Devise der ÖBV-Herren lautet "weitermachen"

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Die Enttäuschung stand Österreichs Basketball-Herren nach der 61:75-Niederlage gegen die Niederlande im Multiversum Schwechat ins Gesicht geschrieben. Die EM-Qualifikation aufgeben wollen sie freilich nicht.

Kapitän Thomas Schreiner gab noch vor dem Verlassen der Halle am späten Samstagabend die Devise aus: "Weitermachen".

Der Spanien-Legionär wusste, dass die Mannschaft in ihrem letzten Heimspiel der laufenden Qualifikation "eine große Chance vergeben" hatte.

Selbstkritik beim ÖBV-Team

Mit einem Sieg gegen die Oranje-Auswahl wäre Österreich nach dem überraschenden Deutschland-Umfaller in Dänemark (102:106 n.3V.) an der Spitze der Gruppe B statt nunmehr nur auf Platz drei gestanden.

"Mit Fehlern, wie wir sie gemacht haben, kann man international kein Spiel gewinnen", war Schreiner selbstkritisch. "Die einzige Möglichkeit" laute nunmehr "weitermachen und in Deutschland gewinnen."

Nur mit Sieg in Bamberg lebt die Chance

Nur mit einem Sieg am Mittwoch in Bamberg lebt die Chance der ÖBV-Herren auf die EM-Endrunde 2017 weiter. Unmöglich ist das nicht, auch wenn Österreich schon 39 Jahre oder seit inzwischen acht Spielen auf einen Erfolg gegen den Nachbarn wartet.

Die Gruppe B hat mit den Niederlagen des vermeintlichen Gruppenfavoriten Deutschland gegen die Niederlande und Dänemark bereits zwei Überraschungen gebracht.

"Exzellente Defense" der Niederländer

Der Erfolg des Oranje-Teams, das nun auf dem besten Weg zur zweiten EM-Teilnahme hintereinander ist, am Samstagabend im Multiversum war verdient. "Wir haben zu viele Offensiv-Rebounds zugelassen und zu viele Turnover begangen", sagte Moritz Lanegger.

Niederlande-Coach Toon Van Helfteren lobte die Defensive seiner Mannschaft, die im dritten Viertel sogar "exzellent" gewesen sei. In diesem Abschnitt gelangen den Österreichern lediglich sieben Punkte.

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