OSV: Alte Vorwürfe kochen neu hoch

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Im Schwimm-Verband (OSV) droht ein alter Vorwurf neu aufzukommen.

In einer parlamentarischen Anfrage der FP-Nationalrats-Abgeordneten Petra Steger wird am Monatg dem aktuellen OSV-Generalsekretär Thomas Unger sowie Schriftführer Herbert Schurm vorgeworfen, im Jahr 2013 15.000 Euro an Fördermittel ohne Vorstandsbeschluss dem Landesverband Oberösterreich überwiesen zu haben.

Gegenüber einem gerichtlichen Gutachter hatte Unger auf den Inhalt einer Präsdiumssitzung im August 2013 verwiesen.

In der Anfrage wird nun jedoch darauf aufmerksam gemacht, dass im Protokoll der fraglichen Sitzung (liegt der Redaktion vor) in keiner Silbe von den 15.000 Euro die Rede ist. Zudem sei das Schriftstück dem Gutachter von Unger nicht ausgehändigt worden, heißt es in der Anfrage weiter.

Sowohl Unger als auch Schurm waren am Montagabend für LAOLA1 für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Fürnkranz-Maglock äußerte Verdacht

Besagte 15.000 Euro standen im Verdacht, dass damit die oberösterreichischen Stimmen für die Präsidentschaftswahlen Ende 2013 gekauft wurden.

Wie aus einem Protokoll der Präsidiums-Sitzung aus dem November 2013 hervorgeht, hatte die damalige Vorstands-Sprecherin Birgit Fürnkranz-Maglock diesen Verdacht gegenüber ihren Vorstands-Kollegen offen geäußert.

Obwohl in das Amt gewählt, wurden der Niederösterreicherin rund einen Monat später alle Funktionen als Vize-Präsidentin "weggenommen".

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