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Alles oder nichts! ÖBV-Team glaubt an EM-Chance

Für Österreichs Basketballer heißt es in Deutschland alles oder nichts. Keine leichte Aufgabe.

Alles oder nichts! ÖBV-Team glaubt an EM-Chance

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"Es ist noch nicht vorbei", gibt Teamchef Kestutis Kemzura vor der Abreise nach Bamberg die Marschroute für Österreichs Basketballer gegen Deutschland (ab 19:30h LIVE bei LAOLA1.tv) vor.

Die Chance auf die EM lebt noch. Auswärts gegen die Deutschen geht es aber um alles oder nichts, nur mit einem Sieg wären die Chancen weiterhin intakt.

"Wenn wir unsere beste Leistung abrufen, können wird Deutschland schlagen." Der Gegner sei Favorit und auch deshalb "mehr unter Druck als wir".

Mit einer Niederlage im vorletzten Spiel der Qualifikation zur EM 2017 (Gruppe B) hätte das Abschlussspiel am Samstag in Dänemark nur mehr statistischen Wert.

Letzter Sieg gegen Deutschland vor 39 Jahren 

Obwohl Deutschland schwächelt, wird die Aufgabe in "Freak-City", wie die Stadt in Oberfranken in deutschen Basketball-Kreisen genannt wird, alles andere als leicht.

Immerhin wartet Österreich bereits mehr als 39 Jahre oder seit acht Spielen auf einen vollen Erfolg gegen den Nachbarn. Der letzte Sieg datiert vom 22. April 1977 (92:76 bei einem Turnier in Bremerhaven).

In einem Bewerbspiel muss man sogar noch länger zurückblättern: am 22. Mai 1969 und somit vor mehr als 47 Jahren hieß es in einer Partie der damaligen EM-Qualifikation in Saloniki am Ende 82:75 für Österreich.

"Wenn wir das Tempo kontrollieren können, ist alles möglich". Nicht zuletzt werde sein Team "den Kampf annehmen müssen", betonte Kemzura.

Deutsche Patzer geben Österreich Hoffnung

Hoffnung gibt den Österreichern, dass die DBB-Auswahl zuletzt sowohl gegen die Niederlande als auch völlig überraschend in Dänemark verloren hat.

Beim 61:59 vor eineinhalb Wochen in Schwechat hatte der Gegner seinen Sieg erst im Finish sichergestellt, nachdem das ÖBV-Team im Schlussviertel lediglich sechs Zähler erzielt und damit eine Elf-Punkte-Führung nach 30 Minuten aus der Hand gegeben hatte.

Das Aufeinandertreffen in Bamberg, wo der frühere ÖBV-Internationale Stefan Weissenböck dem Trainerstab des amtierenden deutschen Meister angehört, ist ein "do or die"-Spiel für beide Teams.

Die ÖBV-Herren sind am Dienstagnachmittag per Autobus von Schwechat aus nach Oberfranken aufgebrochen. Zuvor ließ Kemzura noch trainieren. Von Bamberg geht es am Donnerstag via Frankfurt zum letzten Spiel ins dänische Naestved weiter.



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