Platzt Wehrleins Manor-Traum?

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DTM-Champion Pascal Wehrlein macht sich große Hoffnungen auf ein Formel-1-Cockpit bei Manor für die kommende Saison. Allerdings könnte ein Engagement aus finanziellen Gründen scheitern.

Die Piloten müssen ihren Platz im Team selbst bezahlen. "Da schwirren Summen durch den Raum, die so für uns einfach nicht infrage kommen", sagt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff gegenüber dem SID.

Sollte es mit dem Wechsel in die Königsklasse nicht klappen, würde Wehrlein erneut in der DTM an den Start gehen.

Konkurrent mit 15-Millionen-Förderung

Laut Wolff besteht kein Zeitdruck, allerdings wolle man den nächsten vier bis fünf Wochen eine Entscheidung herbeiführen. "Der Stand ist, dass wir das richtige Cockpit für ihn haben wollen. Pascal hat das Zeug dazu, um in der Formel 1 erfolgreich zu sein, aber es muss auch alles passen", so der 43-Jährige.

Aufgrund der schwierigen finanziellen Lage von Manor, werden Fahrer mit größerer Mitgift favorisiert. Unter anderem werden Rio Haryanto gute Chancen nachgesagt. Die indonesische Regierung soll Berichten zufolge bereit sein, 15 Millionen Euro Förderung für den GP2-Piloten zur Verfügung zu stellen.

Wehrlein bleibt entspannt

Wehrlein zieht die Sache nach außen hin zumindest entspannt. "Noch steht nichts fest. Aber wenn es im kommenden Jahr nicht klappt, dann hoffe ich eben auf 2017", sagt der 21-Jährige.

Wolff versprach dem deutschen Talent auf jeden Fall viele Kilometer im F1-Auto von Mercedes, wenn er nicht bei Manor unterkommen sollte. Allerdings gibt es in der Saison 2016 keine Testfahrten mehr unter der Saison.

LAOLA Meins

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