Robert Weber steht vor Rekord

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Die Frühjahrs-Saison der deutschen Handball-Bundesliga beginnt für die vom Abstieg bedrohte ÖHB-Filiale Bergischer HC mit einem Duell gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt.

Die Truppe rund um Viktor Szilagyi sowie Alexander und Max Hermann, der als Tabellen-16. derzeit ein Punkt auf das rettende Ufer fehlt, muss am Sonntag zum TVB 1898 Stuttgart. "Das wird ein enorm wichtiges Spiel", weiß der ÖHB-Kapitän.

Bereits am Mittwoch empfängt Robert Weber mit Magdeburg den SC Leipzig.

 
Der Rechtsaußen ist nach überstandener Fersenprellung wieder einsatzbereit. "Der Herbst ist sicher nicht so verlaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Als Zehnter haben wir derzeit acht Punkte Rückstand auf den fünften Platz, gleichbedeutend mit der abermaligen Europacup-Teilnahme", so der Vorarlberger.

Im Eiltempo zum Rekord

Bereits gegen Leipzig könnte Weber den Magdeburger Tor-Rekord von SCM-Legende Joel Abati brechen. Der 30-Jährige ist sich dessen zwar bewusst, schenkt dem Ganzen aber keine große Bedeutung.

"Ohne überheblich zu sein, hoffe ich, dass ich noch einige Tore mehr für den SCM erzielen werde. Doch insgeheim macht es mich schon solz: Abati hat in elf Saisonen 1.470 Tore gemacht, und ich halte bei Halbzeit meiner siebten SCM Spielperiode bei 1.467 Toren", sagt der amtierende Liga-Torschützenkönig.

Abstiegskampf durch Insolvenz leicht entspannt

Der Bergische HC verabsäumte es indes im Herbst, einige Big Points gegen die direkte Konkurrenz zu machen. Szilagyi: "An unseren Zielen hat sich nichts gändert, wir haben die Ausgangssituation durch viele Gründe sehr erschwert."

In der Frühjahrs-Vorbereitung habe man aber gut gearbeitet. "Wir konnten mit fast der ganzen Mannschaft viele Sachen ausprobieren, hatten bis auf Max Hermann die gesamte Mannschaft zur Verfügung und hoffen, dass wir das schon bald in den Spielen zeigen können", meint der 37-jährige Regisseur.

Max Hermann zog sich im November einen Riss des Syndesmosebandes im rechten Fußgelenk zu. Etwas entspannt wird der Abstiegskampf durch den Lizenz-Entzug des HSV Hamburg. Die Hanseaten stehen somit als erster von insgesamt drei Absteigern fest.

Schmerzhafte Zuschauerrolle

Raul Santos ist zum Wiederbeginn der Liga zum Zuschauen verdammt. Dem linken Flügelspieler droht nach seiner im Länderspiel in Rumänien erlittenen Knie-Verletzung sogar das Saisonende. Von mehreren Monaten Pause ist auf jeden Fall auszugehen.

Dabei tritt der Klub des 23-Jährigen, der VfL Gummersbach, am Mittwoch ausgerechnet beim THW Kiel an, also genau bei jenem Klub, zu dem Santos im Sommer wechseln wird.

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