Deutscher Schwimm-Verband unter Beschuss

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Während der österreichische Schwimm-Verband (OSV) bereits seit Jahren mit den Folgen finanzieller Unregelmäßigkeiten zu kämpfen hat, geraten nun auch deren Deutsche Kollegen (DSV) unter Beschuss.

Gemäß Berichten der "Berliner Zeitung" wirft der Bundesrechnungshof (BRH) dem DSV vor, dass er die insgesamt vier Millionen Euro an öffentlichen Geldern zu einem Teil "nicht wirtschaftlich und ordnungsgemäß" verwende.

Der BRH führt eine Reihe von Verstößen an.

Freihändige Vergabe

Aufträge sollen demnach ohne Preisvergleiche oder Ausschreibungen "freihändig" verteilt worden sein. Zudem gebe es Zahlungen ohne schriftliche Vertragsgrundlage sowie fehlerhafte Reisekosten-Abrechnung.

"Aufgrund der Vielzahl von Verstößen nicht nur gegen das Verwendungsrecht, sondern auch gegen die verbandseigene Satzung und Finanzordnung hat der Bundesrechnungshof das Bundesverwaltungsamt aufgefordert, die ordnungsgemäße Geschäftsführung des Verbandes zu überprüfen", wird im Bericht festgehalten.

Der heimische OSV kämpft währenddessen nach wie vor an diversen gerichtlichen Fronten, die nicht weniger sondern mehr werden. Einher geht die Unsicherheit über die finanzielle Zukunft des Verbandes. Zuletzt meldete die Wiener Gebietskrankenkasse Rückforderungen in Höhe von rund 40.000 Euro wegen nicht geleisteter Sozialabgaben an.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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