Wolff vor Bahrain-Qualifying skeptisch

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Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff blickt dem Qualifying zum Formel-1-Grand-Prix von Bahrain am kommenden Wochenende nach dem Hin und Her um das Reglement mit großer Skepsis entgegen.

Der Teamchef der Silberpfeile ließ am Dienstag Unverständnis über die Entscheidung erkennen, das umstrittene neue Format in der K.o.-Ausscheidung auch in der Wüste von Sakhir anzuwenden.

Nach dem Saisonstart in Australien hatten sich die Teams zunächst auf eine Rückkehr zum alten Modus geeinigt.

"Nicht das richtige Format gefunden"

Die Einstimmigkeit dürfte nun aber nicht mehr gegeben sein.

"Wir haben mit dieser Änderung nicht das richtige Format gefunden, und es ist schwer, daran zu glauben, dass es für die Fans an diesem Wochenende in Bahrain unterhaltsamer sein soll", sagte Wolff in der Mercedes-Vorschau auf das zweite Saisonrennen.

"Unser Sport steht diesbezüglich unter Beobachtung."

Weniger statt mehr Action

Bei dem neuen Modus, der erst zwei Wochen vor Saisonbeginn beschlossen worden war, scheidet nach einer bestimmten Phase der dreigeteilten Quali nach jeweils 90 Sekunden der Langsamste aus.

In Melbourne führte das aber dazu, dass im entscheidenden Q3 am Ende kein Fahrer mehr auf die Strecke fuhr. Dabei sollte der neue Modus eigentlich für mehr Action sorgen.

Verständlicher Modus gefordert

"Deshalb müssen wir genau nachdenken, um koordinierte, intelligente Schritte aus dieser Situation heraus zu machen", betonte Wolff.

Die Fans würden sich enges Racing und einen Modus wünschen, den sie verstehen. "Das sollten wir den Menschen auf den Tribünen und in aller Welt liefern", forderte der Wiener.

Die Fahrer hatten noch vor der Einführung des neuen Formats ihren Unmut bekundet.

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