Vettel nicht glücklich mit neuem Cockpit-Schutz

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Sebastian Vettel ist nach seinem kurzen Test des neu entwickelten Cockpit-Schutzes "Shield" gar nicht glücklich.

"Ich habe es am Vormittag kurz ausprobiert, mir wurde aber ein wenig schwindlig", klagt der Ferrari-Pilot im Interview mit "Sky Sports F1".

"Die Sicht ist nicht besonders gut, das liegt vermutlich an der Krümmung. Es wirkt alles ein wenig verzerrt", erklärt Vettel. Zudem würde sein Helm auf den Geraden nach vorne gedrückt werden.

"Eigentlich hätten wir einen längeren Run damit geplant, aber ich mochte es nicht, daher haben wir es abgenommen", so der 30-Jährige nach nur einer Runde mit dem Schutz.

Das Ein- und Aussteigen mit "Shield" sei wesentlich einfacher als beim Vorgänger-Modell "Halo". "Reinzukommen spielt keine große Rolle, beim Aussteigen müsste man sich einfach daran gewöhnen. Das ist kein großes Problem", sagt Vettel.

Weitere Tests des Systems will die FIA beim Grand Prix von Italien im September durchführen. Danach soll entschieden werden, ob "Shield" in der Saison 2018 eingeführt wird oder nicht.


Textquelle: © LAOLA1.at

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