Eagles schnappen sich TD-Leader Blount

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LeGarrette Blount hat einen neuen Arbeitgeber gefunden.

Der Running Back heuert bei den Philadelphia Eagles an, wo er einen Einjahres-Vertrag unterschreibt, der ihm bis zu 2,8 Millionen Dollar einbringen kann.

Der 30-Jährige kommt von Super-Bowl-Champion New England Patriots, bei dem er in der Saison 2016 mit 18 erlaufenen Touchdowns die komplette Liga anführte.

Mit Blount bekommen die Eagles einen dringend benötigten Ballträger für Goalline- und Short-Yardage-Situationen.

"LeGarrette hatte in der Vorsaison bei New England unglaublichen Erfolg. Er ist für über 1000 Yards gelaufen, hat 18 Touchdowns erzielt und die Super Bowl gewonnen. Er gibt für dein Team als Running Back das Tempo vor", ist Eagles-GM Howie Roseman zufrieden.

Legenden und Mega-Flops! LAOLA1 erinnert sich an die letzten 25 Nummer-1-Picks im NFL-Draft:

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2016: JARED GOFF - Quarterback - Los Angeles Rams

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Aller Anfang ist schwer. Seine Debüt-Saison ging in die Hose, aber für eine Beurteilung ist es noch viel zu früh.

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2015: JAMEIS WINSTON - Quarterback - Tampa Bay Buccaneers

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Der Bucs-QB gehört zu den interessantesten jungen Spielmachern der Liga und verfügt auch zunehmend über taugliche Anspielstationen.

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2014: JADEVEON CLOWNEY - Defensive End - Houston Texans

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Als Generationen-Talent verkauft, kam er - auch verletzungsbedingt - nur langsam in die Gänge. 2016 zeigte er, wie gut er sein kann. Aber da geht noch mehr!

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2013: ERIC FISHER - Offensive Tackle - Kansas City Chiefs

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Der 2013er-Draft war gerade an der Spitze entsetzlich schwach, so gesehen hat man es schlechter als Fisher erwischen können. Aber von einem Einser-Pick wünscht man sich mehr.

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2012: ANDREW LUCK - Quarterback - Indianapolis Colts

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"Suck for Luck" war ein beliebter Spruch. Die Peyton-Manning-losen Colts erwischten genau das richtige Jahr, um schlecht zu sein. Luck hat seine Qualität nachgewiesen, aber das Spielermaterial um ihn herum wirft Fragen auf.

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2011: CAM NEWTON - Quarterback - Carolina Panthers

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Der 2011er-Draft war gespickt mit späteren Superstars. Daraus einen NFL-MVP, der einen in die Super Bowl führt, zu generieren, ist mehr als in Ordnung. Wenngleich Newton natürlich polarisiert.

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2010: SAM BRADFORD - Quarterback - St. Louis Rams

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Die Erwartungen der Rams hat Bradford - auch aufgrund von Verletzungspech - nicht erfüllt. Inzwischen via Philadelphia nach Minnesota weitergereicht. Bestenfalls solide.

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2009: MATTHEW STAFFORD - Quarterback - Detroit Lions

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Die Lions haben sich mit Stafford einen guten Franchise-QB geangelt - nicht weniger, aber bislang auch noch nicht mehr. Nicht ausgeschlossen, dass es ihm noch gelingt, sein Talent auch in zählbare Erfolge umzumünzen.

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2008: JAKE LONG - Offensive Tackle - Miami Dolphins

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Gerade am Anfang der Karriere wirklich stark, später via St. Louis und Atlanta in Minnesota gelandet. Der richtige Einser-Pick 2008 wäre aber wohl Matt Ryan (Nummer 3) gewesen.

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2007: JAMARCUS RUSSELL - Quarterback - Oakland Raiders

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Schlägt man im Draft-Wörterbuch unter Bust nach, findet man JaMarcus Russell. Ein Megaflop! Vor allem wenn man bedenkt, dass 2007 Kaliber wie Calvin Johnson (Nummer 2), Adrian Peterson (7), Patrick Willis (11), Marshawn Lynch (12) oder Darrelle Revis (14) zu haben waren.

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2006: MARIO WILLIAMS - Defensive End - Houston Texans

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Alles rechnete mit Reggie Bush als Nummer eins, Houston überraschte mit Mario Williams. Der hat in Houston, vor allem in Buffalo und zuletzt in Miami eine okaye Karriere hingelegt.

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2005: ALEX SMITH - Quarterback - San Francisco 49ers

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Alex Smith oder Aaron Rodgers, Aaron Rodgers oder Alex Smith? Die San Francisco 49ers wählten Smith und warfen damit eine der legendärsten Draft-Fragen auf, die auch heute noch hitzig diskutiert wird. Smith wurde kein schlechter NFL-QB, aber was wäre mit Rodgers möglich gewesen?

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2004: ELI MANNING - Quarterback - San Diego Chargers (New York Giants)

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Richtig gelesen: San Diego Chargers. Für die wollte der jüngere Manning aber nicht spielen, also kam es zum legendären Trade mit Philip Rivers (an Nummer 4 von den Giants gewählt). Beide Teams fuhren gut damit. Elis Hände zieren allerdings zwei Super-Bowl-Ringe mehr als jene von Rivers.

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2003: CARSON PALMER - Quarterback - Cincinnati Bengals

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Über Palmers Klasse muss man nicht diskutieren, die stellt(e) er im Karriere-Herbst in Arizona unter Beweis. Was wohl in Cincinnati ohne schwere Knieverletzung möglich gewesen wäre?

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2002: DAVID CARR - Quarterback - Houston Texans

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Der allererste Draft-Pick in der Franchise-Geschichte Houstons hatte hinter der brüchigen O-Line der Texans kein Glück. Auch in seinen Wanderjahren (Carolina, New York Giants, San Francisco) keine große Nummer. Die wird dafür Bruder Derek bei den Raiders.

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2001: MICHAEL VICK - Quarterback - Atlanta Falcons

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Tja. Sportlich und marketingtechnisch eine adäquate Nummer eins. Was dann geschah (Stichworte: Hunde, Gefängnis), wurde zur Zerreißprobe für die Falcons. Dass er sich später in Philadelphia rehabilitierte, ist jedoch zu respektieren.

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2000: COURTNEY BROWN - Defensive End - Cleveland Browns

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Große Spuren konnte er in sechs Jahren NFL in Cleveland und Denver nicht hinterlassen, im Gegenteil. Dafür plagten ihn oftmals Verletzungen. Man ist geneigt, von einem typischen Browns-Pick zu sprechen.

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1999: TIM COUCH - Quarterback - Cleveland Browns

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Apropos typischer Browns-Pick... Wobei man fairerweise sagen muss, dass Couch wirklich großes Verletzungspech hatte. 2002 führte er die Browns sogar in die Playoffs (ja, Cleveland hat das wirklich einmal geschafft, seither allerdings nie mehr). Dort war er allerdings - richtig geraten - verletzt...

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1998: PEYTON MANNING - Quarterback - Indianapolis Colts

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Legende! (Mehr ist zu dieser Personalie nicht mehr zu sagen, oder? Tendenziell der beste Einser-Pick aller Zeiten)

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1997: ORLANDO PACE - Offensive Tackle - St. Louis Rams

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Pace wurde 2016 in die Hall of Fame aufgenommen, das sagt wohl alles. Er blockte in der Greatest Show on Turf für Legenden wie Kurt Warner oder Marshall Faulk - und das richtig gut!

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1996: KEYSHAWN JOHNSON - Wide Receiver - New York Jets

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Die spätere TV-Persönlichkeit ist nach wie vor der letzte Receiver, der an eins gewählt wurde. Man hätte es schlechter (aber auch besser) treffen können. Die Super Bowl holte er erst nach seiner Zeit bei den Jets mit Tampa Bay.

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1995: KI-JANA CARTER - Running Back - Cincinnati Bengals

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Nach wie vor der letzte Running Back, der an eins gezogen wurde. Carter gilt als schlimmer Bust, wobei man sich fragen darf, was ohne schwere Knieverletzung in seinem allerersten Preseason-Spiel als NFL-Profi möglich gewesen wäre. Er galt als Megatalent, war danach aber nie mehr derselbe.

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1994: DAN WILKINSON - Defensive Tackle - Cincinnati Bengals

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Den Vorschusslorbeeren wurde er vielleicht nicht gerecht, aber 13 NFL-Saisonen in Cincinnati, Washington, Detroit und Miami sind nicht nichts.

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1993: DREW BLEDSOE - Quarterback - New England Patriots

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Das war kein schlechter Quarterback! Aber in die Geschichte eingehen wird er nunmal vor allem als der Mann, den ein Sechstrunden-Pick namens Tom Brady abgelöst hat. Aber auch Bledsoe führte die Patriots in die Super Bowl, verlor sie allerdings.

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1992: STEVE EMTMAN - Defensive Tackle - Indianapolis Colts

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Nie gehört? Kein Versäumnis. Emtman gilt als einer der größeren Flops der Einser-Pick-Geschichte. Ihm machten immer wieder Verletzungen zu schaffen, auch in Miami und Washington lief es kaum besser.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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