Red Bull testet Cockpitschutz in Sotschi

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In Sotschi könnte es einen Blick in die Formel-1-Zukunft geben. Red Bull Racing will im Rahmen des 1. Trainings für den GP von Russland einen Cockpitschutz testen.

Das "Canopy"-Konzept soll auf einer Installationsrunde eingesetzt werden, um von den Fahrern Ricciardo und Kvyat Rückschlüsse zu dem Modell zu erhalten. Red Bull reagiert mit dem Entwurf auf das von Mercedes entworfen Modell "Halo" (Heiligenschein).

Laut Teamchef Horner soll die Alternative den Piloten bessere Sicht ermöglichen.

Cockpitschutz soll 2017 kommen

Die Formel 1 will zur Saison 2017 einen Cockpitschutz einführen.

Das "Canopy"-Modell (englisch für Vordach) besticht durch seine Windschutzscheibe. Der von Mercedes bevorzugte "Halo"-Entwurf beruht auf einem ringförmigen Bügel.

Dieser ist praktisch über den Helm des Piloten gespannt und wird in der Mitte an einer vertikalen Strebe fixiert. Diese Stütze fällt beim Entwurf von Red Bull weg. Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen hatte Anfang März bei den Testfahrten in Barcelona für eine Runde das "Halo"-System getestet.

2017 soll ein Cockpitschutz eingeführt werden. Kimi Räikkönen testete das Modell "Halo" bei den Wintertests.

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Red Bull hat ebenfalls ein Modell entwickelt - der Entwurf "Canopy" wird erstmals in Sotschi getestet.

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