Vettel wird nach Getriebewechsel rückversetzt

Aufmacherbild Foto: © GEPA

Für Sebastian Vettel beginnt das Österreich-GP-Wochenende mit einem Rückschlag.

Wie "motorsport-magazin.com" berichtet, muss der Ferrari-Star wegen eines außerplanmäßigen Getriebewechsels in der Startaufstellung fünf Plätze zurück. Nach dem Baku-GP wurden bei einer Analyse im Werk in Maranello Mikro-Bruchteile von Getriebeöl gefunden.

Trotz 45 Punkten Rückstand in der WM zeigt sich Vettel kampflustig: "Ich denke, wir haben einen echten Kampf. Wir sind drauf und dran, Mercedes paroli zu bieten."

Zur bisherigen Saison meint der Deutsche: "Wir sind schneller als Red Bull und nicht so schnell wie Mercedes." Es gäbe Strecken, die dem Ferrari mehr entgegenkämen als andere: "Aber abgesehen davon sieht man, dass wir uns kontinuierlich steigern können."

"Wir haben nicht das beste Auto"

Dass Sergio Marchionne den SF16-H als "schwieriges Auto" mit Schwachpunkt Aerodynamik bezeichnete, kommentiert Vettel zustimmend: "Unser Präsident weiß sehr genau, was los ist. Er weiß genau, was in der Fabrik passiert, was gut und was schlecht läuft. Er weiß, wo Stärken und Schwächen sind - und das unterschreibe ich."

Trotz dieser Analyse bleibt der vierfache Weltmeister positiv: "Wenn man sich ansieht, wo wir als Team waren und wo wir jetzt sind, dann haben wir einen großen Schritt gemacht. Wir müssen uns verbessern. Wir haben nicht das beste Auto. Wir haben nicht den besten Motor. Aber wir wollen das beste Auto haben. Wir haben in allen Bereichen massive Fortschritte gemacht, mehr als jeder andere. Darauf können wir stolz sein, aber wir sind hier, um Rennen zu gewinnen."

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