"Das kam alles sehr plötzlich"

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Schlimmer hätte sich Sebastian Vettel seinen 29. Geburtstag kaum vorstellen können.

In Führung liegend platzte beim Ferrari-Piloten in Runde 27 der rechte Hinterreifen und damit der große Traum von einem Top-Ergebnis beim Grand Prix von Österreich.

"Das kam alles sehr plötzlich, es gab keine Anzeichen. Es ist einfach passiert", lautet die extrem angesäuerte Analyse der Deutschen nach seinem dritten Ausfall in dieser Saison.

Die Supersoft-Pneus wurden von Ferrari offenbar überschätzt. Vettel erkundigte sich nach seinem bitteren Ausscheiden sofort an der Boxenmauer nach dem Problem und behauptete das Gegenteil.

"Reifendruck war normal"

"Ich glaube, es war okay, so lange zu fahren. Andere Fahrer sind genauso lang oder noch länger mit dem Reifen gefahren. Ich bin auch nirgends von der Strecke abgekommen und der Reifendruck war normal", ist der Heppenheimer ratlos.

Im Hinblick auf die WM war es definitiv ein bitterer Schlag für Vettel: "Es sind noch viele Rennen zu fahren, aber es bringt uns natürlich nicht weiter, wenn wir nicht ins Ziel kommen." 

Trost von Ecclestone

Mit 96 Punkten liegt Vettel nach dem Grand Prix von Österreich gleichauf mit seinem Teamkollegen Kimi Räikkönen auf Platz drei. Auf WM-Leader Nico Rosberg fehlen bereits 57 Zähler.

Trost bekam Vettel nach seinem vorzeitigen Rennenede von F1-Boss Bernie Ecclestone, der den vierfachen Weltmeister in der Interviewzone versuchte, aufzubauen.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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