Blaha tankt Selbstvertrauen vor Olympia-Quali

Aufmacherbild Foto: © GEPA

Mit dem Sieg vom 3-m-Brett beim Grand Prix von Madrid hat Wasserspringer Constantin Blaha am Samstag einen gelungenen Start in die unmittelbare Vorbereitung auf die Olympia-Quali hingelegt.

Abgerundet wurde der erste Grand-Prix-Triumph des 28-Jährigen, der am Ende 438,65 Punkte aufwies, vom sechsten Platz seines Teamkollegen Fabian Brandl.

"Die Goldene hat mir noch gefehlt. Ich bin sehr gut gesprungen. Das war besser als jeder Wettkampf im letzten Jahr, und das gleich am Anfang", jubelte Blaha.

Yesss! Long day at the pool, but great way to start the season with my first ever Grand Prix win! Very happy with my...

Posted by Constantin Blaha (official fanpage) on Samstag, 16. Januar 2016

Im Finale setzte er sich klar vor dem Chinesen Bowen Huang (424,6) und dem Ukrainer Oleg Kolodij (424,3) durch. Brandl, der im Halbfinale auf internationaler Ebene eine persönliche internationale Punktebestleistung aufstellte, wurde mit 319,85 Punkten im Finale schließlich Sechster.

EM-Limit in der Tasche

"Ich muss nur noch die Leistung in Vorkampf und Semifinale auch besser bringen, das ist für die Olympia-Quali wichtig", merkte Blaha selbstkritisch an. "Aber alles in allem war es ein guter Tag. Persönlich bin ich sehr zufrieden. Und das EM-Limit (Mai in London, Anm.) ist für uns beide jetzt auch schon abgehakt." Am Sonntag treten die beiden Österreicher noch gemeinsam im 3-m-Synchro an.

In zwei Wochen steht für die beiden ein weiterer Grand Prix in Rostock an, da warten dann wohl noch stärkere Gegner auf die OSV-Athleten.

"In Rostock werden schon ein paar mehr Asse dabei sein", meinte Blaha, der sich aber jedenfalls hochzufrieden zeigte. "Alleine die Punkteleistung spricht für sich, und gewinnen muss man auch da erst." Madrid ist ein guter Boden für ihn, im Juni 2015 wurde er in der spanischen Hauptstadt bereits GP-Zweiter.

Spannend im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Rio wird es am 21. Februar. Dann visiert Blaha beim zur Qualifikation zählenden Weltcup-Bewerb in der Olympiastadt zumindest den Aufstieg in das Semifinale der besten 18 an - dann wäre ihm sein zweites Olympia-Antreten nach 2008 nicht mehr zu nehmen.

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