Kurzbahn-EM: Zaiser über 100m Lagen Siebente

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Lisa Zaiser schwimmt bei der Kurzbahn-EM in Netanya (Israel) auf Rang sieben über 100m Lagen.

Die Kärntnerin schlägt im Finale nach 1:00,01 Minuten an und verpasst damit eine Verbesserung ihres im Vorlauf aufgestellten österreichischen Rekords um 29 Hundertstel.

Lena Kreundl überascht indes mit dem Final-Einzug über 100m Brust. Die 18-jährige Oberösterreicherin schlägt im Semifinale in 1:05,72 Minuten (7.) an und verbessert damit ihre persönliche Bestleistung um mehr als eine Sekunde.

Österreichs Kraul-Staffel der Damen belegt im 4x50m-Finale den achten Platz.

Birgit Koschischek, Lena Kreundl, Lisa Zaiser und Caroline Hechenbichler schwimmen eine Zeit von 1:40,11 Minuten und stellen damit einen neuen österreichischen Rekord auf. Der Sieg geht an Italien (1:36,05 Min.) vor den Niederlanden (1:36,20) und Russland (1:36,62).

Zaiser: "Hätte mir mehr erwartet"

Lisa Zaiser, die am Samstag ihre Spezialdisziplin über 200 m Lagen schwimmt, war nach Platz sieben im 100-m-Lagen Finale und der Zeit von knapp über einer Minute frustriert. "Wenn man in einem Endlauf ist, dann nimmt man sich sehr viel vor, will Bestzeit schwimmen und alles erreichen. Das Gefühl war auch gut. Am Ende hat mir leider ein wenig die Kraft gefehlt", meinte die Kärntnerin.

Außerdem sagte Zaiser: "Die Kraul-Länge wollte einfach nicht zu Ende gehen. Der Körper war ein wenig leer. Schade. Ich hätte mir mehr erwartet und erhofft. Jetzt lege ich morgen nocheinmal alles in meine Spezialdisziplin über 200 Lagen."

Kreundl überglücklich

Lena Kreundl war hingegen völlig aufgelöst vor Freude. "Ich habe mit allem gerechnet. Aber dass ich über 100 Brust ins Finale komme und noch dazu mit einer solchen Zeit, ist unglaublich. Es war das erste Rennen hier in Netanya, bei dem ich alle Wenden perfekt getroffen habe. Ich bin heute mit einem super Gefühl hergekommen und alles ist aufgegangen."

Überglücklich gab sich auch Caroline Hechenbichler nach der Finalteilnahme über 4 x 50 m Kraul. "Ich war voll nervös, weil ich die ganzen Stars nicht im TV gesehen habe, sondern sie plötzlich als Konkurrentinnen neben mir waren. Klar, dass wir nicht um eine Medaille geschwommen sind. Aber alleine im Finale dabei zu sein ist schon großartig."

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