Kemzura ist neuer ÖBV-Teamchef

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Österreichs Basketball-Nationalmannschaft hat einen neuen Teamchef.

Kestutis Kemzura soll den ÖBV zu EuroBasket 2017 und damit nach 40 Jahren wieder zu einer EM-Endrunde führen. Sollte das gelingen, verlängert sich der Vertrag des 45-jährigen Litauers automatisch bis zur Europameisterschaft.

"Kemzura bringt viel Erfahrung aus einer der besten Basketball-Nationen mit. Er kommt zudem zu leistbaren finanziellen Bedingungen. Etwas Besseres kann uns nicht passieren", sagt ÖBV-Präsident Hubert Schreiner.

"Unser Kriterium Nr. 1 bei der Ausschreibung war es, jemanden zu finden, der eine Nationalmannschaft bei einem oder mehreren Großereignissen betreut hat. Von den 15 seriösen Kandidaten haben vier Coaches dieses Kriterium erfüllt. Kestutis Kemzura war sowohl mit einer Top-Nation (Litauen) als auch mit einer mit Österreich vergleichbaren Nation (Lettland) als Head-Coach bei einer EM bzw. WM und sogar bei Olympischen Spielen", erklärt ÖBV-Sportdirektor Michael Schrittwieser.

Karriere-Ende in Gmunden

Kemzura war in der Vergangenheit u.a. als Teamchef in seiner Heimat und in Lettland bei vier großen Turnieren dabei, dazu verantwortlicher Clubtrainer in Litauen, Russland, Polen und Tschechien. 

2010 durfte der 45-Jährige seinen größten Erfolg als Chef eines Nationalteams feiern. Damals holte er mit Litauen bei der WM in der Türkei die Bronzemedaille. 2012 coachte Kemzura die Auswahl seines Heimatlandes bei den Olympischen Spielen in London.    

Der ehemalige Point-Guard beendete seine Karriere als aktiver Spieler bei den Swans Gmunden. Für das Team vom Traunsee war er in der Saison 2000/01 aufgelaufen.

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