Schlechtes Timing ärgert Rosberg nicht

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Im Saison-Endspurt gelingt Mercedes-Pilot Nico Rosberg plötzlich, was er im Kampf um den Weltmeistertitel nicht schaffte: Teamkollege Lewis Hamilton abzuhängen.

"Ich muss darüber nachdenken, wie sich die Dinge so ändern konnten", muss ein zerknirschter Weltmeister in Brasilien nach dem 2. Sieg des Deutschen in Serie einräumen.

Rosberg trauert seiner Titel-Chance dennoch nicht nach, "weil ich nicht nach hinten gucke, nur nach vorne und mich über die individuellen Siege freue".

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Auf eine Statistenrolle bei Siegerehrungen hat Hamilton keine Lust. Seit Singapur habe Mercedes Veränderungen am Silberpfeil vorgenommen, betrieb er Ursachenforschung. "Ich habe mich damit wohl ein bisschen weniger wohlgefühlt", räumte Hamilton ein, ohne Details zu nennen. Seit Singapur im September verwies Rosberg seinen Stallrivalen im Qualifying stets auf den zweiten Platz.

Hamilton will seine Aufarbeitung bis zum Saisonfinale Ende dieses Monats in Abu Dhabi abgeschlossen haben. Mit dem psychologisch nicht zu unterschätzenden Glücksgefühl einer Erfolgsserie möchte er seinen Kontrahenten nicht in den Urlaub entlassen.

"Diese nächsten Monate werden wirklich wichtig", bekräftigte Hamilton, der keine Zweifel an seinem Ehrgeiz ließ. "Ich bin auch hierher mit demselben Feuer und demselben Verlangen gekommen, um zu gewinnen."

"Wachhunde und keine Welpen"

Die Intensität in der Dauerfehde des Mercedes-Duos wird auch künftig hoch sein. "Wir haben Wachhunde und keine Welpen angestellt", beschrieb Motorsportchef Toto Wolff die Aggressivität seiner erfolgshungrigen Fahrerpaarung.

Eine Erklärung für den Wandel der Kräfteverhältnisse hatte auch der 43-jährige Wiener nicht. "Man könnte sagen, dass Lewis alles gewonnen hat, seine Ziele erfüllt hat und das Adrenalin vielleicht nicht mehr so hoch ist wie zuvor", mutmaßte Wolff. "Nico fährt ohne Druck. Ich bin mir aber nicht mal sicher, ob sie die genauen Gründe kennen."

Den großen Konkurrenten für die nächste Saison hat Wolff längst identifiziert. "Ich rechne mit Ferrari als großem Herausforderer, weil sie clevere Entscheidungen getroffen haben", räumte der Mercedes-Motorsportchef ein. "Den Vorsprung, den wir 2014 und 2015 hatten, der ist vermutlich nicht zu halten", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" in einem Interview. Die Konkurrenz werde zwangsläufig eine "steilere Lernkurve" haben. "Wir nehmen sie sehr, sehr ernst, insbesondere für nächstes Jahr", sagte auch Rosberg. "Mit denen ist zu rechnen."

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