Premieren-Pole für Ricciardo in Monaco

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Nach dem Sieg in Spanien darf Red Bull Racing erneut jubeln!

Daniel Ricciardo sichert sich im Fürstentum in 1:13,622 Minuten die erste Pole Position seiner Karriere. Es ist die erste für den Rennstall seit Brasilien 2013 und die 58. insgesamt.

Dahinter landet WM-Leader Nico Rosberg (+0,169), der den Australier fast noch einholt. Lewis Hamilton (+0,320) verliert zu Beginn von Q3 mit Benzindruck-Problemen viel Zeit, kann aber am Ende noch aufdrehen.

Sebastian Vettel (+0,930) bleibt der vierte Rang.

Zum ersten Mal seit dem GP von Singapur 2015 im vergangenen September steht damit kein Mercedes auf der Pole Position.

Damals entschied Vettel das Qualifying für sich.

Besondere Reifenwahl bei Ricciardo

Entscheidender Faktor im Rennen könnte einmal mehr die Reifenwahl werden. Als einziger Top-Pilot fuhr Ricciardo in Q2 mit dem Supersoft-Pneu, während die Konkurrenz zum noch weicheren Ultrasoft griff.

"Der Supersoft sollte länger halten, das gibt uns mehr Optionen", meint Teamchef Christian Horner bei "Sky Sports F1".

Allerdings deuten die Vorhersagen derzeit auf einen nassen Rennsonntag hin. "Wenn es regnet, hilft uns das natürlich nichts", so Horner.

Volles Vertrauen

Ricciardo, der heuer schon viermal Vierter war, schuf sich im Fürstentum dennoch beste Voraussetzungen für den zumindest ersten Podestplatz der Saison.

Die Statistik spricht für ihn, denn in den letzten zwölf Rennen auf dem engen Kurs an der Cote d'Azur hat zehn Mal der Beste des Qualifyings gewonnen.

"Ich habe mich hier von Anfang an wohlgefühlt. Das hat in den letzten Rennen etwas gefehlt, aber jetzt habe ich volles Vertrauen in das Auto", versicherte der 26-Jährige nach der ersten Pole Position für Red Bull seit November 2013 (Sebastian Vettel in Brasilien).

"Ich freue mich, dass es gerade hier funktioniert hat." Ricciardo hatte für den sechsten WM-Lauf der Saison eine neue, verbesserte Version des Renault-Motors erhalten.

Lewis Hamilton gewinnt den GP von Monaco....

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...vor den Augen von Prinz Albert und Charlene...

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Die besten Bilder aus dem Fürstentum:

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Turbulentes Qualifying beim GP von Monaco!

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Am Ende hängt Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo die beiden Mercedes ab.

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Sein Teamkollege, der Spanien-Sieger Max Verstappen, verzeichnete hingegen schon im ersten Qualifying-Abschnitt einen Unfall und muss von ganz weit hinten starten.

Der 18-jährige Niederländer hatte in einer Rechtskurve innen die Leitplanke touchiert und die Radaufhängung seines Boliden abgerissen.

"Ein Newcomerfehler, so etwas passiert", meinte Gerhard Berger im ORF-Fernsehen. "Es wird ganz schwierig, aber vielleicht hilft das Wetter", sagte Verstappen.

Mercedes hatte in Monaco seit 2013 immer die "Pole" erreicht, diese Serie ging zu Ende.

Rosberg: "Sie waren heute besser"

WM-Spitzenreitger Rosberg gab die "Niederlage" unumwunden zu.

"Ich war nicht schnell genug, Daniel und Red Bull waren heute besser. Aber die erste Startreihe gibt mir eine gute Chance im Rennen, ich werde versuchen, mit einer guten Strategie etwas zu erreichen."

Der Deutsche hat die vergangenen drei Auflagen in Monaco gewonnen.

Rätselraten bei Hamilton

Weltmeister Hamilton hatte Probleme, brachte im Finish aber doch noch eine schnelle Runde hin.

Zuvor war sein "Silberpfeil" bei der Ausfahrt aus der Boxengasse stehengeblieben und musste von den Mechanikern in die Box zurückgeschoben werden.

Hamilton: "Irgendetwas am Motor hat nicht gestimmt, ich habe versucht, noch das Maximum herauszuholen."



Die Formel 1 am Laufsteg: Das hat in Monaco Tradition.

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Die Amber Lounge Fashion Show ist am freien Freitag im Fürstentum zum fixen Event geworden.

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Viele Blicke zog Renault-Testfahrerin Carmen Jorda auf sich.

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Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo wird ebenso fein herausgeputzt...

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...wie Renault-Testfahrer Esteban Ocon.

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Marcus Ericsson (Sauber) beim letzten Feinschliff.

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Auch Ex-Pilot Marc Gene ist mit von der Partie.

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Pascal Wehrlein (Manor)

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Eddie Jordan, Eddie Irvine und Schauspieler Liam Cunningham

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Felipe Nasr (Sauber)

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Fashion-TV-Moderatorin Ivana Ilic-Labia

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Jolyon Palmer (Renault)

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