Bregenz will drittes Spiel erzwingen

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Nach der dramatischen Niederlage bei den Fivers Margareten zum Auftakt der HLA-Finalserie steht Rekordmeister Bregenz am Freitag unter Druck. Die Vorarlberger müssen zuhause das entscheidende dritte Spiel erzwingen.

"Wir haben gesehen, dass wir absolut konkurrenzfähig sind", betont Bregenz-Kapitän Julian Rauch. "Wir haben den Vorteil, nun zu Hause zu spielen - die zahlreiche und lautstarke Unterstützung der Fans wird uns tragen und unseren Siegeswillen, trotz der Strapazen der letzten Tage, nochmals stärken."

Angesichts der Favoritenrolle der Fivers, die ihren zweiten Titel nach 2011 anpeilen, war Spiel eins der "best of three"-Serie zumindest eine gewaltige Moralinjektion. Denn trotz personeller Probleme zwang man die Gastgeber mit großem Kampfgeist in eine Verlängerung. Erst an deren Ende machten die Wiener dann alles klar. 

"Kein Platz für Selbstmitleid"

Die Truppe von Trainer Robert Hedin will am Freitag die Ausfälle von Espen Lie Hansen, Lucas Mayer und nun auch Tobias Warvne wettmachen. Letzter ist zumindest fraglich, über einen Einsatz des Schweden soll erst kurz vor Spielbeginn entschieden werden.

Rauch fordert aber so oder so vollsten Einsatz: "In einer Finalserie ist kein Platz für Selbstmitleid oder langes Hadern um vergebene Chancen." Freilich hat es bisher kein Team geschafft, nach einer Auswärts-Auftaktniederlage die HLA-Finalserie noch zu drehen.

Fivers wollen Steigerung

Die Fivers können die Reise ins "Ländle" also vergleichsweise locker antreten. Wenngleich Trainer Peter Eckl die Schwächen seiner Truppe durchaus Kopfzerbrechen bereiteten. "Wir haben im ersten Finale nicht unsere beste Leistung gebracht, aber super gekämpft", meint der Wiener, der schon beim ersten Titel der Margaretner 2010/11 an der Seitenlinie stand. "Ich denke, dass wir uns im zweiten Spiel aber auch spielerisch steigern müssen - und steigern werden."

Welche Spieler Eckl bei diesem Vorhaben zur Verfügung stehen werden, war am Donnerstag noch offen. So ist Kapitän Markus Kolar angeschlagen, und auch der Einsatz von ÖHB-Teamspieler David Brandfellner ist fraglich. Der Linkshänder konnte beim ersten Finale aufgrund einer Muskelverletzung nicht auflaufen, reiste aber wie auch der Langzeitverletzte Tobias Wagner bereits am Donnerstag mit der Mannschaft an, ehe am Spieltag kurzfristig über seine Spielfähigkeit entschieden wird.

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