Charity-Kalender bringt 16.000 Euro für Sahinovic

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Ein von der 134-fachen Hockey-Nationalspielerin Karin Cech-Proksch gestalteter Charity-Kalender hat für die querschnittgelähmten Sportlerinnen Vanessa Sahinovic und Kira Grünberg einen Rein-Erlös von knapp 25.000 Euro erbracht.

Der medial eher wenig beachteten Synchronschwimmerin sind am Montag rund zwei Drittel des Betrags (16.000 Euro) übergeben worden.

Bei den Aufnahmen für den Kalender standen Lisa Zaiser, Nicol Ruprecht, Vanessa Bittner, Lubi Gazov, Lisa hauser und Jennifer Wenth Modell.

Viele prominente Gäste und eine offene Frage

„Nie aufgeben, kämpfen, kämpfen, kämpfen, es gibt immer Hoffnung, dass die Medizin was findet!“ Das war die Botschaft von Skipräsident Professor Peter Schröcksnadel bei der Spendenübergabe im Nobelitaliener Zimolo von Franz „Cavaliere“ Reiter an die erst 16-Jährige Sahinovic, die bei den European Games in Baku am Gehsteig von einem Bus überfahren worden war und seither im Rollstuhl sitzt.

Als Zeichen sport-, wirtschafts- und kulturübergreifender Solidarität mit den Sportopfern waren mit Schröcksnadel auch diverse Sportgranden zu Gast: Fußballstar Franz Hasil, einst Welt- und Europacupsieger, Professor Kurt Mrkwicka, Film-Mogul (u. a. Johann Strauß, Kaisermühlen-Blues, Vorstadtweiber) und Ex-Europameister im Wasserspringen, Hubertus von Hohenlohe, der ewig junge Ski-Prinz, Alexandra Worisch, Ex-Europameisterin im Synchronschwimmen, mit Schwester Tamara Brandl, die einst mit Nurejew in der Staatsoper tanzte, Tennispionier Hans Kary, Raiffeisen-Medien-und Sponsoring-Zampano Dr. Leodegar Pruschak.

Als künstlerischer Aufputz die Maler Sammy Konkolits und Rudi Kruspel, dazu die Fußball- und Schwimmverbundenen Anwälte Skender Fani, Niki Rosenauer und Arno Pajek zu einem vom emeritierten „Presse“-Sportchef Josef Metzger initiierten Event im familiären Ambiente gekommen, um dem tapferen Teenager über die Geldspende hinaus Mut zuzusprechen.

Die mit einiger Verspätung von einer ärztlichen Pflichtuntersuchung eingetroffene Vanessa freute sich über den Zuspruch, während sich Mama Azra Tränen aus den Augen wischte. Sie kann übrigens bis heute nicht verstehen, warum das fatale, folgenschwere Unglück (auf dem Weg vom Training ins Quartier) von Baku, wohin ihre Tochter nur als Mitglied der Österreich-Mannschaft gekommen war, als „Privatunfall“ klassifiziert werden soll….

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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