Fraczyk verliert im Paralympics-Viertelfinale

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Der zweifache Paralympics-Sieger Stanislaw Fraczyk scheidet bei seinen 6. Sommerspielen im Tischtennis-Viertelfinale von Rio aus.

Wegen der Folgen eines Bandscheibenvorfalls zusätzlich eingeschränkt, muss sich der 63-Jährige dem Niederländer Gerben Last bei den Spielen in Brasilien mit 1:3 (-7/-10/11/-5) geschlagen geben und kündigt sein Karriere-Ende an.

Krisztian Gardos (Viertelfinale) ist damit der letzte ÖPC-Aktive in den Einzelbewerben. Im Teambewerb tritt Gardos gemeinsam mit Fraczyk an.

Fraczyk (Bild) hat heuer eine mehrmonatige Spielpause einlegen müssen. Die zusätzlichen Beschwerden neben seiner Behinderung am linken Bein (Kinderlähmung) bremsen den Ex-ÖTTV-Meister, nach dem die Tischtennis-Halle in Stockerau benannt ist.

Von der Klasse wie bei seinen Paralympics-Siegen 1996 und 2004 ist Fraczyk nach eigenen Worten weit entfernt. "Früher hatte ich mehr Selbstvertrauen und die Gegner mehr Respekt", erklärt er schon vor dem Match gegen den Niederländer Last, den Dritten von London 2012.

Franczyk: "Bronze fehlt noch!"

Der 30-jährige Holländer versteht es, die Schwächen Fraczyks auszunützen. "Eigentlich spiele ich nur mit einem Bein", so Fraczyk. Die Beschwerden, die sich auch auf das gesunde Bein negativ auswirken, würden sich nicht mehr bessern, erklärt der gebürtige Pole. "Damit war das wahrscheinlich das letzte Einzelmatch meiner Karriere."

Den Abschied will er sich aber möglichst mit einer achten Medaille versüßen. "Bronze fehlt mir noch", meint Fraczyk. "Im Einzel hat es leider nicht gereicht."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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