Ermittlungen gegen Funktionär Schneeberger

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Gegen den Salzburger Schwimmfunktionär Christian Schneeberger laufen kriminalpolizeiliche Ermittlungen.

Dies bestätigt der seit 2000 als Präsident des Landesverbands tätige Beschuldigte gegenüber der APA. Laut Freitag-Ausgabe der "Presse" wird Schneeberger unter anderem schwerer Betrug, Fördermittelmissbrauch und organisierte Schwarzarbeit vorgeworfen.

Im Dezember sollen die Einvernahmen stattfinden. Schneeberger weist dies als "vollkommen absurd" zurück.

Wir waren wahrscheinlich der am besten kontrollierte Verein in ganz Salzburg und sind immer der Richtigkeit der Förderungen bestätigt worden", bekräftigte Schneeberger.

Laut der Zeitung, die sich laut Bericht auf vorliegende Ermittlungsakten stützt, wird Schneeberger unter anderem verdächtigt, Landesförderungen für Trainer beim Landessportbüro abgerechnet, diese aber nicht an die jeweils Berechtigten weitergegeben zu haben. "Es könnte nicht mal theoretisch die Möglichkeit bestehen, einen Trainer zu beschäftigen und ihn nicht auszuzahlen, das würde man von Förderstelle her sofort sehen", sagte Schneeberger. Er sehe der Einvernahme daher auch "vollkommen gelassen" entgegen.

"Ich glaube, dass hier Leute in riesige Not geraten sind, aufgrund der umfangreichen Prozessverluste des Österreichischen Schwimmverbandes mit enormen Kosten. Man versucht in der Öffentlichkeit ein Gegengewicht aufzubauen, indem man vollkommen haltlose Anschuldigungen in den Raum stellt", merkte Schneeberger an und will im Dezember selbst eine detaillierte Stellungnahme zu den Vorwürfen abgeben.

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