EM: Kanutinnen matchen sich um Rio

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Bei der am Freitag in Liptovsky-Mikulas (SVK) beginnenden EM im Wildwasser-Kanu könnte die Entscheidung fallen, wer aus Österrechs starker Damen-Riege den Quotenplatz für die Olympischen Spiele erhält.

Violetta Oblinger-Peters hat die Nase in der drei Rennen umfassenden internen Ausscheidung durch das Erringen des Quotenplatzes bei der Vorjahres-WM vorn.

Wollen Corinna Kuhnle oder Lisa Leitner ihr das Ticket noch abjagen, muss eine bei EM und dem Weltcup in Ivrea (ITA) vor Oblinger-Peters liegen.

Im Falle eines Gleichstands würde nämlich jene Athletin fahren, welche den Quotenplatz eingefahren hat, also Oblinger-Peters.

Es braucht keine Magie

Für Kuhnle, die als zweifache Weltmeisterin sowie Gesamt-Weltcupsiegerin als aussichtsreichste Medaillen-Kandidatin gilt, bedeutet das: Verlieren verboten! Die EM-Generalprobe auf der Strecke in der Slowakei konnte die Höfleinerin zuletzt für sich entscheiden.

"Ich habe die Sicherheit und das Selbstvertrauen, um meine Ziele bei der EM zu erreichen", ist die 28-Jähirge zuversichtlich. Wunderdinge wolle sie keine erzwingen. "Ich werde versuchen, mich auf mich selbst zu konzentrieren und das zu zeigen, was ich kann. Zaubern ist nicht notwendig."

Obwohl die EM im Zeichen des Kampfes um das Rio-Ticket steht, wolle sie nichtsdestoweniger auch um Medaillen mitfahren. "Taktieren ist sowieso nicht mein Ding", meint die EM-Zweite von 2010.

Leitner hat die besten Karten

Bei den Herren ist Lisa Leitners Bruder, Mario Leitner, in der Pole Position um den Olympia-Startplatz. Der 19-Jährige wird dabei von Felix Oschmautz und Matthias Weger gejagt.

Im Gegensatz zu den Damen zählen die OKV-Herren bei der EM nur zu den Außenseitern.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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