Carolinas Weg zurück in die Super Bowl

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1:08 Minuten zu spielen, 29:29, Kickoff Carolina Panthers.

Viel musste für sie richtig laufen, um sich gegen die übermächtigen New England Patriots in die erste Overtime der Super-Bowl-Geschichte zu retten.

Und das, nachdem sie zwei Jahre zuvor nur ein Spiel gewonnen hatten. Eine Cinderella-Story aus dem Bilderbuch.

Korrektur: Um sich fast in die erste Overtime der Super-Bowl-Geschichte zu retten. Denn nicht jede Cinderella-Story endet mit einem Prinzen, manche endet mit einem lachenden Tom Brady.

John Kasay tritt den Kickoff ins Out, Brady bekommt den Ball deshalb an der 40-Yard-Linie. Incompletion, Completion, Penalty, Completion, Completion, Completion, Field Goal Adam Vinatieri, drei Punkte, 32:29 Patriots, vorbei. Keine Overtime, der Traum geplatzt.

Das war 2004. Der bisherige Höhepunkt der Franchise-Geschichte ist ein abgerissener Kickoff.

Jetzt ist 2016.

Wieder Super Bowl, diesmal gegen die Denver Broncos. Die Panthers-Fans dürfen wieder auf den ersten Titel hoffen. Das ist die Chronik des Weges zurück ins Big Game.



2004: Zurück in der Realität

Zwei Mal in Folge in die Super Bowl zu kommen ist in der gnadenlosen NFL schwierig. Wenn dann noch der Verletzungsteufel die Kettensäge auspackt, wird es verdammt schwierig. So war die Post-Super-Bowl-Saison der Panthers sehr schnell vorbei: Ein Beinbruch bei Steve Smith im Auftaktspiel war ein böser Vorbote. Was dem Running-Back-Arsenal im Laufe der Saison wiederfuhr, grenzte ans Absurde: Stephen Davis – Knie-OP. DeShaun Foster – Schlüsselbeinbruch. Rod Smart – Knieprobleme. Einzig die Nummer Vier blieb fit: Nick Goings schlug sich mit 821 Rushing Yards wacker. Auch die Defense vermisste mit Kris Jenkins, Brentson Buckner und Mark Fields drei Stars. Unter dem Strich standen trotz eines 1-7-Fehlstarts sieben Siege und neun Niederlagen. Dennoch ein schmerzhafter Reality Check.

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2005: Zurück an der Spitze?

Sam Mills war die Carolina Panthers. Nein, kein Tippfehler. Der kleingewachsene Linebacker trug vom Gründungsjahr 1995 an das schwarz-blaue Trikot. Sein Interception-Return-Touchdown gegen die New York Jets sorgte für den ersten Sieg der Franchise-Geschichte, nach seiner aktiven Zeit blieb er dem Team als Coach und Führungsperson erhalten. 2003 wurde bei dem damals 44-Jährigen Darmkrebs diagnostiziert, die Ärzte gaben ihm wenige Monate. Chemotheraphie. Bestrahlung. Trotzdem blieb Mills Coach. Vor dem Super-Bowl-Run 2003 prägte er in einer emotionalen Ansprache das Mantra der Panthers: „Keep Pounding“. Bedeutungsgetreu ist diese Aussage nicht zu übersetzen, „immer weiterkämpfen“ kommt wohl am nächsten. Mills kämpfte. Bis er am 18. April 2005 starb. Das Mantra lebte weiter: „Keep Pounding“ steht im Kragen jedes Panthers-Jerseys, vor Heimspielen wird die mannshohe „Keep Pounding“-Trommel geschlagen. Dank Social Media und Hashtags ist der Spruch heute präsenter denn je. Auch Sam Mills selbst ist in Erinnerung: Als einziger Ex-Spieler wurde er mit einer Statue vor dem Bank of America Stadium verewigt.

Trotz des emotionalen Tiefschlags lief die Panthers-Saison 2005 sportlich gut: Ein 23:0 im Wild-Card-Game gegen die New York Giants war bis vor einigen Wochen das einzige Playoff-Shutout seit 2002. In der zweiten Runde ein Sieg gegen die Chicago Bears – die Super Bowl war wieder zum Greifen nahe. Bis die Seattle Seahawks um Matt Hasselbeck und Shaun Alexander im Conference Final mit 34:14 kurzen Prozess machten. Detail am Rande: Der einzige gesunde Running Back am Ende der Niederlage war die nominelle Nummer fünf, Jamal Robertson.

2006: Zurück in der Achterbahn

„Sports Illustrated“ bezeichnete die Panthers vor dem Auftaktspiel als „Super-Bowl-Kaliber“, einige Monate später war die Saison nach acht Siegen und acht Niederlagen vorzeitig vorbei. Quarterback Jake Delhomme bezeichnete es als „eines der härtesten Jahre“, das er je im Football erlebte.

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2007: Zurück zur Vorjahresleistung

Abermals Optimismus im Vorfeld der Saison, abermals die Playoffs verpasst. Fünf Niederlagen in Serie, nach Jake Delhommes Verletzung mitverursacht von David Carr und dem 44-jährigen Vinny Testaverde, sorgten für eine 7-9-Bilanz.

2008: Zurück in Delhommes Händen

Mit dem wiedergenesenen Delhomme und einem hervorragenden Laufspiel lief es 2008 wesentlich besser: 12 Siege, vier Niederlagen, dank eines Field Goals in der letzten Sekunde der Regular Season die zweite First-Round-Bye der Franchise-Geschichte. Wer die vorherigen Absätze gelesen hat, kennt den nächsten Akt. Quarterback Delhomme erklärte das fällige Debakel zur Chefsache und produzierte in der Divisional Round gegen die Arizona Cardinals am Weg zu einem 13:33 stolze sechs Turnover. Ein Negativ-Rekord, der bis zum „Rematch“ vor zwei Wochen hielt.

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2009: Zurück am Quarterback-Markt

Nach Delhommes Implosion gegen Arizona verlängerte GM Marty Hurney seinen Vertrag demonstrativ um fünf Jahre, der Quarterback erholte sich im Sommer auf seiner Pferdefarm in Louisiana. Saison 2009, Woche 1, Heimspiel gegen die Philadelphia Eagles – Delhomme wirft vier Interceptions, verliert einen Fumble und wird im dritten Viertel auf die Bank verbannt. Achtung Spoiler: Dies wird keine Saison, in der es bergauf geht. Was möglich war, zeigt sich erst im Finish. Der zum Starter beförderte QB Matt Moore führt die Panthers zu drei Siegen in Folge, zwei davon gegen Playoff-Teams. Bilanz: Acht Siege, acht Niederlagen.

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2010: Zurück am Boden

Nachdem es am Ende der Saison 2009 bergauf ging, folgte 2010 zwangsläufig ein Tiefpunkt – und diesmal war es die absolute Talsohle der ewigen Panthers-Sinuskurve. Delhomme wurde wie Julius Peppers in der Offseason entlassen, die Langzeit-Stützen Muhsin Muhammad und Brad Hoover beendeten ihre Karriere. In einer schwierigen Saison gelangen den Panthers nur zwei Siege, je einer davon gegen die ähnlich bemitleidenswerten 49ers und Cardinals. Als Konsequenz ließ die Franchise-Führung die Verträge des kompletten Coaching-Stabs um Head Coach John Fox auslaufen.

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2011: Zurück in der Zukunft

Der Vorteil einer Katastrophensaison ist ein guter Draftpick – im konkreten Fall die Nummer eins. Der Wunschkandidat war Andrew Luck, ehe sich dieser Anfang Januar für ein weiteres Jahr am College entschied. Also wurde es Cam Newton, wie Luck ein Quarterback. Kritiker bezeichneten ihn trotz einer überragenden College-Saison mit den Auburn Tigers als nicht NFL-tauglich. Der neu installierte Head Coach Ron Rivera vertraute dem damals 22-Jährigen, so hatten die Panthers ihren Spielmacher der Zukunft. Diese begann mit zwei Siegen aus den ersten zehn Spielen holprig, ein gutes Saisonfinish brachte noch eine 6-10-Endbilanz. Wichtiger war Newtons Performance: 4000 Passing Yards, 700 Rushing Yards, 35 Touchdowns – eine Pro-Bowl-würdige Duftmarke des Rookies of the Year. In der Vorsaison hatte die gesamte Panthers-Offense 17 TDs geschafft.

2012: Zurück zur Relevanz

Ein Jahr nach dem Draft von Newton war auch für die Defense ein neuer Leader fällig, also investierte GM Marty Hurney den neunten Pick des Drafts in Luke Kuechly. Eine im Nachhinein geniale Aktion, die Hurneys Job aber nicht retten konnte. Nach fünf Niederlagen in sechs Spielen (vier davon mit weniger als sieben Punkten Abstand) wurde Hurney gefeuert, auch der Job von Coach Rivera war in Gefahr. Wie so oft raufte sich das Team zu Saisonende zusammen, gewann die letzten vier Spiele und rettete trotz der verpassten Playoffs Riveras Job.

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2013: Zurück in den Playoffs

Riveras dritte Saison, Riveras dritter Fehlstart. Die ersten zwei Spiele gingen verloren, die Ursache zog sich schon durch die gesamte Amtszeit des Kaliforniers. Riveras ausufernde Angst vor Risiken brachte die Panthers zu oft um Punkte, er spielte entgegen jeder Logik kaum vierte Versuche aus und entschied sich stets für ein Field Goal, anstatt den Touchdown zu suchen. Schnell wackelte der Trainerstuhl. Rivera brach mit seinen Traditionen, traute sich etwas und gewann das erste Spiel mit neuer Philosophie 38:0. Im weiteren Saisonverlauf verloren „Riverboat Ron“ und die Panthers nur zwei Mal und sicherten sich dank der drittbesten Defense der Liga eine Bye Week in den Playoffs. Höchste Zeit für einen Nackenschlag! Die Panthers gingen übertrieben aufgezuckert in das Divisonal Game gegen die San Francisco 49ers und schenkten Colin Kaepernick und Co. durch Strafen fünf First Downs, auf der anderen Seite des Balles war gegen die Niners-Defense keine Schlacht zu gewinnen. 10:23, Saison vorbei.

2014: Zurück in der Absurdität

Die Saison 2014 liest sich auch im Nachhinein wie ein misslungener Witz. Eine Serie von sechs Niederlagen. Das erste Unentschieden der Franchise-Geschichte. Am Ende doch noch vier Siege in Folge, eine Saisonbilanz von 7-9. Als zweites Team der NFL-Geschichte gewannen Newton und Co. mit neun Niederlagen ihre Division. Da die Arizona Cardinals um Ersatz-Ersatz-Ersatz-Ersatzquarterback Ryan Lindley im Wild Card Game mit 78 Total Yards (!) kein Gegner waren, gab es sogar noch ein Date mit den vermeintlich übermächtigen Seattle Seahawks. Der amtierende Super-Bowl-Champ war Ende des dritten Viertels nur vier Punkte voran, am Ende leuchtete ein 17:31 von der Anzeigetafel.

2015: Zurück in der Super Bowl

Seit heuer weiß der routinierte Panthers-Fan, wie eine Traumsaison funktioniert: Man muss die Schicksals-Watsch’n einfach vor Saisonbeginn erledigen! Als sich Nummer-Eins-Receiver Kelvin Benjamin im Training das vordere Kreuzband im linken Knie riss, legten Pessimisten und auch mancher Realist das Jahr 2015 bereits zu den Akten. Dann ein Auftaktsieg gegen Jacksonville. Gut, Jacksonville eben. Ein Sieg und Cam Newtons Salto-Touchdown gegen Houston. Gut, Houston eben. Und der nächste Sieg, und der nächste, und der nächste…bis Woche 16, als die Atlanta Falcons die Hoffnungen auf eine Perfect Season beendeten. Egal, der Rest ist in frischer Erinnerung. Ein fast noch vergeigter Blitzstart im Divisional Game gegen Seattle, ein ganz und gar nicht vergeigter Blitzstart im Conference Final gegen Arizona und schon steht ein Team, mit dem vor der Saison niemand rechnete, als Favorit in der Super Bowl. Und die Panthers-Fangemeinschaft ist kurz davor, am Gipfel ihres längeren Weges zurück anzukommen.

 

Martin Schauhuber

 



Das Stadion! Das Spiel! Der Triumph! Peter Altmanns Diashow-Tagebuch von SB 50: Bild 1 von 163
Super-Bowl-Tagebuch von Peter Altmann, Eintrag #7: Gameday! Endlich ist es soweit! Super Bowl 50! Deswegen bin ich ja schließlich hier... Bild 2 von 163
Das Levi's Stadium. Schon eine nette Arena, die sich die San Francisco 49ers in Santa Clara hingestellt haben. Bild 3 von 163
Diesmal standen jedoch logischerweise die Denver Broncos und Carolina Panthers im Mittelpunkt. Bild 4 von 163
Die riesige Vorfreude war in beiden Fanlagern zu spüren. Diese Anspannung in den Stunden vor dem Kickoff ist stets schön zu beobachten. Gut, so oft spielt das eigene Team ja nicht in einer Super Bowl. Bild 5 von 163
Rot-weiß-rot war durchaus im Stadion vertreten. Neben meiner Wenigkeit berichten auch Florian Haselmayer (l.) von der APA und Thomas Nigl (M.) von den Oberösterreichischen Nachrichten von der Super Bowl. Bild 6 von 163
Die große Frage vor dem Spiel lautete: Kann Manning sein fortgeschrittenes Alter noch einmal vergessen machen? Konnte er nicht, aber es hat ja auch so gereicht. Bild 7 von 163
Ehre, wem (ausnahmsweise) Ehre gebührt: Lady Gaga hat eine US-Hymne hingelegt, die im Stadion bestens ankam. Von dem her nehme ich meine kleine Frechheit gegen die Lady aus meiner gestrigen Ausgabe zurück und behaupte natürlich das Gegenteil... Bild 8 von 163
Weniger den Rhythmus fanden indessen von Beginn an die Carolina Panthers. Bild 9 von 163
Keine Ahnung, wie das Wetter zu Hause in Österreich ist, aber hier war es der schönste Tag der Woche, und die Sonne gab ihr Bestes, damit man mittelschwere Schweißausbrüche bekam, beziehungsweise ohne Sonnenbrille vor der Pause nur wenig vom Spielfeld sah (Keine Sorge, ich hatte eine). Bild 10 von 163
Dafür war der Sonnenuntergang wieder einmal relativ kitschig. Bild 11 von 163
Wie kitschig oder gelungen die Halftime-Show von Coldplay mit Beyoncé und Bruno Mars war, möge jeder selbst beurteilen. Bild 12 von 163
Geschmäcker sind verschieden, meinen hat es nicht ganz getroffen. Irgendwie hat es meinem Empfinden nach im Stadion nicht richtig gerockt, auch wenn dieses Bild vielleicht anderes vermuten lässt. Bild 13 von 163
Wie das Publikum weiß, wann es die Schilder in die Höhe halten muss? Die Anzeigentafel als Bedienungsanleitung... Bild 14 von 163
Flutlicht in Halbzeit zwei half definitiv bei der Sicht. Warum sich 49ers-Fans über Hitze und Sicht bei Nachmittags-Spielen beschweren, ist mir inzwischen jedoch klar. Das erst zwei Jahre alte Stadion ist eine Sensation, aber wie die Sonne um welche Uhrzeit steht, muss für die Architekten unberechenbar gewesen sein. Bild 15 von 163
Gar keine Beschwerden gab es von den Broncos-Fans. Nach 17 Jahren durften sie wieder einmal über einen Super-Bowl-Triumph jubeln! Herzlichen Glückwunsch! Bild 16 von 163
Der Moment des Sieges aus meiner Perspektive. Bild 17 von 163
Peyton Manning erobert seine zweite Lombardi-Trophy - da können bei Fans schon sentimentale Gefühle aufkommen. Bild 18 von 163
Apropos Lombardi-Trophy: Schön, das gute Ding mal wieder aus der Nähe zu sehen. Es bekam in der Broncos-Kabine viele Bussis. Bild 19 von 163
Der letzte Ritt des Sheriffs! Peyton Manning war nach Spielende auch im Lockerroom der gefragteste Mann. Nonetnana... Was für ein Abgang (Sollte er sich wirklich zum Karriereende durchringen!)! Bild 20 von 163
Herzlichen Dank für euer Interesse! Es war mir ein Volksfest, ein wenig für euch hinter die Kulissen dieses Spektakels zu blicken. Schön war's, diese Jubiläums-Super-Bowl! Nächstes Jahr gastiert die 51. Auflage dann in Houston, Texas. Bild 21 von 163
Super-Bowl-Tagebuch von Peter Altmann, Eintrag #6: Der Samstag ist ein weitestgehend von relevanten Medienterminen befreiter Tag, die Vorschauen sind geschrieben. Was tun? Sightseeing natürlich! Bild 22 von 163
Nachdem Phoenix im Vorjahr diesbezüglich wirklich keine Reise wert war, ist San Francisco touristisch natürlich ein ganz anderes Kaliber. Bild 23 von 163
Sehr empfehlenswert: Sich ein Rad ausborgen und bei herrlichem Wetter von Fisherman's Wharf aus die Golden Gate Bridge in Angriff nehmen. Bild 24 von 163
Auch auf einer der berühmtesten Brücken der Welt geht die Super Bowl nicht spurlos an einem vorbei. Subjektiver Eindruck: Das Broncos-Orange ist in San Francisco extrem präsent. Aber gut, vielleicht stechen sie auch nur mehr ins Auge als die Carolina-Fans. Bild 25 von 163
Die Aussicht auf San Francisco kann auch von der Golden Gate etwas. Es gibt Gegenden mit schlechterer Lebensqualität als die Bay Area. Bild 26 von 163
Und ja, I biked the bridge... Bild 27 von 163
Von der Golden Gate startet man eine gemütliche Abfahrt in Richtung Sausalito. Ingesamt ist diese Tour lediglich rund 8 Meilen lang. Aufgrund der Foto-Pausen (gefühlt alle 24 Meter) braucht man dennoch die eine oder andere Stunde. Bild 28 von 163
Von Sausalito aus geht es mit der Fähre zurück nach San Francisco - eine rund halbstündige Bootsfahrt. Und die kitschigeren Sonnenuntergangs-Bilder bleiben mal besser im Archiv... Bild 29 von 163
Zurück in San Francisco ab in den Bus und rüber Richtung Pier 1, wo an der Ecke Market Street die Super Bowl City platziert ist. Dies ist die Party-Zone für Fans, in der diverse Veranstaltungen stattfinden. Diesmal haben sich die Veranstalter jedoch womöglich verkalkuliert. Bild 30 von 163
Ein Konzert von Superstar Alicia Keys stand auf dem Programm. Das wollten jedoch - ein wenig - mehr Fans sehen, als in der Super Bowl City Platz haben. Aber in den Straßen von San Francisco lässt sich auch Party machen, ohne direkt auf dem Konzert-Gelände zu sein. Bild 31 von 163
Ich weiß, es ist unfair gegenüber vergeblich Wartenden, aber eine Akkreditierung um den Hals öffnet die Tore in die Super Bowl City. Irgendeinen kleinen Vorteil im Leben müssen ja auch Sportjournalisten genießen... Bild 32 von 163
Sollte ein NFL-Freund Alicia Keys zufällig nicht kennen: Sie ist die Sängerin, die vor drei Jahren bei der Super Bowl die US-Hymne definitiv besser dargeboten hat, als es Lady Gaga diesmal tun wird... Bild 33 von 163
In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spaß beim Spiel aller Spiele, wo auch immer ihr es sehen werdet - ob auf einer der zahlreichen Partys im Lande oder zu Hause auf der Couch! Als Vorbereitung lege ich euch unser Touchdown Tuesday Special ans Herz - unsere erste Studio-Sendung zu einer Super Bowl mit den Kollegen Kastler und Huber. Bild 34 von 163
Super-Bowl-Tagebuch von Peter Altmann, Eintrag #5: Beim dritten Super-Bowl-Besuch weiß man bereits: Ist die Vince-Lombardi-Trophy zum Greifen nahe, nähert sich erstens der Kickoff und ist zweitens der Chef im Haus. Bild 35 von 163
Die alljährliche Super-Bowl-Pressekonferenz von Commissioner Roger Goodell kann schon mal zum Spielrutenlauf ausarten - im Vorjahr musste sich der NFL-Boss wegen Deflategate und diverser umstrittener Sperren eine Vielzahl unangenehmer Fragen gefallen lassen. Bild 36 von 163
In diesem Jahr blieben ihm die ganz unangenehmen Fragen weitestgehend erspart. Ein dominierendes Thema war die Rückkehr der NFL nach L.A. bzw. der Wunsch Goodells, dass die Chargers in San Diego und die Raiders in Oakland eine Lösung finden. Bild 37 von 163 | © getty
Außerdem konnte Goodell die für die zahlreichen NFL-Fans in Mexiko frohe Botschaft verkünden, dass 2016 das Regular-Season-Spiel zwischen Oakland und Houston (Monday Night am 21. November) in Mexiko City stattfinden wird. Bild 38 von 163
Unmittelbar davor durften sich die drei Finalisten für den Walter Payton Man of the Year Award präsentieren. Vorgestellt wurde das Trio von der Tochter der viel zu früh verstorbenen RB-Legende der Chicago Bears. Bild 39 von 163
Dieser Preis wird nicht für sportliche Leistungen verliehen, hat jedoch dennoch eine hohe Wertigkeit, werden doch die sozialen Leistungen von NFL-Stars abseits des Spielfelds in den Mittelpunkt gerückt. Einer der Finalisten: Saints-TE Benjamin Watson. Bild 40 von 163
Ebenfalls nominiert: Giants-QB Eli Manning. Bild 41 von 163
Als Lokalmatador darf sich 49ers-WR Anquan Boldin Hoffnungen auf die Auszeichnung machen. Verliehen wird der Award im Rahmen der NFL Honors am Abend vor Super Bowl 50. Bild 42 von 163
Auch abseits diverser Veranstaltungen präsentiert sich San Francisco im Super-Bowl-Fieber. Mittlerweile sind spürbar mehr Fans in der Stadt, gerade im Stadtzentrum wird das Treiben immer hektischer. Bild 43 von 163
Zum goldenen Jubiläum der Super Bowl im Golden State hat sich San Francisco ganz in Gold herausgeputzt. Wie etwa bei der Hommage an frühere Super Bowls auf der Market Street. Alle bisherigen 49 Super Bowls werden durch solche Stationen in Erinnerung gerufen. Bild 44 von 163
Zwischendurch darf es jedoch auch ein bisschen Lombardi-Silber sein. Bild 45 von 163
Falls Öffi-Fahrer vergessen, dass gerade Super-Bowl-Woche ist, werden sie natürlich dezent daran erinnert. Bild 46 von 163
Diesen Ort hier werden NFL-affine San-Francisco-Touristen natürlich kennen, allen anderen zukünftigen Bay-Area-Besuchern sei er ans Herz gelegt. Bild 47 von 163
Bei Pier 39 findet sich im NFL-Shop ein kleines Paradies für Freunde des American Football und anderer US-Sportarten. Bild 48 von 163
Dieses Geschäft führt vor Augen, wie erstaunlich viele Fanartikel man auf erstaunlich wenig Verkaufsfläche offerieren kann. Bild 49 von 163
Im Prinzip findet man jedoch alles, was das NFL-Herz begehrt - und nicht nur das. Auch die Colleges, gerade die kalifornischen, sind gut vertreten. Stanford-Fanartikel zu Ehren von Thomas Schaffer haben ab sofort einen neuen Besitzer. Bild 50 von 163
Kleiner Nachteil: Entscheidend billiger als etwa im NFL-Shop zur Super Bowl sind die Artikel in diesem Laden leider nicht. Bild 51 von 163
Und nur so nebenbei: Nur noch zwei Mal schlafen bis zum Kickoff von Super Bowl 50! Zumindest, wenn man sich in der Pacific Time Zone aufhält. Bild 52 von 163
Super-Bowl-Tagebuch von Peter Altmann, Eintrag #4: Eine Ansammlung an Fans und Journalisten ist ein untrügliches Zeichen, dass ein Star in der Nähe sein muss. Und Superstars gab es am Donnerstag noch und nöcher zu bewundern. Bild 53 von 163
Im konkreten Fall waren es mehrere Superstars. 'Local Hero' Joe Montana, Houstons Star-Defender J.J. Watt und der 'Papa der Football-Nation' Archie Manning kredenzten Pizza. Bild 54 von 163
Tom-Brady-Fans mögen es anders sehen, aber für viele ist Montana - vierfacher Super-Bowl-Champion mit den San Francisco 49ers - immer noch der beste Quarterback aller Zeiten. Bild 55 von 163
Ein netter Zug war, dass die Pizza an das hungrige Publikum verteilt wurde. Tedenziell war diese jedoch vorbereitet, denn die Herrschaften wirkten in der Pizza-Küche weniger talentiert als auf dem Football-Feld. Lecker war es so oder so! Bild 56 von 163
Wenige Meter weiter postierte sich eine weitere Allzeit-Größe - diesmal jedoch nicht Montana. Bild 57 von 163
Green-Bay-Legende (mit Seitenspürngen zu den New York Jets und nach Minnesota) Brett Favre gab eifrig Interviews. Ab Samstag darf sich die QB-Ikone wohl Hall of Famer schimpfen. Bild 58 von 163
Hall of Famer und solche, die es über kurz oder lang werden, gab es am Donnerstag einige zu bewundern. Unter anderem im Parterre des Medienzentrums, wo die Radio- und TV-Meile ihren Platz gefunden hat. Bild 59 von 163
So wie zum Beispiel den dreifachen SB-Champion mit den Dallas Cowboys und heutigen TV-Kommentator Troy Aikman. Bild 60 von 163
Oder Drew Brees! In der Jubiläums-Super-Bowl werden die bisherigen MVPs des Spektakels eine Rolle spielen, der Saints-QB gehört diesem elitären Kreis an. Bild 61 von 163
Jerome "The Bus" Bettis hat eine Haltestelle gefunden. Bild 62 von 163
Auch Kurt Warner gehört den Super-Bowl-MVPs an, die am Sonntag geehrt werden. Bild 63 von 163
Der frühere Rams- und Cardinals-Superstar fand sich zu Mittag auch beim Medientermin der Experten von NFL Network ein. Interessant: Warner erzählte, dass er seinen Super-Bowl-Triumph mit den Rams kaum genießen konnte, weil er zwei Tage vor dem Kickoff schon derart erledigt von all den Medienterminen war. Bild 64 von 163
In den Genuss, in einer Super Bowl zu coachen, kam der frühere San-Francisco- und Detroit-Coach Steve Mariucci nie. Im Plaudern über Football ist er jedoch vorne mit dabei. Bild 65 von 163
Terrell Davis ist dieser Tage ein gefragter Mann. Der frühere RB war ein Hauptdarsteller bei den beiden SB-Triumphen der Denver Broncos 1998 und 1999. Trotz der Elway-Manning-Parallele sieht er wenig Gemeinsamkeiten zwischen dem damaligen und heutigen Broncos-Team. Wie Favre und Warner ist auch er Hall-of-Fame-Finalist. Bild 66 von 163
Ein Fixstarter in der Hall of Fame sollte - sobald ab dem kommenden Jahr wählbar - LaDainian Tomlinson sein. Bild 67 von 163
Die Running-Back-Legende gab LAOLA1 ein dieser Tage erscheinendes Interview, in dem er emotionale Worte zum drohenden Abschied seiner Chargers aus San Diego findet. Bild 68 von 163
Eine der charismatischten NFL-Figuren ist Deion Sanders - einst auf dem Feld, inzwischen als Experte. Die Cornerback-Legende spielte übrigens parallel zu ihrer NFL-Karriere auch Baseball in der MLB. Nur zur Info, sollte diese Frage einmal bei einem Sport-Quiz vorkommen. Bild 69 von 163
Hall-of-Fame-Running-Back Marshall Faulk kann zwar keine Baseball-, dafür jedoch eine ambitionierte TV-Karriere vorweisen. Bild 70 von 163
Mit Michael Irvin gab sich zudem einer der besten Wide Receiver aller Zeiten, der drei Mal mit Dallas die Super Bowl eroberte, beim NFL-Network-Termin die Ehre. Bild 71 von 163
Etwas später am Nachmittag lud auch ESPN zu einer Frage- und Antwort-Stunde mit seinen Experten. Bild 72 von 163
Im Mittelpunkt dabei in San Francisco natürlich Steve Young - der letzte QB, der die 49ers zu einem SB-Sieg geführt hat. Das war 1995 für diejenigen, die sich nicht mehr erinnern können. Bild 73 von 163
Young ist übrigens nicht nur ein guter Experte, sondern so nebenbei auch noch ein begnadeter Schmähtreiber, der dabei gerne einmal vom Thema abkommt. "I know, that's not why you are here", beendet er mehr als ein Mal seine Anekdoten. Doch, doch, Steve - genau deswegen! Bild 74 von 163
Geht es um Spaß, ist auch Hall-of-Fame-Receiver Cris Carter selten weit weg. Somit passt er natürlich bestens zum Network, das Entertainment im Namen vor dem Sport stehen hat. Bild 75 von 163
Nicht für seinen Witz bekannt ist Trent Dilfer. Geht es um die Großkunst des Quarterback-Spiels, höre ich jedoch kaum einem Experten lieber zu. Unglaublich wie detailverliebt der Super-Bowl-Champion von 2001 mit den Baltimore Ravens ist. Auf dem Feld gab es fraglos bessere Spielmacher, als Analytiker ist Dilfer indes einer der Guten. Bild 76 von 163
Last but not least ein unglaublich interessanter Gesprächspartner - gerade dieser Tage. Bill Polian ist der ESPN-Experte für Funktionärs-Themen. Der heute 73-Jährige war nicht nur der erste GM in der Geschichte der Carolina Panthers, sondern ab 1998 auch GM der Indianapolis Colts. Sein erster Draft-Pick? Ein gewisser Peyton Manning... Bild 77 von 163
Abseits der Stars ein Pflichttermin am Donnerstag? Die Halftime-Show-PK. Es gibt vermutlich 1000 Gründe, um Sportjournallist zu werden. Ein Mal Coldplay aus der Nähe zu sehen, gehört nur bedingt dazu. Bild 78 von 163
Die Pressekonferenz zur Halftime-Show ist Jahr für Jahr eines der am besten besuchten Events und lockt auch die Prinzessinen unter den Medienvertretern an. Bild 79 von 163
Coldplay kommt die Ehre zu, bei der Jubiläums-Super-Bowl für das Halbzeit-Entertainment zu sorgen. Ich muss zugeben: Die vier Herren um Chris Martin sind nicht unlustig. Bild 80 von 163
Die Kampagne, um bei Super Bowl 50 auftreten zu dürfen, hätten sie vor drei Jahren in Iowa unter dem Titel 'Coldplay 2016' gestartet. Jaja, der Präsidentschafts-Wahlkampf lässt auch in den USA grüßen... Bild 81 von 163
Ahnung von American Football haben die vier Briten keine. Die Band würde sich in zwei Hälften teilen - eine hätte 'wenig Ahnung', die andere 'gar keine Ahnung'. Ihr Favorit? 'Die Denver Panthers' Na dann! Bild 82 von 163
Diese Kollegin bedankte sich artig, dass Coldplay-Musik ihr über eine schmerzhafte Trennung im Jahr 2004 hinweggeholfen hätte. Bild 83 von 163
In ihrer Show wollen Coldplay zur Jubiläums-Bowl eine Brücke zu 'Halftime-Shows der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft' bauen. Deshalb vermutlich die Kooperation mit Beyoncé. Bild 84 von 163
Danach gilt der Fokus dem Spiel. Da Cam Newton behauptet, Coldplay-Fan zu sein und 'Clocks' zu seinen Lieblings-Songs zählt, drückt das Quartett eher Carolina die Daumen. Wichtig sei jedoch, dass 'am Ende LeBron James gewinnt'. Bild 85 von 163
Ein größerer NFL-Experte als Coldplay dürfte Sebastien Ogier sein. Der Zufall wollte es so, dass ich die PK neben dem Rallye-Weltmeister genießen durfte. Aber das nur als Detail am Rande. Bild 86 von 163
Super-Bowl-Tagebuch von Peter Altmann, Eintrag #3: Der Besuch des Bruders! Eli Manning war am Mittwoch Teil einer Podiumsdiskussion des Paketdienstes seines Vertrauens. Bild 87 von 163
Ratschläge an Bruder Peyton wollte der zweifache Super-Bowl-Champion in Diensten der New York Giants nicht verteilen. Seinen Platz in der NFL-Geschichte habe das ältere Bruderherz unabhängig vom Ausgang von Super Bowl 50 bereits sicher. Bild 88 von 163
Am Nachmittag blieb ausreichend Zeit für einen Ausflug in die NFL Experience - Jahr für Jahr ein spezielles Vergnügen. Bild 89 von 163
Ob für Freunde der NFL-Geschichte... Bild 90 von 163
...oder Fans, die selbst aktiv mit dem grandiosen Sport American Football in Berührung kommen wollen,... Bild 91 von 163
...verteilt auf zwei riesige Messehallen ist für jeden Besucher etwas dabei. Ein Schlaraffenland für NFL-Freaks und jene, die es noch werden wollen. Bild 92 von 163
Wer ist treffsicherer als ein NFL-Kicker? Die Scouts der Minnesota Vikings schauen gerüchteweise besonders genau hin... Bild 93 von 163
Ob kicken, punten oder Aaron-Rodgers-artige Hail Marys - man kann so gut wie alles probieren. Bild 94 von 163
Auch die Geschicklichkeit der Besucher wird genau überprüft. Bild 95 von 163
Mit etwas Glück geben echte NFL-Stars Tipps. Bild 96 von 163
Klitzekleiner Nachteil: An manchen Stationen muss man genügend Wartezeit einrechnen, bis man an der Reihe ist. Bild 97 von 163
Da geht es schon schneller, wenn man sich als Star seines Lieblingsteams fotografieren lassen möchte. Bei den Philadelphia Eagles muss man nach dieser Saison vermutlich nicht lange warten... Bild 98 von 163
Sehr wohl Wartezeit einplanen sollte man, wenn man das Gefühl eines Nummer-1-Draft-Picks kennenlernen möchte. Bild 99 von 163
Dafür macht sich das Foto tendenziell gut im Familienalbum. Die Denver Broncos werden nach dieser Saison an 31. oder 32. Stelle draften. Bild 100 von 163
Wer möchte, kann den Prozess der Herstellung eines Spielgeräts kennenlernen. Der aufgelegte Witz, dass die Patriots bei nicht aufgepumpten Bällen besonders genau hinschauen, kommt freilich ein Jahr zu spät. Bild 101 von 163
Patriots-Fans kommen dafür bei der Ausstellung aller bisherigen 49 Super-Bowl-Ringe voll auf ihre Kossten. Den einen oder anderen Titel hat New England in diesem Jahrtausend ja eingefahren... Bild 102 von 163
Auf einem Touchscreen kann man auf eine virtuelle Reise durch die Geschichte der begehrten Schmuckstücke gehen. Bild 103 von 163
Die Jubiläums-Super-Bowl bringt naturgemäß einen genaueren Blick in die Geschichte dieses Spektakels mit sich. Alle bisherigen Auflagen sind verewigt. Ob die Trophäe echt ist? Bild 104 von 163
Autogramm-Jäger dürfen hoffen, dass gerade ein richtiger Superstar auf dem Podium sitzt und Unterschriften verteilt. Bild 105 von 163
Memorabilia gehören zum US-Sport einfach dazu. Sammler bekommen beim Anblick dieser Vitrinen vermutlich einen spontanen Neid-Anfall. Bild 106 von 163
Was diese signierten Erinnerungsstücke wohl wert sind? Bild 107 von 163
Nicht vergessen wird auch auf die internationalen Fans. Ja, liebe NFL, wir mögen dich auch! Bild 108 von 163
Apropos nicht vergessen: So sehr die Saison der San Francisco 49ers zum Vergessen war, präsentieren darf sich der Gastgeber von Super Bowl 50 selbstverständlich gebührend. Der Andrang vor diesem attraktiven Fotomotiv hielt sich jedoch komischerweise in Grenzen... Bild 109 von 163
Super-Bowl-Tagebuch von Peter Altmann, Eintrag #2: Opening Night schön und gut, aber die Spieler von Super Bowl 50 sind auch in den folgenden Tagen einem Medien-Marathon ausgesetzt. Bild 110 von 163
Die Presse-Termine finden traditionell in den Quartieren der Finalisten statt. Die Denver Broncos logieren in Santa Clara und haben für ihre Medienaktivitäten eigens ein XXL-Zelt aufbauen lassen. Bild 111 von 163
Den Anfang machte Head Coach Gary Kubiak, der ein wenig über die Underdog-Rolle der Broncos philosophierte: "Ich reibe meinen Spielern nicht jeden Artikel darüber unter die Nase." Bild 112 von 163
Zehn Denver-Spieler standen in der Folge den Medienvertretern zur Verfügung. Bild 113 von 163
Bei wem wohl der größte Andrang herrschte? Keine allzu schwierig zu beantwortende Frage... Bild 114 von 163
Peyton Manning wurde auch bei diesem Termin wieder mit Fragen über Fragen gelöchert. Bild 115 von 163
Diese Super Bowl ist bekanntlich die allererste, in der sich mit Manning und Cam Newton zwei an Nummer 1 gedraftete Quarterbacks gegenüberstehen. Bild 116 von 163
Manning berichtete von der Verantwortung und dem Druck, mit der damit verbundenen Erwartungshaltung zurechtzukommen. Bild 117 von 163
Bei anderen Akteuren, wie hier Von Miller, ging es bedeutend ruhiger zu. Bild 118 von 163
Neben Manning könnte es auch für DeMarcus Ware die Krönung der Karriere sein. Im Gegensatz zu seinem QB wartet der Pass Rusher jedoch noch auf seinen ersten Super-Bowl-Triumph. Bild 119 von 163
Nach dem Ende der Frage-und-Antwort-Stunde bewegte sich der Medien-Tross weiter zu den Carolina Panthers, womit wir beim Thema Verkehr wären. Super Bowl 50 ist (leider) eine der weiten Wege. Bild 120 von 163
Ohne Shuttle-Busse geht nichts. Vom Medienzentrum in San Francisco bis in die San-Jose-/Santa-Clara-Gegend fährt man rund eine Stunde. Bisweilen helfen freundlicherweise Polizei-Eskorten durch den Verkehr in der Bay Area. Bild 121 von 163
Es gab jedoch fraglos schon Super Bowls, bei denen alles ein wenig kompakter war. Vor drei Jahren in New Orleans etwa konnte man jeden einzelnen Termin zu Fuß absolvieren. Bild 122 von 163
Die Carolina Panthers logieren in San Jose und luden eine knappe Stunde nach dem Ende der Broncos-Media-Session zu ihrer Pressekonferenz. Bild 123 von 163
Neben Bus-Fahrten kosten natürlich auch Sicherheitskontrollen Zeit. Gönnt man sich nach dem Aussteigen aus dem Bus eine 3-Minuten-Pause, um frische Luft zu atmen, steht man plötzlich am Ende der Schlange. Bild 124 von 163
Für Carolinas Head Coach Ron Rivera teilt sich die Super-Bowl-Woche in "Event" und "Spiel". Jeder seine Schützlinge müsse wissen, wann die Zeit für Arbeit und wann jene für Spaß sei. Bild 125 von 163
In Österreich mancherorts nicht mehr praktiziert, plaudert Rivera auch nach dem Ende seiner PK noch mit einigen Journalisten. Bild 126 von 163
Cam Newton hatte es gemütlicher als Peyton Manning. Anstatt sich dem Gedränge in der Interview-Zone auszusetzen, durfte er im Pressekonferenz-Raum auf das Podium. Bild 127 von 163
Dadurch lenkte er natürlich ein wenig von seinen Kollegen ab, bei denen zeitgleich verhältnismäßig wenig los war. Bild 128 von 163
Nach rund 45 Minuten war schließlich nicht nur für Michael Oher der Interview-Marathon beendet. Bild 129 von 163
Super-Bowl-Tagebuch, Eintrag #1: Peter Altmann ist für LAOLA1 in San Francisco vor Ort. Hier seine Erlebnisse vom Montag, 1. Februar: Bild 130 von 163
Ja, ein bisschen Tourismus muss sein! Der erste Stopp, bevor man sich in den Super-Bowl-Trubel stürzt, liegt auf der Hand: Die Golden Gate Bridge. Bild 131 von 163
Erster Pflichttermin: Opening Night (früher Media Day)! Dafür geht es nach San Jose ins SAP Center, der Heimat des NHL-Teams der Sharks. Bild 132 von 163
Den Anfang macht der AFC-Champion: Spieler und Trainer der Denver Broncos stehen den Medienvertretern 60 Minuten lang Rede und Antwort. Bild 133 von 163
Im Mittelpunkt des Interesses stand vor allem einer: Peyton Manning! Bild 134 von 163
Um die lebende Quarterback-Legende aus der Nähe zu betrachten, hat man schon sehr früh vor Ort sein müssen. Bild 135 von 163
Für mich ist es die dritte Super Bowl vor Ort - ein Gedränge wie um den Altmeister habe ich aber auch noch selten erlebt. Bild 136 von 163
Die Opening Night findet vor Publikum, das zahlt, statt. Die Fans können sich auf diversen Kanälen in die Aussagen ihrer Lieblinge einwählen. Bild 137 von 163
Das SAP Center war vielleicht nicht ausverkauft, aber doch recht ordentlich besucht. Bild 138 von 163
Somit konnten die Fans hören, was Von Miller zu sagen hatte. Bild 139 von 163
Oder Demaryius Thomas... Bild 140 von 163
...oder Head Coach Gary Kubiak. Bild 141 von 163
Nur die absoluten Stars bekommen Boxen zugeteilt. Der Rest des Kaders treibt sich auf der Fläche inmitten der zahlreichen Journalisten herum. Bild 142 von 163
Wie etwa Backup-QB Brock Osweiler, der Manning während dessen Verletzung ersetzte und somit seinen fairen Anteil an der guten Saison der Broncos hat. Bild 143 von 163
Oder der während der Saison von den 49ers verpflichtete, aber bislang enttäuschende Tight End Vernon Davis, für den diese Super Bowl eine Heimkehr an die alte Wirkungsstätte ist. Bild 144 von 163
Die frühere QB-Legende John Elway, jetzt der Boss seiner Broncos, mischte sich unter das Publikum, blieb aber naturgemäß nicht unentdeckt. Bild 145 von 163
Die Opening Night ist traditionell ein Schaulaufen origineller Journalisten. Die Kollegen von Puls4 gehören Jahr für Jahr zu den am meisten fotografierten. Heuer schlüpfte Kollege Phillip Hajszan in die Rolle eines Skirennläufers. Bild 146 von 163
Aber auch Missen... Bild 147 von 163
...und andere Verhaltensauffällige waren zugegen. In der Folge eine kleine Auswahl: Bild 148 von 163
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Nach einer kurzen Pause war mit den Carolina Panthers der NFC-Champion an der Reihe. Bild 151 von 163
Cam Newton ist nicht nur der aktuelle Superman der NFL, sondern steht vom Interesse her Peyton Manning um nichts nach. Bild 152 von 163
Der extrovertierte Superstar liebt das Rampenlicht - und setzt diesmal bezüglich Kopfbedeckung modische Akzente. Bild 153 von 163
Wobei es die Panthers ohnehin mit Kopfschmuck haben, wie Josh Norman beweist. Bild 154 von 163
Oder auch Greg Olsen. Bild 155 von 163
Oder Luke Kuechly - wobei, hoppla, das ist das Werk des Frisörs seines Vertrauens. Bild 156 von 163
Für Star-Pass-Rusher Jared Allen ist es die Chance, im fortgeschrittenen NFL-Alter von 33 doch noch einen Super-Bowl-Ring abzustauben. Bild 157 von 163
Das ist die Blind Side von? Nicht so schwer zu erraten... Bild 158 von 163
Die zweite Super-Bowl-Teilnahme seiner Karriere bedeutet, dass Michael Oher wieder einmal über sein "Lieblingsthema" sprechen muss. Wobei er mit dem Film "Blind Side" ein bisschen Frieden geschlossen hat. Bild 159 von 163
Noch vor der Opening Night stand ein weiterer Fixpunkt auf dem Programm. Host Broadcaster CBS stellte sich mit versammelter Mannschaft den Fragen der Medienvertreter. Bild 160 von 163
Vor allem der zweifache Super-Bowl-Champion mit den New York Giants, Phil Simms, der Super Bowl 50 mit Jim Nantz kommentieren wird, war ein gefragter Gesprächspartner. Bild 161 von 163
Ebenso Tony Gonzalez, seines Zeichens einer der besten Tight Ends aller Zeiten. Bild 162 von 163
Bill Cowher führte die Pittsburgh Steelers vor zehn Jahren zum Super-Bowl-Triumph. Der "Coach" nahm sich die Zeit, einige Fragen von LAOLA1 zu beantworten. Bild 163 von 163
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