Red Bull sieht Aero-Tricks bei Ferrari

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Die noch junge F1-Saison 2017 hat ein heißes Diskussions-Thema: Mögliche Aerodynamik-Tricks bei Ferrari.

Die Konkurrenz kritisiert einen möglicherweise flexiblen Unterboden. So sollen sich bei den roten Rennern von Vettel und Räikkönen während der Fahrt Unterboden, Heckflügel und Diffusor absenken und für eine bessere Straßenlage sowie höhere Kurvengeschwindigkeit sorgen.

Red-Bull-Motorsport-Direktor Helmut Marko spricht von "sehr, sehr belastenden Bildern, wo ja nicht nur der Unterboden, sondern auch andere Teile viel Flexibilität gezeigt haben."

"Wir sind nicht die Polizei"

Im Interview mit motorsport-magazin.com meint Marko: "Aber wir sind nicht die Polizei, das ist die FIA. Und die müssen sich darum kümmern. Von uns wird nichts Offizielles kommen."

In der Saisonvorbereitung musste Red Bull - wie auch Mercedes - Änderungen am Auto vornehmen. Von Seiten des Weltverbandes wurde ein spezielles Aufhängungs-Design beanstandet, dass zur Aerodynamik des Autos beigetragen haben soll.

Daran erinnert sich Marko. Der Ferrari sei an jenen Stellen, wo geprüft wird, innerhalb des Reglements. "Man muss abwarten, was sich offiziell tut. Aber wenn ich die Maßstäbe der Vergangenheit anlege... bei uns waren sie schnell", so der 73-Jährige. "Da wurde der Druck von 50 auf 100 kg erhöht und die Messpunkt anders deklariert. Da war die FIA recht schnell."

Vettel: "Das ist eher ein Kompliment"

Ferrari-Star Sebastian Vettel wurde nach dem Training darauf angesprochen und zeigte sich überrascht.

"Das höre ich das erste Mal. Ich glaube, wenn man vorne ist, wird es immer irgendwas geben, was den Leuten nicht schmeckt. Deswegen, glaube ich, ist es eher ein Kompliment", sagte der 29-jährige Deutsche dem ORF.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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