IAAF bestätigt Sperre gegen russischen Verband

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Der russische Leichtathletik-Verband bleibt gesperrt. 

Das entschied der Leichtathletik-Weltverband IAAF am Freitag beim Council in Wien. Basis für die Entscheidungsfindung ist der jüngste Ermittlungsbericht der IAAF-Task-Force.

Damit ist für die Athleten keine Teilnahme an den Olympischen Spielen im August in Rio de Janeiro möglich. Nachweislich saubere Athleten sollen sich aber um einen Einzelstart - eventuell unter olympischer Flagge - bewerben können.

Bereits am Mittwoch hatte die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA über nach wie vor untragbare Zustände bei Dopingkontrollen, Einschüchterungen von Testpersonal und Manipulationsversuchen in Russland berichtet.

CAS bestätigt Entscheidung

Noch nie zuvor blieb es einer so großen Anzahl an Sportlern eines Landes einer olympischen Kernsportart verwehrt, aufgrund einer Verbands-Sanktion an Spielen teilzunehmen. Ebenfalls nicht in Rio mit dabei sind die bulgarischen Gewichtheber, die vom Weltverband IWF wegen zahlreicher Doping-Fälle von Olympia verbannt wurden.

Der Internationalen Sportgerichtshof (CAS) hatte diese Entscheidung bestätigt. Den Weg vor das CAS kann auch der russische Leichtathletik-Verband noch suchen.

Der russische Sportminister Vitali Mutko sagt in einer ersten Stellungnahme, er habe die Entscheidung erwartet und kündigt an, darauf zu reagieren.

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