Posse um Wiener Wassersportzentrum

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Wiens Stadtrechnungshof übt Kritik an der Durchführung des Projekts "Wassersportzentrum Neue Donau". Mit 4,8 Mio. Euro habe die Errichtung des künstlichen Wildwasserkanals die veranschlagten Kosten um etwa 80 Prozent überschritten. Der Bund übernimmt die Mehr-Kosten.

Die ebenfalls im Projekt enthaltene General-Sanierung des Ruderzentrums (um 1,2 Mio.) ist dagegen bis heute nicht umgesetzt worden. Ursprünglich war das Ende aller Arbeiten für 2012 geplant gewesen.

Schlechtes Zeugnis für das Sportamt

Die für die Projekt-Durchführung zuständige MA 51 (Sportamt) kommt in dem Bericht entsprechend schlecht weg. Die mit der Leistungskontrolle beauftragte Firma hatte bereits im Juli 2012 darauf hingewiesen, dass die prognostizierten Kosten überschritten wurden.

Kurios: Erst im März 2013 soll indes bekannt geworden sein, dass die für das Ruderzentrum geplanten Leistungen nicht im Auftragsumfang der Baufirma enthalten waren. Die MA 51 habe es demnach verabsäumt, die vereinbarten Leistungen entsprechend einzufordern.

Der MA 51 stand bis Juni 2012 Sandra Hofmann vor, die nicht zuletzt wegen der Farce rund um die Stadthallenbad-Sanierung in die Medien kam. Ihre Nachfolge trat Anatol Richter an.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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