Kipchoge verpasst Weltrekord in London knapp

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Acht Sekunden fehlen Eliud Kipchoge beim London-Marathon auf einen neuen Weltrekord.

Der 31-jährige Vorjahressieger setzt sich nach 42,195 Kilometern in neuer Strecken-Bestzeit von 2:03:05 Stunden klar vor seinem Landsmann Stanley Biwott (2:03:51 Stunden) durch.

Den Weltrekord hält seit 2014 Dennis Kimetto. Der Kenianer gewann damals den Berlin-Marathon in 2:02:57 Stunden.

Das Frauen-Rennen in London gewinnt Jemima Sumgong (KEN) trotz eines Sturzes in 2:22:58 Stunden.

Entscheidung ab Kilometer 35

Kipchoge war nach seinem London-Triumph "glücklich" und schwärmte von den "wundervollen Zuschauern", die ihn auf jedem Kilometer angefeuert hätten. Die Top-Läufer um Kipchoge passierten die Halbmarathon-Marke in 1:01:24 Stunden.

Der spätere Sieger lief den entscheidenden Vorsprung zwischen den Kilometern 35 und 40 heraus und wiederholte seinen Vorjahreserfolg. Zweiter wurde Kipchoges Landsmann Stanley Biwott in 2:03:51 vor dem Äthiopier Kenenisa Bekele (2:06:36), der zuletzt immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen gehabt hatte.

Spätberufener auf Erfolgskurs

Der strahlende Sieger stieg erst 2013 auf den Marathon um und gewann danach in Hamburg, Rotterdam, Chicago und 2015 in London und Berlin.

Jahre zuvor feierte Kipchoge auf der Bahn beachtliche Erfolge: 2003 wurde er in Paris Weltmeister über 5.000 Meter, 2004 erkämpfte er in Athen Olympia-Bronze und 2008 in Peking sogar Silber auf dieser Distanz.

Ergebnis Herren

Pos Läufer Zeit
Eliud Kipchoge (KEN) 2:03:05 Std. (Streckenrekord)
Stanley Biwott (KEN) 2:03:51
Kenenisa Bekele (ETH) 2:06:36

Ergebnis Frauen

Pos Läuferin Zeit
Jemima Sumgong (KEN) 2:22:58 Std
Tigist Tufa (ETH) 2:23:03
Florence Kiplagat (KEN) 2:23:39
Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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