Pöltl will mit Alaba essen gehen

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Ob gemeinsam mit Chris Paul und Rookie of the Year Karl-Anthony Towns für "NBA Cares" um Jugendliche kümmern oder Mel Gibson in "Braveheart" imitieren: Jakob Pöltl hat kurz vor dem NBA Draft viel zu tun.

Ab 1 Uhr in der Nacht auf Freitag wird es in Brooklyn aber endlich ernst: Die NBA-Teams wählen im Draft ihre neuen Jungstars aus.

Während Ben Simmons als Nr. 1 zu den Philadelphia 76ers und Brandon Ingram als Nr. 2 zu den L.A. Lakers mittlerweile als gesetzt gelten, scheint dahinter viel möglich.



Pöltl laut Insidern zwischen 9 und 13

Die meisten Experten gehen davon aus, dass Pöltl zwischen den Rängen neun und 13 gewählt werden wird. Auch ein Scout eines NBA-Teams kann diese Einschätzung gegenüber LAOLA1 bestätigen. Fix ist freilich "nix".

ESPN.com und DraftExpress reihen den Wiener in ihrem aktuellen Mock Draft an neunter Stelle. Bei den Toronto Raptors könnte der 20-Jährige - im wahrscheinlichen Falle eines Abgangs von Bismack Biyombo - Backup von Starting Center Jonas Valanciunas sein und sich auch Chancen auf Minuten als Power Forward ausrechnen.



Die Plätze zehn (Milwaukee), elf (Orlando), zwölf (Atlanta) und 13 (Phoenix) gelten ebenso als realistische Destinationen. Dass Pöltl nach 13 noch nicht gepickt sein wird, wird von ESPN.com ausgeschlossen, nicht aber von nbadraft.net.

Experten rechnen allerdings auch damit, dass durch kurzfristige Trades noch einiges durcheinandergewirbelt werden könnte. Vor allem die Boston Celtics, die derzeit über gleich acht Picks verfügen, wollen aktiv werden.


Essen mit Kobe und Alaba

Pöltl selbst blickt dem Abend mit positiver Anspannung entgegen, hat im Vorfeld aber genügend Ablenkung.

Im Interview in der "Foot Locker x SLAM Draft Suite" beantwortet er die Frage "Mit welchen drei Leuten würdest du heute Abend am liebsten essen" mit "mit meinem besten Freund, Kobe und David Alaba".

Kurios wird es, als man vom 20-Jährige wissen will, was das Eigenartigste gewesen sei, dass ihm ein Fan je gesagt hat. "Go Israel!", antwortet Pöltl. "Wahrscheinlich hat er mich mit Dragan Bender verwechselt. Was aber immer noch keinen Sinn macht, denn er ist aus Kroatien."

Zur teilweisen Verteidigung des Fans muss man sagen, das Bender bislang immerhin für den israelischen Klub Maccabi Tel Aviv gespielt hat.

Spätestens zum Saisonstart im Herbst werden die beiden NBA-Neulinge nicht mehr verwechselt werden ...

 

Hubert Schmidt

 





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