Stimmen zu Pöltl: "Großartige Persönlichkeit"

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Die heimische Basketball-Gemeinde freut sich mit Jakob Pöltl, der in der Nacht auf Freitag als erster Österreicher von einem NBA-Team gedraftet wurde.

"Dass er ein großes Talent ist, hat man schon immer gesehen. Wirklich augenscheinlich ist es in den Nachwuchs-Nationalteams geworden. Im Endeffekt hat Jakob sehr zielstrebig gearbeitet, er ist geerdet und hat sich nie verrückt machen lassen", meint Hubert Schmidt, sein langjähriger Trainer bei den Vienna D.C. Timberwolves und Redakteur bei LAOLA1.

"Er ist eine großartige Persönlichkeit, auf seine Art bescheiden, hat aber Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen. Dass er es in die NBA geschafft hat, ist letztlich nicht überraschend, aber doch etwas Besonderes. Jakob hat gezeigt, dass es auch als Österreicher möglich ist, wenn man gut arbeitet. Unser Verein darf ebenso stolz sein wie die heimische Basketball-Gemeinde", so Schmidt, der Pöltl auch in den U14- und U16-Nationalteams betreut hat.



Nicht an den Volleyball-Sport "verloren"

Rony Bachtrögler, erster Basketball-Trainer Pöltls bei den Red Panthers Wien, spricht an, dass es nicht selbstverständlich war, dass sein Schützling beim Basketball gelandet und geblieben ist: "Es freut mich, dass Jakob sein Ziel erreicht hat, aber auch, dass es mir gelungen ist, ihm die Liebe zum Basketball ab dem ersten Training mitgegeben zu haben. Wir hätten ihn ja auch 'verlieren' können, zumal seine Eltern Volleyball-Nationalteamspieler gewesen sind."

Raoul Korner, heimischer Basketball-Trainer-Export, kommende Saison in Bayreuth, freut sich ebenso: "Das ist eine tolle Sache für Jakob und den österreichischen Basketballsport. Wir mussten sehr lange darauf warten, einen Österreicher in der NBA sehen zu können. Jetzt ist es endlich Realität geworden. Ich bin mir sicher, dass Jakob Österreichs Farben gut vertreten wird. Er ist nicht nur basketballerisch, sondern auch vom Typ und vom Charakter her ein Aushängeschild. Wir dürfen uns glücklich schätzen, ihn in der Auslage zu haben."

"Weg kann nachahmenswert sein"

Nationalteam-Kollege Moritz Lanegger hofft auf positive Effekte für die Sportart in Österreich: "Es ist wichtig für den österreichischen Basketballsport, dass wir jetzt auch einen Spieler in der und damit mehr Bezug zur NBA haben. Jakob hat sich bisher überall durchgesetzt. Er wird es auch in der NBA schaffen."

ÖBV-Präsident Hubert Schreiner argumentiert ähnlich: "Wir freuen uns sehr. Jakobs Weg kann nachahmenswert für junge Basketballer in Österreich sein. Wir erhoffen uns dadurch einen gewissen Boom vor allem im Nachwuchsbereich."

Textquelle: © APA, LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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