Bergmann wird erhört: Rio-Offizielle suspendiert

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Der Box-Skandal bei den Olympischen Spielen hat ein Nachspiel.

Der Weltverband der Amateur-Boxer (AIBA) suspendiert sämtliche 36 Offizielle, die in Rio eingesetzt wurden. Diese Sperre gilt zumindest für die Dauer der laufenden Untersuchung.

In mehreren Kämpfen war es zu nicht nachvollziehbaren Entscheidungen der Punkterichter gekommen. Reporter-Legende Sigi Bergmann ortete etwa nach dem fragwürdigem Schwergewichts-Gold von Tishchenko (RUS) gegen Levit (KAZ) einen "olympischen Skandal".

Ebenfalls für "Blätterrauschen" hatte die Niederlage des Iren Conlan gegen den Russen Nikitin gesorgt. "Die AIBA ist eine Bande von Betrügern. Das sind korrupte Bastarde, das läuft alles gegen Bezahlung", nahm sich der unterlegene Conlan danach kein Blatt vor den Mund.

Der Verband wies zunächst alle Vorwürfe zurück, leitet nun aber Untersuchungen ein. "Rio war ein Wendepunkt für die AIBA. Boxen stand bei Olympia aus guten Gründen im Rampenlicht, gelegentlich aber auch aus den falschen Gründen", so Präsident Wu Ching-Kuo.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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