Wurz beendet seine Karriere

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Ex-Formel-1-Pilot Alexander Wurz beendet am 21. November beim Sechs-Stunden-Rennen in Bahrain seine Karriere.

"Nach 20 Jahren als Profi-Rennfahrer ist es Zeit für mich, meinen Helm an den Nagel zu hängen", teilt der 41-Jährige auf seiner Homepage mit.

"Es gibt eine Menge, wofür ich dankbar und worauf ich stolz bin", so der Niederösterreicher, der von 1997 bis 2007 an 69 Rennen in der Königsklasse teilnahm und dreimal auf dem Podest landete. 1996 und 2009 gewann er die "24 Stunden von Le Mans".

 

 

Es sei ein großes Privileg, in der Formel 1 für Benetton, McLaren und Williams tätig gewesen zu sein, betonte Wurz. Auch die Test- und die Entwicklungsarbeit habe er geliebt.

Sein Engagement in der Langstrecken-WM mit dem ersten WEC-Sieg für Toyota sei ein weiterer Höhepunkt gewesen.

Schwere Rückschläge

Auf der Langstrecke habe er aber auch schwere Rückschläge erlebt, wie die Aufgabe nach 15-stündiger Führungsarbeit im vorjährigen Le-Mans-Rennen.

"Früher hätte mich eine solche Niederlage stärker zurückkommen lassen, um wieder in den Kampf einsteigen zu können, aber nicht dieses Mal. Das war der Moment, an dem ich wusste, dass die Zeit an vorderster Front sich einem natürlichen Ende nähert. Die sechs Stunden von Bahrain werden dieses Ende sein."

Er werde dem Motorsport aber auch in Zukunft mit diversen Projekten erhalten bleiben, versprach Wurz. "Ihr werdet mich immer noch sehen, nur ohne Overalls."

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