälfte

Die erste Hälfte des großen Schlagers ist von fünf Technischen Fouls geprägt. Kevin Durant (14 Punkte) und DeMarcus Cousins (foult nach weniger als elf Minuten Spielzeit aus) fassen schon vor der Pause drei Fouls aus, Spaniens Nikola Mirotic gar vier.

Spanien gibt sich nie geschlagen, kommt aber nach der Pause nicht mehr ganz auf Schlagdistanz heran. Trotz der geringen Differenz am Ende siegen die Amerikaner, die den Vorsprung auf bis zu 15 Zähler ausbauen, nach einer konzentrierten Vorstellung schlussendlich souverän.

Der Europameister wird von Pau Gasol (23), Sergio Rodriguez (11), Rudy Fernandez und Juan Carlos Navarro (je 9) angeführt. Für die USA scoren neben Thompson und Durant in erster Linie Kyrie Irving (13), Jordan (9, 4 Blocks) und Kyle Lowry (9).

Die Amerikaner halten nun bei 24 Siegen bei Olympia in Folge und streben ihren 15. Olympiasieg an, Carmelo Anthony kann mit seiner dritten Goldmedaille zum höchst dekorierten internationalen Basketballer aufsteigen.

 

HALBFINALE:

USA - Spanien 82:76 (45:39)

Serbien - Australien 87:61 (35:14)

 

VIERTELFINALE:

USA - Argentinien 105:78 (56:40)

Spanien - Frankreich 92:67 (43:30)

Australien - Litauen 90:64 (48:30)

Kroatien - Serbien 83:86 (38:32)



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