IAAF-Mitarbeiter wollten Diack stoppen

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Mitarbeiter des Leichtathletik-Weltverbandes (IAAF) haben offenbar bereits 2014 versucht, die Vertuschung von Doping-Fällen in Russland aufzudecken.

Sie wollten Ex-Präsident Lamine Diack von der Vertuschung abhalten und zudem den Start der Athleten bei Olympia 2012 und der WM 2013 verhindern. 

Die Mitarbeiter informierten im April 2014 zuerst die Ethikkommission der IAAF und danach den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) über die verdächtigen Verzögerungen der Disziplinarverfahren.

Aus Protest gegen die Haltung von Diack, der in Frankreich wegen Korruption angeklagt ist, haben mehrere Mitarbeiter die IAAF verlassen.

Die IAAF versichert in ihrem 35-seitigen Bericht an die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), dass kein Doping-Fall vertuscht worden sei. "Alle Fälle, die verfolgt werden mussten, wurden verfolgt, und alle Fälle, die sanktioniert werden mussten, sind in Übereinstimmung mit den IAAF-Regeln und dem Welt-Anti-Doping-Code sanktioniert worden", heißt es in dem Bericht.

Außerdem wurde betont, dass nur "eine sehr kleine Anzahl von ehemaligen mit der IAAF assoziierten Personen" von den Doping-Anschuldigungen betroffen sind.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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