Rosberg auch in Bahrain nicht zu schlagen

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Nico Rosberg gewinnt auch den zweiten Grand Prix des Jahres in Bahrain!

Der Deutsche erwischt einen perfekten Start, während Mercedes-Teamkollege Lewis Hamilton mit Valtteri Bottas (Williams) kollidiert und zunächst zurückfällt.

Der Weltmeister kämpft sich zurück, muss sich aber mit Platz drei hinter Kimi Räikkönen (Ferrari) zufrieden geben. Pech hat Sebastian Vettel, der in der Einführungsrunde einen Motorschaden erleidet.

Für Rosberg ist es saisonübergreifend der fünfte Sieg in Folge.

Daniel Ricciardo belegt im Red Bull Platz vier vor Romain Grosjean, der für das neue Haas-F1-Team erneut sensationell Punkte holt.

Max Verstappen (Toro Rosso), Daniil Kvyat (Red Bull), Felipe Massa (Williams), Valtteri Bottas (Williams) und Rookie Stoffel Vandoorne (McLaren) komplettieren die Top-Ten.

Räikkönen hatte im Ziel rund 20 Sekunden Vorsprung auf den 2014 und 2015 in Bahrain siegreichen Hamilton.

"Er hat jetzt wirklich einen Lauf"

Rosberg wiederum lag bei seinem saisonübergreifend fünften Erfolg en suite eine halbe Minute vor seinem teaminternen Rivalen.

"Er hat jetzt wirklich einen Lauf", stellte Mercedes-Teamchef Toto Wolff angesichts des achten Mercedes-Sieges in Folge fest.

Rosberg sprach von einem "unglaublichen" Wochenende. "Der Schlüssel war der Start, von da an habe ich das Rennen kontrollieren können. Schön, wieder zu gewinnen", meinte der Deutsche. In der WM-Wertung hat Rosberg bereits 17 Punkte Vorsprung auf Hamilton.

Hamilton betreibt Schadensbegrenzung

Der Brite war froh, nach dem schlechten Beginn noch auf dem Podest gelandet zu sein.

"Wir haben es geschafft, wieder zurückzukommen. Ich habe gekämpft, aber mehr war nicht drinnen", so Hamilton. Sein Auto hatte beim Zwischenfall mit Bottas am Frontflügel Schaden genommen. Der ursprünglich deshalb geplante Boxenstopp erübrigte sich aber.

"Wir können glücklich sein, dass das Auto bis zum Ende überlebt hat. Zuerst haben wir geglaubt, es geht nicht. Das Teil ist dann aber weggefallen, das war ein bisschen Glück auch", erklärte Wolff, der einen unglücklichen Verlauf für Hamilton konstatierte.

Ärger bei Ferrari überwiegt

Auch sonst hatte der erfolgsverwöhnte Wiener einiges auszusetzen, obwohl sich das Endergebnis sehen lassen könne. "Wir waren nicht sehr gut in den Boxenstopps, auch strategisch war es nicht so gut, aber egal: Eins und drei können wir nehmen."

Räikkönen fuhr im Wüstenrennen wie im Vorjahr auf Platz zwei.

"Wir haben einen guten Speed, sind aber nicht gut genug, um zu gewinnen. Wir haben noch Arbeit vor uns", betonte der Ferrari-Pilot.

Sein Teamchef Maurizio Arrivabene lobte das "sehr gute" Rennen des Finnen.

Vettels Out lag ihm aber schwer im Magen. "Ich bin wirklich enttäuscht, was Sebastian passiert ist." Die Ursache des Defekts am Boliden des Deutschen sei noch ungeklärt, so der Italiener weiter.

Haas bleibt positive Überraschung

Für den neuen US-Rennstall Haas gab es mit Rang fünf von Romain Grosjean den nächsten Grund zum Feiern.

In Australien war der Franzose bereits Sechster geworden.

Hinter Grosjean verwies Toro-Rosso-Fahrer Max Verstappen den zweiten Red Bull von Daniil Kwjat auf Platz sieben. Der Belgier Stoffel Vandoorne fuhr indes gleich bei seinem Debüt als Zehnter in die Punkteränge.

Der 24-Jährige hatte im McLaren den verletzten Fernando Alonso ersetzt. Der nächste WM-Lauf findet am 17. April in Shanghai statt.

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