NFL Free Agency 2016: Das große Aufrüsten

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Die NFL Free Agency 2016 läuft und es geht wie gewohnt Schlag auf Schlag.

Bei LAOLA1 verpasst du wie gewohnt nichts, was die aufregende Transferzeit der NFL betrifft!

Donnerstag, 17. März:

  •  Die Denver Broncos haben in Russell Okung einen neuen Offensive Tackle gefunden. Nach sechs Saisonen bei den Seattle Seahawks unterschreibt der einstige Erstrunden-Draftpick für fünf Jahre für die Franchise von GM John Elway. Die Struktur des von Okung selbst ausgehandelten Kontrakts ist dabei hochinteressant: Nur das erste Jahr ist garantiert, in diesem kassiert er fünf Millionen. Danach haben die Broncos eine Option auf weitere vier Jahre, für die die Super-Bowl-Champs von heuer dem Super-Bowl-Champ von 2014 ein Jahressalär von 12 Millionen überweisen müssten. Okung wettet damit quasi auf sich selbst.
  • Running Back Chris Johnson wird indes ein weiteres Jahr für die Arizona Cardinals spielen. Er gibt auf Twitter bekannt, in Arizona noch etwas offen zu haben:

 

  • Die New England Patriots verstärken ihre Offensive. Der vierfache Super-Bowl-Champion holt Tight End Martellus Bennett via Trade von den Chicago Bears. Der 29-Jährige und ein Sechstrunden-Draftpick wandern zu New England, im Gegenzug erhalten die Bears einen Viertrunden-Draftpick. Bennett wurde 2008 in der 2. Runde von den Dallas Cowboys gedraftet. Nach einem Intermezzo bei den New York Giants spielte er zuletzt in Chicago, wo er 2014 mit 916 Receiving-Yards und 6 TDs seine beste Saison spielte. Bei den Patriots soll er gemeinsam mit Superstar Rob Gronkowski ein gefährliches TE-Duo bilden.
  • Einen weiteren Ex-Bear holen sich die Patriots auf dem gewöhnlichen Weg der Free Agency: Linebacker Shea McClellin unterschreibt für drei Jahre, Details zu seinem Gehalt sind noch ausständig.
  • Nach dem Abgang von Alex Boone haben die San Francisco 49ers die Lücke in der Offensive Line gefüllt. Zane Beadles wird für das neue Team von Chip Kelly in drei Jahren 11,75 Millionen US-Dollar verdienen.
  • Die Defense der New Orleans Saints bekommt einen neuen Kapitän! Linebacker James Laurinaitis findet nach seiner Entlassung durch die Rams in den Saints einen neuen Arbeitgeber. Laurinaitis wurde noch in St. Louis zum Spieler mit den meisten Tackles der Franchise-Geschichte.

Mittwoch, 16. März:

  • Die Miami Dolphins haben ihren Backup für die Defensive Ends Cameron Wake und Mario Williams gefunden. Andre Branch bleibt dem sonnigen Klima Floridas treu und unterschreibt nach vier Jahren in Jacksonville nun in Miami.

Dienstag, 15. März:

  • Wir eröffnen den Tag mit einem Trade, der zum Zunge schnalzen einlädt: Die New England Patriots traden Defensive End Chandler Jones zu den Arizona Cardinals und bekommen dafür Guard Jonathan Cooper sowie einen Zweitrunden-Pick im Draft. Jones war in der jüngeren Vergangenheit ein Defensiv-Playmaker der Patriots, sorgte in drei Saisonen für 30 Sacks. Damit teilt er sich den siebenten Platz in der Kategorie.

  • Die Baltimore Ravens schlagen zu: Receiver Mike Wallace unterschreibt für zwei Jahre und 11,5 Millionen Dollar. Der Passempfänger überzeugte in Pittsburgh, enttäuschte aber in den letzten Saisonen in Miami und Minnesota.
  • Die Broncos behalten ihren Starting Running Back, C.J. Anderson: Sie haben das so genannte Offer Sheet (4 Jahre, 18 Millionen Dollar) von Miami gematched und so bleibt der Super-Bowl-Sieger in Denver. Miami hingegen muss sich umsehen, nachdem Lamar Miller in Houston gelandet ist.
  • Und einmal noch Denver: Denn OT Ryan Harris hat in Pittsburgh einen Zweijahres-Vertrag unterschrieben.

MONTAG, 14. MÄRZ:

  • Die San Diego Chargers verlieren ihren Defensiv-Star Eric Weddle an die Baltimore Ravens. Der 31-jährige Safety unterschreibt für vier Jahre und könnte 26 Millionen Dollar kassieren. Weddle wurde auch mit den Raiders, Panthers, Cowboys und Steelers in Verbindung gebracht.
  • Apropos Steelers: Die haben Receiver-Star Martavis Bryant nun endgültig für die kommende Saison verloren.



  • Interessantes Statement von B.J. Raji: Der jahrelange Nose Tackle der Green Bay Packers gibt bekannt, sich eine Auszeit von der NFL zu nehmen. "Ich schließe nicht aus zurückzukehren, aber in der Saison 2016 werde ich sicher nicht spielen", so der 29-Jährige, der mit den Packers 2011 die Super Bowl gewann.

SONNTAG, 13. MÄRZ:

  • Auch am Sonntag tut sich auch nicht sonderlich viel am NFL-Transfermarkt: Der 29-Jährige Lineman Eugene Sims hat etwa einen neuen Dreijahres-Vertrag bei den St. Louis Rams unterschrieben.
  • Die San Diego Chargers nehmen Packers-Cornerback Case Hayward unter Vertrag. Der unterschreibt für drei Jahre und 15,3 Millionen Dollar.
  • Der frischgebackene Champion und Linebacker-Star DeMarcus Ware kommt den Denver Broncos bezüglich seines Vertrages entgegen, um bleiben zu können. Dafür erhält er zwei Millionen Dollar "Signing Bonus" und kann in Summe zehn Millionen insgesamt lukrieren.
  • Wen holt Denver nach Mark Sanchez noch als Quarterback? Ryan Fitzpatrick? Schwierig! Der will mehr Geld, als Denver (und auch die New York Jets) ausgeben wollen. Beide Teams sind nicht bereit, die offenbar von ihm geforderten 16 bis 18 Millionen Dollar pro Jahr (Starting-QB-Salary) zu zahlen.Verständlich, ist Fitzpatrick doch auch schon 33 Jahre alt und keiner kann mit Bestimmtheit sagen, dass sein Career Year bei den Jets 2015 mehr als nur eine Eintagsfliege war. Zumal mit Chan Gailey sein "Lebens-Coach" bei den Jets als OC tätig ist. Vieles spricht für einen Verbleib bei den Jets, aber dort wie da (Denver) müsste er von seinen Forderungen schon etwas heruntergehen...

SAMSTAG, 12. MÄRZ:

  • Das erste Wochenende der Free Agency dient nach dem hektischen Treiben zu Beginn der Transferzeit traditionell dem Durchschnaufen, ergo gibt es nur wenige Deals. Keine Freizeit gönnen sich die Chicago Bears, die weiter an ihrer Defense arbeiten. Linebacker Jerrell Freeman von den Indianapolis Colts unterschreibt für drei Jahre und 12 Millionen Dollar - 6 davon garantiert. Er wird gemeinsam mit Super-Bowl-Champion Danny Trevathan ein Upragde bezüglich Inside-LB-Duo darstellen.

  • Ob die Kansas City Chiefs der Karriere von Rod Streater neues Leben einhauchen können? Der bisherige Receiver der Oakland Raiders unterschreibt für ein Jahr und kann bis zu 4,8 Millionen Dollar verdienen. Nach zwei verletzungsbedingt verkorksten Jahren hat der Passempfänger einiges zu beweisen.

  • Die Detroit Lions verpflichten Safety Rafael Bush von den New Orleans Saints, der für ein Jahr und 2,4 Millionen Dollar unterschreibt.

  • Die Tennessee Titans geben ihrem Nose Tackle Al Woods einen neuen Dreijahres-Vertrag für 10,5 Millionen Dollar, 5 davon sind garantiert.

  • Phil Dawson zögert die Pension weiter hinaus und bleibt Kicker der San Francisco 49ers. Der 41-Jährige verlängert um eine weitere Saison und eine komplett garantierte Summe von 3,1 Millionen Dollar.

  • Die Indianapolis Colts verpflichten nach dem Rücktritt von Matt Hasselbeck mit Scott Tolzien einen neuen Back-QB für Andrew Luck. 2015 fungierte er in selber Position bei den Green Bay Packers.

  • Und abseits der Wechselbörse droht den Pittsburgh Steelers noch gewaltiges Ungemach. Hier alle Informationen:

FREITAG, 11. MÄRZ:

Mark Sanchez versucht sich in Denver
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  • Nachdem der designierte Peyton-Manning-Nachfolger Brock Osweiler den Denver Broncos einen Korb gegeben hat, ist der Super-Bowl-Sieger auf der Suche nach einem neuen Quarterback fündig geworden. Wie General Manager John Elway bestätigt, verstärken sich die Broncos mit Mark Sanchez von den Philadelphia Eagles. Der 29-Jährige wechselt für einen Siebtrunden-Pick, der an weitere Konditionen gebunden ist. Im ersten Jahr verdient er 4,5 Millionen Dollar - eine Million davon garantiert. Sanchez wird allerdings nicht kampflos die neue Nummer eins der Broncos, es soll noch ein zweiter Spielmacher kommen.
  • Johnny Manziel und die Cleveland Browns gehen nun endgültig getrennte Wege. Die Browns trennen sich vom ehemaligen Nummer-eins-Pick zwei Jahre vor Ende seines Vertrags. Als Nachfolger wird der zuletzt bei den San Francisco 49ers enttäuschende Colin Kaepernick ins Spiel gebracht. Manziel dagegen muss um seine Zukunft in der NFL bangen. Der 23-Jährige, der 2012 die Heisman-Trophy für den besten College-Spieler gewann, fiel vor allem durch seine Eskapaden abseits des Platzes auf.

  • Brent Grimes unterschreibt für zwei Jahre in Tampa Bay. Der 32-jährige Cornerback verdiente sein Geld in den vergangenen Jahren bei den Miami Dolphins und kassiert nun für zwei Jahre bis zu 16,5 Millionen Dollar.
  • Ein neues Spielzeug für Tom Brady? Die New England Patriots wollen Chris Hogan von den Buffalo Bills verpflichten. Der Wide Receiver hat ein Offer Sheet beim Team von Bill Belichick unterschrieben, die Bills dürften mit dem 12-Millionen-Angebot für drei Jahre nicht mitziehen.
  • Mit Robert Ayers ist einer der letzten starken Quarterback-Jäger vom Markt. Der einstige Erstrunden-Pick packt seine Sachen bei den New York Giants und verstärkt drei Jahre lang die Tampa Bay Buccaneers. Dafür kassiert er garantierte 10 Millionen Dollar sowie bis zu 11 Millionen in Boni.
  • Auch Prince Amukamara wechselt von den New York Giants in den Süden: Er unterschreibt für ein Jahr bei den Jacksonville Jaguars.
  • Jermaine Kearse bleibt den Seattle Seahawks treu. Der Wide Receiver hatte mit einem Abschied gedroht, 13,5 Millionen Dollar für drei Jahre reichen ihm nun doch.
  • Interessante Gerüchte um Robert Griffin III: Der Kurzzeit-Superstar hat den New York Jets einen Besuch abgestattet. Mal sehen, ob es für einen Vertrag reicht...

DONNERSTAG, 10. MÄRZ:

  • Die Dallas Cowboys holen sich Verstärkung für ihre Defensive. Der ehemalige Eagles-DE Cedric Thornton stimmt einem Vierjahresvertrag über 18 Millionen Dollar zu.
  • Die San Francisco 49ers nehmen QB Thad Lewis für ein Jahr unter Vertrag. Die Spekulation über die Zukunft von Colin Kaepernick gehen damit weiter.
  • Nach ihrem Starting-QB könnten die Denver Broncos nun auch ihren Starting-RB verlieren: CJ Anderson unterschreibt bei den Miami Dolphins einen mit 18 Millionen dotierten Vierjahresvertrag, der Superbowl-Champ hat fünf Tage Zeit, um das Angebot zu matchen, sonst ist der Running Back weg.

  • Die Kansas City Chiefs behalten einen ihrer eigenen Free Agents. Linebacker Frank Zombo bleibt für 3,6 Millionen weitere drei Jahre.
  • Die O-Line der Caroline Panthers erhält Zuwachs. Ex-Ravens-Liner Gino Gradkowski, der Center und Guard spielen kann, unterschreibt für drei Jahre. 
  • Die Atlanta Falcons verstärken sich mit Mohamed Sanu. Der Ex-Bengals-Receiver unterschreibt bei den Falcons einen Fünfjahresvertrag über 32,5 Millionen Dollar.
  • Die Cincinnati Bengals können Vincent Rey halten. Der Linebacker unterschreibt für drei Jahre und kassiert 11,5 Millionen Dollar.
  • Bilal Powell verlängert bei den New York Jets. Der Running-Back wird unter anderem mit Jets-Neuzugang Matt Forte das Backfield bilden. "Gang Green" verstärkt sich auch mit dem Ex-Saint Khiry Robinson auf der RB-Position.
  • Die Philadelphia Eagles verpflichten Nigel Bradham für zwei Jahre. Der Linebacker kommt von den Buffalo Bills. DC Jim Schwartz kennt ihn von dort.
  • Oakland rüstet weiter auf. Nachdem Charles Woodson seine Karriere beendet hat, sichern sich die Raiders die Dienste von Cornerback Sean Smith, der zuletzt für die Kansas City Chiefs spielte. Kostenpunkt: 40 Millionen Dollar für vier Jahre.

MITTWOCH, 9. MÄRZ:

  • Coby Fleener hat die Indianapolis Colts verlassen und heuert bei den New Orleans Saints an. Der Tight End, beliebte Anspielstation von Andrew Luck, unterschreibt für fünf Jahre. Der Deal soll 36 Millionen Dollar wert sein.
  • So nebenbei: Da die New York Giants ja Unmengen an Geld investieren, muss auch der eine oder andere Vertrag angepasst werden. So wird Star-Receiver Victor Cruz weniger verdienen, was der verletzungsanfällige Passempfänger auch akzeptiert hat.
  • Die Tampa Bay Buccaneers verstärken ihre anfällige O-Line mit einem Seahawk: J.R. Sweezy unterschreibt für fünf Jahre und kassiert im Idealfall 32,5 Millionen Dollar.
  • The "Pac" is back: Adam "Pacman" Jones bleibt den Cincinnati Bengals erhalten. Der Cornerback bleibt für weitere drei Jahre in Ohio.
  • Und das Aufrüsten der Jaguars geht weiter: Jacksonville holt mit Tashaun Gipson einen Playmaker als Safety. Der Safety unterschreibt für fünf Jahre und erhält 35 Millionen Dollar.
  • Derrick Johnson bleibt in Kansas City. Der Routinier unterschreibt für weitere drei Jahre. Der Deal ist 21 Millionen Dollar wert. O-Liner Mitchell Schwartz kommt von den Cleveland Browns und erhält einen Fünfjahres-Vertrag.
  • Ladarius Green wechselt von West nach Ost und von San Diego nach Pittsburgh. Der Tight End ersetzt damit Heath Miller, der seine Karriere beendete.

 

  • Wahnsinn, bei den New York Giants sitzt das Geld heute besonders locker, dafür wird die Defense immer besser! Denn nun hat auch Olivier Vernon sein neues Team gefunden. Der 25-jährige Defensive End verlässt die Miami Dolphins, die darauf verzichten, das Angebot für den Restricted Free Agent zu matchen, und unterschreibt einen Fünfjahresvertrag bei den Giants. Bei dem Salär, dass Vernon im "Big Apple" einstreift, ist es kein Wunder, dass die Dolphins ausgestiegen sind. 85 Millionen Dollar ist dieser Deal wert, satte 52,5 davon garantiert. Zum Vergleich: Malik Jackson bekommt in Jacksonville "nur" 42 Millionen garantiert. Mit der Weiterverpflichtung von Jason Pierre-Paul und Neuzugang Damon Harrison (NY Jets) haben die Giants nun plötzlich eine nominell mächtige D-Line. Dazu haben sie bekanntlich auch noch den besten Cornerback dieser Free Agency, Janoris Jenkins, abgestaubt.
  • Nun überschlagen sich die Ereignisse! Den Denver Broncos ist es tatsächlich nicht gelungen, mit Brock Osweiler ihren designierten Nachfolger von Peyton Manning zu binden. Die Houston Texans haben den Wettstreit um den Quarterback für sich entschieden. Auch wenn es sich zuletzt abgezeichnet hat, ist dies der bislang größte Schocker der Free Agency! Der 25-Jährige soll einen Vierjahres-Vertrag bekommen, der 72 Millionen Dollar wert ist. Das letzte Angebot der Broncos soll "nur" 16 Millionen Dollar pro Saison betragen haben. Osweiler soll die QB-Krise in Houston vergessen machen. Vom Talent her, das er in Denver als Manning-Ersatz aufblitzen ließ, könnte dies auch gelingen. Allerdings ist er immer noch ein relativ ungeprüfter Spielmacher, der nun jedoch ein für seine Erfahrung fürstliches Gehalt bezieht. In Denver werden Colin Kaepernick (San Francisco) und das in Washington gescheiterte Supertalent Robert Griffin III als Nachfolger gehandelt.

  • Den Nachfolger für Star-RB Arian Foster haben die Houston Texans auch gleich fixiert. Lamar Miller übersiedelt aus Miami nach Texas und unterschreibt für vier Jahre und 26 Millionen Dollar, 14 davon garantiert. Gehen Osweiler und Miller auf, hat Houston in Kombination mit Star-WR DeAndre Hopkins in der Offense plötzlich kein Problem mehr. Die Defense um Superstar J.J. Watt ist ohnehin eine taugliche. Nach der Playoff-Teilnahme 2015 könnte es so gesehen 2016 einen Schritt weiter gehen.

  • Matt Forte, der bei den Chicago Bears keinen neuen Vertrag mehr bekommen hat, unterschreibt bei den New York Jets. Der Routinier ist eine ideale Wahl, um auf der Running-Back-Poistion den Abgang von Chris Ivory wettzumachen. Forte gehört zu den gefährlichsten Backs, die gut laufen aber ebenso fangen können, und feiert Wiedervereinigung mit WR Brandon Marshall. Auch die Packers und die Dolphins sollen an dem 30-Jährigen interessiert gewesen sein.

  • Dafür müssen die Jets einen bitteren Abgang hinnehmen - und das ausgerechnet zum Lokalrivalen. Mit Damon Harrison wechselt einer der besten Nose Tackle der Liga zu den New York Giants. Null Übersiedlungskosten und ein Jahresgehalt von 9,25 Millionen Dollar dürften eine überzeugende Entscheidungshilfe gewesen sein. Die Giants-Defense zählt damit zu den bisher großen Gewinnern. Denn vor der Verpflichtung dieses begnadeten Run-Stoppers wurde mit Janoris Jenkins schon der beste Cornerback dieser Free-Agent-Klasse verpflichtet, beziehungsweise mit Jason Pierre-Paul der eigene Star-Pass-Rusher gehalten (siehe unten).

  • Aber auch die Chicago Bears bekommen für den (schon länger feststehenden) Abgang von Matt Forte einen Trostpreis. Super-Bowl-Champion Danny Trevathan von den Denver Broncos unterschreibt in der "Windy City". Dieser Deal hat sich schon länger angekündigt, schließlich werkt seit einem Jahr der frühere Broncos-Head-Coach John Fox bei den Bears. Mit dem 25-Jährigen bekommt er einen vielseitig einsetzbaren Linebacker, der Chicagos Defense bestimmt gut tut. Damit ist ein weiterer Topspieler dieser Free Agency bereits an Tag eins über den Ladentisch gegangen.

  • Doug Martin bleibt, wo er ist und in der Vorsaison zu alter Stärke gefunden hat. Der Star-Running-Back, der 2015 als Nummer zwei der Rushing-Wertung hinter Adrian Peterson abgeschlossen hat, verlängert für fünf Jahre und 35,75 Millionen Dollar bei den Tampa Bay Buccaneers.

Malik Jackson vergoldet seine überragenden Playoffs
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  • Die Jacksonville Jaguars haben sich den Hauptpreis dieser Free Agency gesichert. So wird Malik Jackson von Super-Bowl-Sieger Denver Broncos nach Florida übersiedeln. Der Defensive End unterschreibt einen Vertrag für sechs Jahre, der 90 Millionen Dollar wert ist - 42 davon sollen garantiert sein. Der Verteidiger gilt als der beste verfügbare Spieler - und für die offensiv-talentierten Jaguars, die 2015 mit einer 5-11-Bilanz abgeschlossen haben, könnte er das wichtige Puzzlestück sein, um einen seriösen Anlauf auf die Playoffs zu nehmen.

  • Auch in der Offensive verstärken sich die Jacksonville Jaguars. Running Back Chris Ivory kommt von den New York Jets. Der physisch starke Laufspieler überzeugte vor allem zu Beginn der Saison, ehe ihm etwas die Luft ausging. Doch mit 1070 Yards reüssierte der 27-Jährige als fünftbester Rusher der Liga. Dafür wird sich das Team wohl von Toby Gerhart trennen, der nicht die gewünschte Verstärkung war. Ivory und T.J. Yeldon dürften ein spannendes Duo im Backfield der Jags abgeben.

  • Neben Jacksonville blüht mit den Oakland Raiders ein weiteres chronisches Loser-Team immer mehr auf, und dieser Neuzugang sollte auf dem weiteren Weg der Besserung helfen. Überraschend gelingt es den Kaliforniern, Bruce Irvin von den Seattle Seahawks zu verpflichten. Überraschend deshalb, weil neben Arizona vor allem die von den letzten beiden Seahawks-Defensive-Coordinatorn betreuten Atlanta Falcons und Jacksonville Jaguars als die großen Favoriten auf seine Dienste golten. Nach Kelechi Osemele (siehe unten) haben die Raiders somit den zweiten dicken Fisch an Land gezogen.

  • Wow! Starke Verpflichtung der Atlanta Falcons, die sich mit Alex Mack den besten Center in diesem FA-Jahrgang angeln und ihn mit einem Fünfjahres-Vertrag ausstatten. Der 30-Jährige, der sieben Saisonen lang bei den Cleveland Browns spielte, sollte ein bedeutendes Upgrade für die O-Line darstellen.

  • Haloti Ngata bleibt bei den Detroit Lions. Einst bei den Baltimore Ravens einer der gefürchtetsten Defensive Tackle der Liga, hat der 32-Jährige mit zunehmendem Alter ein wenig an Dominanz eingebüßt. Wertvoll sind seine Dienste jedoch allemal noch. Er bleibt für weitere zwei Jahre.

  • Der von den Buffalo Bills entlassene Defensive End und Nummer-1-Draft Pick von 2006, Mario Williams, bleibt in der NFL der AFC East treu. Der 31-Jährige unterschreibt für zwei Jahre bei den Miami Dolphins und soll dafür insgesamt 16 Millionen Dollar verdienen. Der Pass Rusher kam in Buffalo mit dem System von Defensiv-Apostel Rex Ryan nicht sonderlich gut zurecht und äußerte das auch öffentlich, was sein Standing beim Head Coach wenig überraschend nicht hob.
  • Die Buffalo Bills halten indes Richie Incognito für weitere drei Jahre. Der Guard, der im Mobbing-Skandal rund um Jonathan Martin negative Berühmtheit erlangte, fand in Buffalo genau das richtige Zuhause und blühte vergangene Saison auf. Der O-Liner soll zirka 15 Millionen Dollar bis Ende 2018 einstreifen. Die Verhandlungen liefen zäh, am Ende freuen sich beide Seiten über diesen Deal.

Transferzeit in der NFL! LAOLA1 analysiert die interessantesten Kaliber dieser Free Agency:

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DT MALIK JACKSON (Denver Broncos): Starten wir mit einigen Super-Bowl-Champions. Wer seine beeindruckende Playoff-Performance verfolgt hat, weiß, dass Jackson einer der besten, wenn nicht der beste Spieler dieser Free-Agent-Klasse ist. Mit 26 zudem im besten Football-Alter. Er wird einen Monster-Vertrag einstreifen.

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ILB DANNY TREVATHAN (Denver Broncos): Ein unterschätztes Puzzle-Teil am Weg zum Titel. Ist ein vielseitiger Linebacker und wird Ende März erst 26, hat also noch einige gute Jahre vor sich.

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QB BROCK OSWEILER (Denver Broncos): Kaum vorstellbar, dass die Broncos den über vier Jahre aufgebauten Nachfolger von Peyton Manning ziehen lassen. Im Gespräch ist ein Dreijahres-Vertrag für 45 Millionen Dollar. Aber: Noch ist nichts unterschrieben...

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RB DOUG MARTIN (Tampa Bay Buccaneers): Hinter Adrian Peterson der zweitbeste Rusher der vergangenen Saison. Und fürs eigene Bankkonto gibt es kein besseres Timing, als im Contract Year ein Karrieretief hinter sich zu lassen. Blöd so gesehen, dass das Geld bei den meisten Teams für Running Backs nicht allzu locker sitzt. Aber seine Anlagen sind bestens, er wird einen guten Vertrag bekommen.

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DE JASON PIERRE-PAUL (New York Giants): Unter normalen Umständen unvorstellbar, dass ein explosiver Playmaker wie Pierre-Paul mit nur 27 Jahren auf dem freien Markt landet. Sein Unfall mit einem Feuerwerks-Körper, nach dem ihm ein Finger amputiert werden musste, hat die Sachlage offenbar geändert. Erreicht er Normalform, kann er jede Defense auf ein höheres Level heben.

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DE MARIO WILLIAMS (Buffalo Bills): Ein interessanter Fall. Funktionierte im Schema von Rex Ryan nicht und beschwerte sich auch öffentlich. Ist zudem schon 31 Jahre alt. 2014 war der frühere Nummer-1-Pick jedoch noch ein All-Pro. Kann im richtigen System nicht nur wertvolle Routine, sondern jede Menge Gefahr für den gegnerischen Quarterback bieten.

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OLB BRUCE IRVIN (Seattle Seahawks): Ging in der an Superstars reichen Seahawks-Defense vergleichsweise ein wenig unter, aber qualitativ einer der besten verfügbaren Spieler.

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FS ERIC WEDDLE (San Diego Chargers): Nur schwer vorstellbar, dass Weddle für ein anderes Team als die Chargers, für die er seit 2007 aktiv ist, aufläuft. Mit 31 natürlich am absteigenden Ast, aber seine letzte All-Pro-Saison war 2014, also noch nicht so lange her. Kann immer noch ein dynamischer Playmaker sein. Die Frage ist nur, zu welchem Preis.

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DE OLIVIER VERNON (Miami Dolphins): Bildet mit Cameron Wake ein gefürchtetes Pass-Rush-Duo, mit 25 im idealen Alter. Es wird zu den begehrtesten Spielern gehören, ist jedoch kein klassischer Free Agent. Dank Transition Tag können die Dolphins jedes Angebot matchen. Das dürfte jedoch verdammt teuer werden.

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G KELECHI OSEMELE (Baltimore Ravens): Es gibt in dieser Free-Agent-Klasse keinen besseren Run-Blocker. Ein Upgrade für jede O-Line.

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CB JANORIS JENKINS (Los Angeles Rams): Es gibt in der NFL ohnehin zu wenige richtig gute Cornerbacks. Seine starke 2015er-Saison wird Jenkins zu einem reichen Mann machen.

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RB MATT FORTE (Chicago Bears): Jedem Bears-Fan blutet vermutlich das Herz. Einer der vielseitigsten und beständigsten Running Backs seiner Generation, zudem ein toller Passempfänger. Mit 30 natürlich schon im fortgeschrittenen Alter für einen Ballträger. In dieser Karriere-Pase vielleicht als Teil eines RB-Duos bei einem Titelanwärter am besten aufgehoben. Es spricht beinahe schon zu viel für einen Wechsel nach New England...

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RB LAMAR MILLER (Miami Dolphins): Man wird das Gefühl nicht los, dass er in Miami sein Potenzial nicht voll ausschöpfen konnte. Die Frage ist, ob er die Arbeit alleine schultern kann?

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CB SEAN SMITH (Kansas City Chiefs): Kommen wir zum Chiefs-Defense-Special. Kansas City wird nämlich alle Hände voll zu tun haben, diese so aufstrebende Defense beisammen zu halten. Zum Beispiel Sean Smith, der in der Öffentlichkeit vielleicht ein wenig unter dem Radar fliegt, aber ein wirklich guter Cornerback ist.

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LB DERRICK JOHNSON (Kansas City Chiefs): Ganz und gar nicht unter dem Radar fliegt Derrick Johnson. Der Linebacker ist seit 2005 das Herz und die Seele dieser Defense, eines der Gesichter dieser Franchise. Wurde 2015 in die Pro Bowl gewählt. Zwar bereits 33, trotzdem nur schwer vorstellbar, dass er für ein anderes Team aufläuft.

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OLB TAMBA HALI (Kansas City Chiefs): Mit 32 nicht mehr der Jüngste, bereits seit 2006 in Kansas City. Aber sechs Pro-Bowl-Nominierungen in Folge sprechen für seine Qualität. Es wird sich ein Team finden, dass seine Routine auch finanziell honoriert.

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DE JAYE HOWARD (Kansas City Chiefs): Der ehemalige Seahawk hat sich bei den Chiefs bestens entwickelt und wird sich dies vergolden lassen. Man sieht: Es ist finanziell beinahe ausgeschlossen, dass die Chiefs mit allen diesen Spielern eine Einigung erzielen kann.

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T RUSSELL OKUNG (Seattle Seahawks): Einer der besten Tackle der vergangenen Jahre ist für jede O-Line ein Upgrade. Vertritt sich interessanterweise selbst als Agent.

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C ALEX MACK (Cleveland Browns): Apropos Upgrade für jede O-Line. Mack ist einer der besten Center der NFL, auch wenn 2015 nicht seine beste Saison war. Da er seit 2009 bei den chronisch erfolglosen Browns angestellt war, ist er vielleicht kein Superstar. Man darf annehmen, dass er bei einem Titelkandidaten anheuert.

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NT DAMON HARRISON (New York Jets): Snacks ist einer der besten Run-Stopper der Liga und damit einer der Hauptgründe, warum es gegen die Jets so unangenehm zu laufen ist. Sein Abgang wäre bitter.

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QB RYAN FITZPATRICK (New York Jets): Ebenso interessant wird aus Jets-Sicht, wie es auf der QB-Position weitergeht. Ryan Fitzpatrick hat die Saison seines Lebens hingelegt und möchte tendenziell auch dafür entlohnt werden. Die Frage ist, ob der Routinier dies erstens wiederholen kann und zweitens ohne seinen Vertrauens-OC Chan Gailey woanders ebenso hinkriegen würde?

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RB CHRIS IVORY (New York Jets): Auch der Running Back ist ein wichtiges Puzzleteil des Jets-Aufschwungs. Ob er konstant genug ist, eine komplette Saison auf hohem Level durchzuhalten und das Laufspiel eines Teams im Alleingang zu schultern, sei jedoch dahingestellt.

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CB PRINCE AMUKAMARA (New York Giants): Cornerbacks sind gefragt und Amukamara hat gute Anlagen. Allerdings gilt er auch als verletzungsanfällig.

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SS WALTER THURMOND (Philadelphia Eagles): Der Zwischenstopp in Philadelphia hat der Karriere des früheren Mitglieds der Legion of Boom neues Leben eingehaucht. Immerhin hat er erstmals eine komplette Saison durchgespielt. Seine Verletzungsanfälligkeit könnte seinen Marktwert limitieren, wenngleich er selbst natürlich auf Big Money aus ist.

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FS TASHAUN GIPSON (Cleveland Browns): Der Idealfall wäre, im Contract Year aufzugeigen. Gipson spielte jedoch ein schwache 2015er-Saison, trumpfte dafür 2014 auf. Dieses schlechte Timing kostet sicher ordentlich Geld, dennoch wird es genügend Interessenten geben.

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DT NICK FAIRLEY (Los Angeles Rams): Sein riesiges Potenzial ist unbestritten, seine charakterlichen Probleme ebenso. Unterschrieb für 2015 einen Prove-it-Deal bei den Rams und hat seine Sache gut gemacht. Ob dies genügend Verrauen bei den NFL-Teams geweckt hat, ihm einen langfristigen Vertrag zu geben? Ist er auch motiviert genug, wenn er nichts zu beweisen hat? Man darf gespannt sein.

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FS REGGIE NELSON (Cincinnati Bengals): Der Kader der Bengals galt als der vielleicht beste der Liga. Dies bringt gerne mit sich, dass man nicht alle Free Agents halten kann. So dürfte Reggie Nelson trotz seiner 32 Jahre genügend Interesse anderer Teams auf sich ziehen.

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SS GEORGE ILOKA (Cincinnati Bengals): Mit 25 wesentlich jünger ist Nelsons Nebenmann. Iloka hat eine gute Saison hinter sich und vor allem das Potenzial, sich weiter zu steigern.

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CB ADAM JONES (Cincinnati Bengals): Der Pacman hat mit seinen 32 Jahren eine hervorragende Saison hingelegt. Es wird spannend, welchen Markt er in seinem Alter vorfindet. Auch mit dem Hintergedanken, wie und ob sein Charakter außerhalb von Cincinnati funktioniert...

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CB LEON HALL (Cincinnati Bengals): Ein weiterer routinierter Cornerback der Bengals. Pacman Jones war 2015 besser, aber die Routine von Hall könnte gefragt sein.

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WR MARVIN JONES (Cincinnati Bengals): Noch ein Jones aus Cincinnati, diesmal aber von der offensiven Seite des Balles. Marvin Jones ist ein solider Nummer-2-Receiver, aber tendenziell einer der besten Verfügbaren, was alles über diese WR-Free-Agent-Klasse aussagt.

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WR ANQUAN BOLDIN (San Francisco 49ers): Schauen wir einmal, welche WR es sonst noch so geben würde. Boldin ist fraglos einer der besten Receiver aller Zeiten und charakterlich für jedes Team ein Gewinn. Aber der Haudegen ist bereits 35, sein Alter limitiert seinen Markt.

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WR RODDY WHITE (Atlanta Falcons): Die Falcons haben ihren All-Time-Receiving-Leader auch deswegen entlassen, weil er 2015 nur noch auf 506 Yards kam. Was Whites Meinung nach vor allem an OC Kyle Shanahan gelegen hat. Nicht auszuschließen, dass der 34-Jährige wo anders noch einmal glücklich wird.

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WR TRAVIS BENJAMIN (Cleveland Browns): Hat trotz sehr fragwürdiger QB-Situation ein Career Year hingelegt. Es wird interessant zu beobachten, wie viel dies am freien Markt wert ist. Kleingewachsene Slot Receiver bekommen nicht so oft Monster-Verträge.

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WR RISHARD MATTHEWS (Miami Dolphins): Eine interessante Variante. Nach einigen sehr unauffälligen Jahren hat er in Miami 2015 einige gute Spiele hingelegt. Wäre für viele Passempfänger-Riegen eine überlegenswerte Ergänzung.

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WR JERMAINE KEARSE (Seattle Seahawks): Robuster Rollen-Spieler, der wichtige Catches einstreuen kann, aber tendenziell nicht zur Einser-Anspielstation taugt.

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WR BRIAN QUICK (Los Angeles Rams): Bei ihm hat man stets das Gefühl, dass vom Potenzial her mehr drinnen wäre. Aber die Rams waren in den vergangenen Jahren nicht gerade Meister, Talent auf der Receiver-Position zu entwickeln.

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WR RUEBEN RANDLE (New York Giants): Hatte als Nummer 2 neben Odell Beckham Jr. naturgemäß diverse Freiheiten, was die gegnerische Coverage betrifft, nutzte diese jedoch nur bedingt.

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WR PERCY HARVIN (Buffalo Bills): Kann er noch? Will er noch? Wenn ja, muss man über seine Fähigkeiten nicht diskutieren.

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WR MOHAMED SANU (Cincinnati Bengals): Ein weiterer Bengals-Receiver. Konstanz ist nicht seine Stärke, hat zudem ein enttäuschendes Jahr hinter sich.

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TE ANTONIO GATES (San Diego Chargers): Einer der besten Tight Ends der NFL-Geschichte. Unvorstellbar, dass Gates für ein anderes Team als die Chargers aufläuft, auch wenn er mit 35 seine besten Jahre schon hinter sich hat.

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TE LADARIUS GREEN (San Diego Chargers): Eine der interessanteren Aktien. Green gilt seit Jahren als Kandidat für den ganz großen Durchbruch, stand in San Diego aber stets im Schatten von Gates. Mit 25 ist er jedoch in einem Alter, in dem der nächste Schritt noch locker möglich ist.

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TE DWAYNE ALLEN (Indianapolis Colts): Auch in Indianapolis steht das TE-Duo noch ohne neuen Verrag da. Dass Allen trotz seiner unbestreitbaren Anlagen bislang nicht besser reüssierte, verwundert. Vielleicht täte ihm ein Tapetenwechsel gut.

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TE COBY FLEENER (Indianapolis Colts): Auch Fleener blieb in Indy letztlich hinter den Erwartungen zurück. Vom College-Kumpel von Andrew Luck konnte man mehr erwarten, noch dazu bei diesem QB. Dennoch wäre es eine Überraschung, wenn die Colts Fleener und/oder Allen ziehen lassen würden.

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RB ALFRED MORRIS (Washington Redskins): Kommen wir zu einigen Ballträgern. Morris hatte in Washington immer wieder seine Lichtblicke, wäre eine solide Verstärkung, braucht aber eine Ergänzung neben sich, die auch mal einen Pass fangen kann. Das kann er nämlich so gut wie gar nicht, was sein Spiel sehr eindimensional macht.

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RB LEGARRETTE BLOUNT (New England Patriots): Läuft er zur Hochform auf, ist er nur schwer zu stoppen. Das Problem: Er läuft zu selten zur Hochform auf. Der Erfinder der Konstanz ist er definitiv nicht. Außerdem: Die Erfahrungen aus Tampa Bay und Pittsburgh hinterlassen berechtigte Zweifel, ob er auch außerhalb von New England funktioniert.

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RB ARIAN FOSTER (Houston Texans): Zwei Running Backs läuten auch folgende Kategorie ein: Oldie, but still Goldie? Arian Foster muss man nicht vorstellen, er ist einer der besten Running Backs der vergangenen Jahre. Aber ob sein Körper noch mitspielt? Wenn ja, könnte er zum richtigen Preis ein Schnäppchen sein.

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RB CHRIS JOHNSON (Arizona Cardinals): Als solches Schnäppchen erwies sich Chris Johnson, dem seine 2015er-Performance für Arizona auf diese Art und Weise nicht mehr zuzutrauen war. Letztlich wurde er durch eine Verletzung gestoppt. Ob ein Team für den 30-Jährigen formerly known as CJ2K bezahlt?

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DT HALOTI NGATA (Detroit Lions): In seiner Glanzzeit in Baltimore gab es auf seiner Position kaum einen vergleichbaren Spieler. Mit 32 kommt er nun eher in die Karriere-Phase, in der man als hochqualitative Ergänzung bezeichnet wird. Aber auch solche können wertvoll sein.

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DE CHRIS LONG (Los Angeles Rams): Verbrachte seine komplette Karriere bei den Rams, macht aber den Umzug nach Los Angeles nicht mit, da er nach zwei enttäuschenden Saisonen entlassen wurde. Über das Potenzial des 30-Jährigen muss man aber nicht groß diskutieren, zu beweisen hat er auch einiges, also könnte er für seinen neuen Arbeitgeber definitiv eine Bereicherung sein.

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OLB DWIGHT FREENEY (Arizona Cardinals): Die Allzeitgröße hat eine überraschend effektive Saison bei den Cardinals hinter sich. Mit 36 Jahren natürlich kein Every-Down-Player mehr, aber sein Näschen für die QB-Jagd könnte noch ein weiteres Jahr gefragt sein.

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NT B.J. RAJI (Green Bay Packers): Mit 29 deutlich jünger ist B.J. Raji. Er hat jedoch schon deutlich bessere Jahre hinter sich gebracht und wird sich wohl erstmals einen Arbeitgeber außerhalb von Green Bay suchen müssen.

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OLB ALDON SMITH (Oakland Raiders): Kommen wir zum Schluss zu den ganz schwierigen Fällen, bei denen sich Charakter und sportliches Potenzial nicht immer die Waage halten. Aldon Smith ist/war auf dem besten Wege, seine Karriere wegzuschmeißen. Er ist zumindest bis Mitte November gesperrt, vielleicht für die komplette Saison. Aber der Reiz, dieses unglaubliche Pass-Rush-Potenzial zum Freundschaftspreis zu bekommen, könnte für das eine oder andere Team dennoch groß sein.

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G RICHIE INCOGNITO (Buffalo Bills): Der Guard wurde durch den Mobbing-Skandal in Miami berühmt und war bis zu seinem Engagement in Buffalo 2015 eine Persona non grata in der NFL. Der 32-Jährige hat mit seiner bislang besten Karriere-Saison geantwortet. Reicht das für einen letzten guten Vertrag? Vermutlich ja, aber Fragezeichen bleiben.

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DE GREG HARDY (Dallas Cowboys): Hardy ist ein Ausnahmeathlet, keine Frage. Leider ist er auch ein ziemlich unsympathischer Mensch, der Gift für jedes Teamgefüge sein kann. Ob sich das ein Team antut? Wenn ja auf eigene Gefahr...

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QB CHASE DANIEL (Kansas City Chiefs): Ein Career-Backup, der jedoch einmal eine Chance verdient hätte, ist Chase Daniel. Der 29-Jährige musste sich in den vergangenen Jahren hinter Drew Brees und Alex Smith anstellen. Er ist ein kostengünstiges Experiment, das funktionieren könnte.

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QB ROBERT GRIFFIN III (Washington Redskins): Nun ist auch dieses Kapitel offiziell beendet: Montagmorgen haben die Redskins QB Robert Griffin III entlassen. Der wurde 2012 für einen Mega-Deal an zwei gedraftet, nach einer vielversprechenden Saison, verletzte sich RGIII am Knie und kam danach in der Hauptstadt nicht mehr auf die Füße. Man darf gespannt sein, wer sich seiner annimmt. Das Potenzial hat er!

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  • Weitere gute Nachrichten für die Defense der New York Giants. Mit Janoris Jenkins hat sich der Top-Cornerback dieser Free-Agent-Klasse für das NFC-East-Team entschieden. Dieser Coup kostet entsprechend. Die Giants blättern für einen Fünfjahres-Vertrag satte 62,5 Millionen Dollar hin, 29 davon sind garantiert. Jenkins macht damit die Übersiedlung der Rams von St. Louis nach Los Angeles nicht mit.
  • Über diesen Deal freuen sich sicher auch beide Seiten: Die New York Giants verlängern den Vertrag von Jason Pierre-Paul um ein weiteres Jahr. Der Defensiv End, der sich aufgrund von Feuerwerkskörpern mitunter einen Finger amputieren lassen musste, könnte 10,5 Millionen Dollar verdienen.

  • Calvin Johnson ist natürlich nicht zu ersetzen, aber die Detroit Lions versuchen es mit Marvin Jones, den viele als den besten Passempfänger dieser wenig berauschenden Klasse an Free-Agent-Receivern sehen. Der bisherige WR der Cincinnati Bengals soll rund acht Millionen Dollar pro Saison verdienen.

  • Ein weiterer Top-Receiver ist vom Markt. Travis Benjamin, dem 2015 bei den Cleveland Browns der Durchbruch gelungen ist, schließt sich den San Diego Chargers an, wo er gemeinsam mit Keenan Allen ein interessantes Duo an Big-Play-Receivern für QB Philip Rivers darstellt.

  • Weitere gute Nachricht für die San Diego Chargers. Tight-End-Legende Antonio Gates bleibt dem Team aus Süd-Kalifornien erhalten. Er unterschreibt für weitere zwei Jahre und 12 Millionen Dollar.

  • Was tut sich auf dem QB-Markt? Noch herrscht wohl das große Warten, was Brock Osweiler macht. Eine interessante Option ist mit Chase Daniel jedenfalls vom Tisch. Der 29-Jährige folgt seinem bisherigen Offensive Coordinator Doug Pederson von den Kansas City Chiefs zu den Philadelphia Eagles, wo er als Backup von Sam Bradford fungieren wird. Auf den ersten Blick traut sich die ewige Nummer zwei, die bislang brav hinter Drew Brees und Alex Smith gewartet hat, wieder nicht in die erste Reihe. Aber angesichts der Verletzungsanfälligkeit von Bradford und seiner Kenntnis des Systems von Neo-Head-Coach Pederson könnte dies ein schlauer Move sein.

  • Die Philadelphia Eagles werden auch auf der defensiven Seite des Balls aktiv. Safety Rodney McLeod, bislang bei den St. Louis Rams, unterschreibt für fünf Jahre und 37 Millionen Dollar, 17 davon garantiert.

  • Die Baltimore Ravens sichern sich die Dienste von Benjamin Watson. Der Tight End kommt von den New Orleans Saints und unterzeichnet einen Vertrag über zwei Jahre, der acht Millionen Dollar wert ist. Watson hatte gerade seine beste von zwölf Saisonen, kam dabei auf 74 Catches und 825 Yards.

Kelechi Osemele ist ein Top-Neuzugang für die Oakland Raiders
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  • Fullback Mike Tolbert bleibt ebenfalls bei den Carolina Panthers. Er verlängert um zwei Jahre.
  • Charles Johnson wird zum Super-Bowl-Teilnehmer Carolina Panthers zurückkehren. Der Defensiv End, der vergangene Woche entlassen wurde und die New York Giants sowie die Tampa Bay Buccaneers besuchte, unterschreibt ein weiteres Jahr für drei Millionen Dollar. So soll er andere Angebote (u.a. im Wert von 6 Millionen Dollar) abgelehnt haben. "Es geht mir nicht ums Geld, Carolina ist mein Zuhause und ich wäre nicht glücklich, woanders zu spielen", sagt Johnson bei ESPN.

  • Erhalten bleibt den San Francisco 49ers dafür einer ihrer besseren Defense-Speielr. Nose Tackle Ian Williams verlängert um fünf Jahre.

  • Ein weiterer der Top-Guards ist vom Markt. Alex Boone wechselt von den San Francisco 49ers zu den Minnesota Vikings.

  • Die Oakland Raiders werden Guard/Tackle Kelechi Osemele von den Baltimore Ravens verpflichten: Der 27-Jährige wird einen Fünfjahres-Vertrag unterschreiben, der nicht weniger als 60 Millionen Dollar wert ist. Osemele gilt als einer der besten freien Spieler am Markt.

  • Adam Vinatieri hat noch nicht genug: Der 43-jährige Kicker unterzeichnet einen neuen Zweijahres-Deal, der sechs Millionen Dollar wert ist. Der vierfache Super-Bowl-Champion (drei Mal mit New England, einmal mit Indianapolis) bleibt den Indianapolis Colts somit noch länger erhalten.

  • Auch erhalten bleibt Tamba Hali den Kansas City Chiefs. Der Linebacker unterschreibt einen neuen Vertrag für drei Jahre, der 22 Millionen Dollar wert ist.

  • Die Cincinnati Bengals können ebenfalls einen Schlüsselspieler halten. Safey George Iloka, der bei vielen Teams auf dem Zettel stand, unterschreibt für fünf Jahre und 30 Millionen Dollar. 18 Millionen davon verdient der 25-Jährige in den ersten drei Vertragsjahren.



  • Weitere Vertragsverlängerung: Middle Linebacker Rolando McClain bleibt für ein weiteres Jahr und fünf Millionen Dollar bei den Dallas Cowboys.

  • Nach Kirk Cousins halten die Washington Redskins auch ihren Backup-QB. Colt McCoy verlängert um drei Jahre.

  • Apropos Backup-QB: Als jener von Matt Ryan kehrt Matt Schaub zu den Atlanta Falcons zurück, wo er von 2004 bis 2006 seine NFL-Karriere begonnen hat.

  • Auch die Tennessee Titans sichern sich die Dienste an einem neuen Ersatz-QB. Der 33-jährige Matt Cassel, zuletzt bei den Dallas Cowboys, unterschreibt bei den Titans.



  • Ein neuer Wide Receiver ist am Transfermarkt zu haben: Die Minnesota Vikings haben sich von Mike Wallace getrennt. Der Passempfänger konnte damit seit seiner Zeit in Pittsburgh nicht mehr überzeugen, bereits zuvor in Miami nicht.

  • Einer, der nicht mehr spielen wird, ist Star-Receiver Calvin Johnson. "Megatron" hat seine Karriere beendet.

  • Zudem gibt es einen weiteren Rücktritt zu vermelden. Matt Hasselbeck, zuletzt Backup-QB der Indianapolis Colts, lässt es nach 17 Saisonen bleiben. 2006 führte er Seattle in die Super Bowl gegen Pittsburgh.


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