Pöltl vor Feuerprobe gegen "Zwilling"

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Auf Bulldogs folgt Bulldogs: Nach dem Sieg gegen die Fresno State Bulldogs treffen Jakob Pöltls Utah Utes in der Nacht auf Sonntag (1:40 Uhr unserer Zeit) auf die Gonzaga Bulldogs.

Für den Österreicher bedeutet das ein Duell, das seinen Stand im NBA-Draft stark beeinflussen könnte. Prunkstück des Teams von Gonzaga ist Domantas Sabonis, Sohn der Basketball-Legende Arvydas Sabonis.

Für NBA-Scouts ist es eine Gelegenheiten, Pöltl im direkten Duell mit einem weiteren NBA-Kandidaten zu sehen.

Parallelen und ein Unterschied

Die Parallelen zwischen Pöltl und Sabonis sind zahlreich: Beide kommen aus einem kleinen europäischen Land, wobei Basketball in Litauen einen völlig anderen Status genießt als in Österreich.

Beide befinden sich in ihrem zweiten Jahr, es wird wohl ihr letztes am College sein. Sabonis wird für den Draft hinter Pöltl, aber ebenfalls noch unter den Top 15 gehandelt. Die beiden Basketball-Exoten spielen als Center, anders als Pöltl knackt Sabonis die magische Sieben-Fuß-Marke knapp nicht.

Auch spielerisch verbinden die zwei Zukunftshoffnungen einige Schlüsselstärken: Beide haben hervorragende Hände und sind für ihre Größe in der Defensive flink, für ihre Teams sind sie im Post wie im Pick'n'Roll ein Schlüsselfaktor. 

Der Werdegang des Duos unterscheidet sich in einem Punkt stark: Während Pöltl vor seinem Wechsel aufs College in Österreich spielte, verdiente sich der Spross des Ex-Trailblazers seine ersten Sporen in Europas Basketball-Hochburg Spanien. Bei CB Axarquía lernte Sabonis die zweite und dritte Liga kennen, ehe er bei CB Málaga sogar in der höchsten Liga ACB spielte.

Nicht das erste Duell

Pöltl kennt Sabonis aus Duellen in Jugend-Auswahlen, im Sommer trafen die zwei auch mit den A-Nationalteams aufeinander.

"Wir alle wissen, dass Sabonis ein sehr talentierter Spieler ist. Er ist aggressiv, läuft viel und kann zum Korb ziehen und werfen", sagt der Österreicher im Vorfeld des Spiels über seinen Kontrahenten.

Auch der in Portland geborene Litauer streut Pöltl Rosen: "Er ist ein sehr, sehr talentierter Big Man. Er war im Nationalteam gut gegen uns, es wird schwer, ihn zu stoppen. Mein Team wird mir helfen müssen."

Der Weg wäre frei

Ein Sieg gegen Gonzaga wäre für die Utes doppelt wertvoll: In der nächsten Runde hätte planmäßig Michigan State gewartet, die Spartans verlieren in der ersten Runde aber als #2-Seed gegen den krassen Außenseiter Middle Tennessee.

Damit wäre der Gegner in den Sweet Sixteen entweder Syracuse oder Middle Tennessee.

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