Lobnig rudert zu EM-Gold

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Olympia-Hoffnung Magdalena Lobnig ist Europameisterin.

Die Kärntnerin entscheidet das Einer-Finale bei den Titelkämpfen in Brandenburg in beeindruckender Weise für sich. Die 25-Jährige, bereits im Halbfinale klar die Schnellste, setzt sich schon kurz nach dem Start deutlich ab und vergrößert ihren Vorsprung kontinuierlich. Schlussendlich gewinnt sie Gold in 9:22,32 Minuten mit fast 17 Sekunden Vorsprung auf die Lettin Elza Gulbe (9:39,10).

Bronze geht an die Irin Sanita Puspure (9:44,77).

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Die Wellen niedergefahren

Die Wetter-Verhältnisse im Finale sind äußerst schwierig. "Wahrscheinlich wurde im internationalen Regatta-Zirkus weder ein Rennen bei noch stürmischeren Bedignungen ausgefahren, noch hat die Ruderwelt oft eine Machtdemonstration wie diese gesehen", heißt es vonseiten des ÖRV.

Im Ziel hat Lobnig knapp 100 Meter Vorsprung auf die Konkurrenz. "Ich hab mir gedacht, ich muss einfach g'scheit über die Wellen drüber kommen und das habe ich gemacht." Dabei ist unruhiges Wasser für gewöhnlich überhaupt nicht die Stärke der Projekt-Rio-Athletin.

Trainer Kurt Traer ist angesichts der Leistung von den Socken: "Besser geht es nicht. Sie war einfach die Beste. Da kann und braucht man nicht mehr sagen."

Die bei den letzten Rennen etwas schwächelnde Lobnig tankt durch den Titel viel Selbstvertrauen für die in rund 90 Tagen beginnenden Olympischen Spielen in Rio.

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