Elektroauto bei "24 Stunden von Le Mans"

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2018 bieten die "24 Stunden von Le Mans" einen spannenden Blick in die Zukunft.

Das Panoz-Team wird ein vom US-Start-Up Green4U konzipiertes Elektroauto ins Rennen schicken. Der Einsatz des "Panoz GT EV" erfolgt im Rahmen der "Garage 56", die einen Startplatz für außergewöhnliche Konzepte außer Konkurrenz bietet.

Die Reichweite über 24 Stunden soll dabei durch auswechselbare Batterien, deren Tausch nicht länger als ein Tankstopp dauert, ermöglicht werden. Teamchef Don Panoz rechnet mit Rundenzeiten um 4 Minuten.

"Auf Augenhöhe mit GT-Fahrzeugen"

"Wir wollen etwa auf Augenhöhe mit den GT-Fahrzeugen agieren", so Panoz. Die geplanten Werte: 400 bis 450 KW Gesamtleistung aus zwei Elektromotoren, Topspeed von bis zu 290 km/h. Die Reichweite soll im Renntempo bei 180 km oder zehn bis elf Runden liegen.

"Unser Team konzentriert sich darauf, die Geschwindigkeit und Reichweite aktueller Straßenrennwagen zu erreichen", erklärt Green4U-Projektleiter Brian Willis. "Der Schlüssel ist, mit einer Batterieladung so weit wie Benzin- und Hybrid-Rennwagen zu kommen und dann den Akku ungefähr in der gleichen Zeit auszutauschen, in der sie ihre Tanks füllen."

Für Panoz ist es ein richtungsweisendes Projekt. Seine Präsentation schließt der Motorsport-Veteran mit dem Satz: "Dieses Projekt ist vielleicht mein letzter großer Beitrag zur Motorsport-Revolution."

Textquelle: © LAOLA1.at

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