ÖHB-Damen wiederholen Pflichtsieg über Bulgarien

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Drei Tage nach dem 33:20 auswärts gewinnen die ÖHB-Damen auch das zweite EM-Quali-Aufeinandertreffen mit Bulgarien. In Bregenz gibt es ein klares 39:27.

Allerdings ist eine bessere Gruppen-Platzierung als Rang drei kaum mehr möglich, da Spanien die Niederlande 33:29 besiegt. Damit müsste gegen die Ibererinnen ein Erfolg mit mehr als zehn Toren Unterschied her.

Als Bester der sieben Gruppendritten wäre Österreich jedoch ebenfalls für die Endrunde im Dezember qualifiziert.

Gegen die Bulgarinnen biegen die Schützlinge von Trainer Herbert Müller von Beginn weg auf die Siegerstraße ein.

"Wir haben von Anfang an dominiert. Ich konnte früh anfangen zu testen", sagt der Deutsche. "Das Spiel hat seinen Zweck erfüllt. Nur in der Deckung müssen wir aggressiver sein. Aber das Ziel waren vier Punkte, das haben wir sehr souverän erreicht."

Der Coach hegt die kleine Hoffnung, am 1. Juni daheim gegen Spanien noch einmal zu punkten. "Wir müssen zu Hause kämpfen bis zum Umfallen. Wir werden alles daransetzen, um diese Chance zu suchen."

Keine Hoffnung gegen Niederlande

Drei Tage später beim Vize-Weltmeister in den Niederlanden ist die Niederlage praktisch vorprogrammiert. Sonja Frey sieht beiden Duellen realistisch entgegen. "Die sind so konsequent, die haben so eine Konstanz", meinte sie über die beiden Gegner. "Vielleicht geht zu Hause gegen Spanien etwas."

Freys aktueller, ebenfalls von Müller betreuter Verein Thüringer HC hat übrigens im Wochenverlauf ihren Transfer für die nächste Saison zum französischen Tabellenletzten Cercle Dijon Bourgogne bekanntgegeben.

Der ehemalige Europacupfinalist befindet sich im Umbruch, Frey soll eine zentrale Rolle spielen und statt wie bisher auf der linken Außenbahn im zentralen Rückraum spielen. Frey: "Ich habe mich entschieden nach Dijon zu kommen um mich weiter zu entwickeln."

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang»
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