Nur eine Österreicherin bei Hallen-WM

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Österreichs Leichtathletikverband (ÖLV) nominiert mit Hürdensprinterin Stephanie Bendrat nur eine Athletin für die Hallen-WM (17. bis 20. März) in Portland (USA).

Beate Schrott (Hürden) hätte die IAAF-Startberechtigung ebenso gehabt wie Jennifer Wenth (Langstrecke), für beide liegt der Fokus auf der Freiluft-Saison. Mehrkämpferin Ivona Dadic lehnte eine Einladung ab.

"Hätte Ivona das im Jänner oder Anfang Februar gewusst, hätte sie anders planen können", so ÖLV-Sportdirektor Hannes Gruber.

"Aber so ging das nicht mehr. Es wäre dann auch sehr knapp mit Götzis geworden, da geht es für sie auch um das Olympia-Limit."

Ausnahme-Situation

Meist bewegt sich die ÖLV-Teamgröße bei Indoor-Weltmeisterschaften bei zwei bis vier, 2016 ist laut Gruber eine "Sonderkonstellation", stehen mit Freiluft-EM im Juli in Amsterdam und Olympia im August in Rio de Janeiro doch zwei Freiluft-Großereignisse auf dem Programm.

"Die Freiluftsaison wird lang und schwierig, das ist es gut, wenn man der Halle nicht so eine großen Schwerpunkt oder Stellewert beimisst wie in anderen Jahren. Es werden nahezu alle Athleten auch bei der EM dabei sein, die nach Rio fahren", sagte Gruber.

Bendrat hat das ÖLV-WM-Limit von 8,14 Sekunden nicht erbracht, die ÖLV-Sportkommission hat sie aber aufgrund ihrer aufsteigenden Form aber nominiert. Ihre Saisonbestleistung über 60 m Hürden steht bei 8,24 Sekunden.

Textquelle: © APA Zum Seitenanfang»
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