Neue Rolle für Alex Wurz bei Toyota

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Alexander Wurz bleibt dem Toyota-Team auch nach dem Ende seiner aktiven Karriere erhalten.

Der 41-Jährige wird für den WEC-Rennstall künftig als Berater und Repräsentant tätig sein. Zu den Aufgaben des Niederösterreichers zählen der Bereich Entwicklung und die Vermarktung von Toyotas Hybrid-LMP1-Technologie.

"Ich freue mich auf das neue Kapitel in meinem Leben. Es ist aufregend, ein Teil der Zukunft des Toyota-Teams zu sein", sagt Wurz.

Wurz, der sich mit einem dritten Platz bei den 6 Stunden von Bahrain als Aktiver von der Langstrecken-WM verabschiedet hat, wird neben seinem neuen Job bei Toyota auch weiterhin seiner Arbeit als Vorsitzender der Formel-1-Fahrervereinigung (GPDA) nachgehen.

Bei den Japanern erhält er einen Vertrag über mindestens zwei Jahre. Damit will man seinem besonderen Stellenwert innerhalb des Teams gerecht werden, heißt es in einer Aussendung. 

Erste Pole, erster Sieg

Ende 2011 war Wurz der erste Fahrer, der für das LMP1-Projekt von Toyota verpflichtet wurde. Danach war er jener Fahrer, der die erste Pole und den ersten Sieg des Teams bei den 6 Stunden von Sao Paulo 2012 nach Hause fuhr. 2014 spielte er eine wesentliche Rolle beim Erreichen des Sieges in der Hersteller-WM.

"Seine Erfahrung und sein Verständnis von Motorsport auf Top-Niveau hat sich in der Vergangenheit als unbezahlbar herausgestellt. Wir glauben, dass er für unsere Zukunft eine entscheidende Rolle spielen kann", sagt Team-Boss Toshio Sato.

Ziel ist der Platz an der Spitze

"Neben dem Input, den er unseren Fahrern als zweifacher Le-Mans-Sieger und anerkannte Persönlichkeit im Motorsport liefern kann, wird er ein großartiger Botschafter für unser Team sein", freut sich der 52-Jährige.

Der Ziel des Niederösterreichers für sein Engagement ist klar: "Mit einem neuen Auto im kommenden Jahr und der stetig steigenden Bekanntheit der WEC wird es ein eine aufrgende Zukunft, in der wir darum kämpfen werden, wieder unseren Platz an der Spitze zu erlangen."

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