Lietz greift in Bahrain nach Gesamtsieg

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Richard Lietz steht vor dem Gewinn der GT-Wertung in der Langstrecken-Weltmeisterschaft.

Der Niederösterreicher reist als Gesamtführender zu den finalen "6 Stunden von Bahrain" am kommenden Wochenende. "Wenn es gut läuft, können wir für Porsche in Bahrain drei GT-Titel holen, nämlich die für Hersteller, für Teams und für Fahrer. Einfach wird das aber nicht werden. Die Gedanken an den Gewinn des Fahrertitels versuche ich so gut es geht auszublenden", meint der 32-Jährige.

Mit seinem Porsche 911 RSR, den er sich mit seinem dänischen Teamkollegen Michael Christensen teilt, liegt Lietz derzeit mit 135 Punkten an der Spitze des GT-Gesamtklassements. Im Wüstenstaat rechnet er mit schwierigen Bedingungen: "Die Strecke ist sehr hart zu den Reifen. Wir müssen den 911 RSR so abstimmen, dass wir mit einem Reifensatz eine gute Stunde fahren können."

Zuletzt in Shanghai konnte Lietz einen wichtigen Sieg einfahren, dennoch bleibt er vorsichtig: "Natürlich bin ich nach dem Sieg in Shanghai in einer tollen Ausgangssituation. Trotzdem wird das kein Selbstläufer. Wir müssen ein fehlerfreies Rennen fahren, brauchen eine perfekte Strategie, gute Boxenstopps und sicherlich auch etwas Glück. Wenn uns das gelingt, haben wir im Titelkampf alle Möglichkeiten."

Gestartet wird das Sechs-Stunden-Rennen in der Nachmittagshitze, zu Ende geht es bei Dunkelheit.

 

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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