Cavaliers verkürzen mit klarem Sieg auf 1:2

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Die Cleveland Cavaliers stellen in der Nacht auf Donnerstag in den NBA Finals mit einem überlegenen 120:90-Heimsieg gegen die Golden State Warriors auf 1:2. Der Ausfall von Kevin Love, der wegen seiner im zweiten Spiel erlittenen Gehirnerschütterung nicht auflaufen darf, erweist sich nicht als Nachteil.

LeBron James (32 Punkte, 11 Rebounds) und Kyrie Irving (30, 8 Assists) bzw. Stephen Curry (19) und Harrison Barnes (18) sind Topscorer.

Spiel 4 steigt in der Nacht auf Samstag erneut in Cleveland.

Blitzstart der Cavaliers

Die Cavs beginnen mit einer kleinen Aufstellung, Richard Jefferson ersetzt Kevin Love. Der Energielevel Clevelands im ersten Heimspiel ist von Beginn an deutlich höher als in den ersten beiden Partien.

Die Hausherren verteidigen ausgezeichnet und legen auf 9:0 vor. Andrew Bogut antwortet mit vier Punkten, doch die Cavaliers ziehen auf 19:4 davon. LeBron James trifft seine ersten vier Würfe, während die Warriors-Stars auf der Gegenseite völlig abgemeldet sind.

In der 10. Minute geht Steph Curry ohne Punkt mit zwei Fouls vom Parkett, Kyrie Irving läuft heiß: Der Cavs-Guard erzielt im ersten Viertel 16 Punkte bei nur zwei Fehlwürfen und führt sein Team zu einer 30:10- bzw. 33:13-Führung. Mit 33:16 geht es in die erste Pause.



Cavs kühlen ab, Thompson kommt auf

Im zweiten Abschnitt gerät der Angriffswirbel der Cavs etwas ins Stocken, Golden State verkürzt dank Harrison Barnes mit einem 10:0-Run auf auf 23:33.

Die Warriors treffen nur zwei ihrer ersten sieben Freiwürfe, aber immerhin erzielt Klay Thompson seine ersten Punkte zum 29:40 aus Gäste-Sicht und Curry seine ersten nach 20 Minuten zum 33:43.

James kann in den zweiten zwölf Minuten nur einen von zehn Würfen versenken, das Spiel scheint den Cavs nach acht Thompson-Punkten in Serie zu entgleiten (48:41).

Durch die Rebound-Stärke von Tristan Thompson und einem stark verbesserten J.R. Smith heißt es zur Halbzeit immerhin noch 51:43. Curry hält bei zwei Zählern und drei Fouls.

Vorsprung wächst auf 22 Punkte an

Nach Seitenwechsel bietet sich ein ähnliches Bild wie zu Spielbeginn: Cleveland stellt mit einem 7:0-Lauf auf 58:43, die Warriors kommen kaum zu guten Würfen.

James trifft nun auch von außen, gemeinsam mit Smith führt er die Cavs zu einer 70:48-Führung nach 30 Minuten.

Curry erzielt im dritten Viertel zwar 13 Punkte, darunter ein Vierpunkte-Spiel, doch James tut es ihm gleich und beim Stand von 89:69 zum Abschnittsende ist das Spiel praktisch entschieden. Cleveland kommt bis zu diesem Zeitpunkt ohne einen einzigen Zähler eines Bankspielers aus.

Spiel Heim Auswärts Termin/Score
1 WARRIORS Cavaliers 104:89
2 WARRIORS Cavaliers 110:77
3 CAVALIERS Warriors 120:90
4 Cavaliers Warriors 10./11. Juni, 3 Uhr
5 Warriors Cavaliers 13./14. Juni, 3 Uhr
*6 Cavaliers Warriors 16./17. Juni, 3 Uhr
*7 Warriors Cavaliers 19./20. Juni, 2 Uhr

Dreier und Rebounds sprechen für Cavaliers

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Zu Beginn des Schlussviertels versucht es Warriors-Coach Steve Kerr mit einer superkleinen Aufstellung, Barnes und Andre Iguodala nehmen die Big-Men-Spots ein. Ein 6:0-Run der Cavaliers auf 95:69 macht aber alle verbliebenen Hoffnungen früh zunichte.

Der Vorsprung Clevelands wächst auf bis zu 31 Punkte an.

Neben James (14/26 Feldwürfe) und Irving (12/25) scoren für die Cavs J.R. Smith (20, 5/10 3er), Tristan Thompson (14, 13 Rebounds) und Jefferson (9, 8 Rebounds). Cleveland kann erstmals in den heurigen Finals von außen überzeugen (12/25 Dreipunkter), gewinnt den Rebound-Kampf 52:32 und feiert im achten Playoff-Heimspiel den achten Sieg.

Für die Warriors (9/33 Dreier) punkten neben Curry und Barnes noch Iguodala (11) und Klay Thompson (10) zweistellig. Draymond Green, zuletzt überragend, enttäuscht mit sechs Zählern.

"Wir waren soft"

"Endlich haben wir wieder zu unserem Spiel gefunden", freut sich James. "Wir hatten einen guten Flow, es war ein kollektiver Team-Sieg."

Kerr dagegen findet harte Worte: "Wir waren soft. Wenn du soft spielst, wirst du am Rebound geschlagen und begehst Ballverluste."

Sechs dieser Turnovers gehen auf das Konto von Curry, der meint: "Ich muss hundertmal besser spielen." Die Warriors verlieren auch in der vierten Playoff-Serie dieser Saison das dritte Spiel der Serie.

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